Druckschrift 
3 (1842) I - O
Entstehung
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Neal Neander.

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stellend, und im Schnabel einen goldenen Ring haltend. Das Schildist mit zwei gekrönten Helmen bedeckt. Der erste trägt zwei Flü-gel über einander, mit dem Wappenbilde des 1. und 4. Feldes be-legt, der 2te Helm aber den Raben.

Das zweite Wappen gehört den Tyroler v. Nayhauss an, undzeigt aus den Ecken des Schildes zwei etwas krumme Linien, ineine silberne Spitze gezogen, wodurch das Schild in drei Theile zer-fällt; das rechte und linke Feld sind roth, das mittlere silbern. Aufdem Helme sind zwei rothe Adlerlliigel, mit dem Wappenbilde be-legt, vorgestellt.

Neal (e), die Grafen von.

Der königl. Kammerherr v. Neal wurde am 6. November desJahres 1750 in den Grafenstand erhoben. Ein Sohn desselben warder vor einigen Jahren verstorbene erste Obermundschenk und Ritterverschiedener Orden, auch Mitglied der Akademie der Künste, Grafv. Neal. Seine Gemahlin war Obersthofmeisterin bei der hochseligenPrinzessin Ferdinand. Die Schwester dieses Letzteren, vermähltevon Berg, war Hofdame der hochseligen Prinzessin Heinrich, undeine Tochter derselben war mehrere Jahre am Hofe der PrinzessinLouise, vermählte Fürstin Radzivil. Das bei uns im Mannesstammewieder erloschene grälliche Haus v. Neal führt ein quadrirtes Wap-pen. Im 1. und 4. blauen Felde sind drei, die Spitzen nach obenkehrende, silberne, halbe Monde, im 2. und 3. rothen Felde aberist ein aufspringender goldener Löwe vorgestellt. Dieses von einerfiinfperligen Krone bedeckte Schild, trägt zwei gekrönte Helme. Ausdem rechten wächst ein die Spitzen auswärts kehrender schwarzerAdleriiiigel, aus dem linken aber ein um lliiften und Haupt bekränz-ter wilder Mann, der eine Keule in der rechten Hand hält. DieDecken sind rechts blau und silbern, links aber roth und silbern.Zu Schildhaltern sind ein schwarzer Adler und ein goldener Löwegewählt.

Neander, die Herren von.

Die adelige Familie Neander v. Petershaiden gehört ursprüng-lich Schlesien an, und das Stammhaus Petershaide liegt im Fiirsten-thume Neisse, nur eine halbe Meile von der Stadt Neisse. Zuerstkommt Balthasar Neander (geboren am 26. Januar 1568 zu Ottma-chau, gestorben zu Breslau) vor, der Dr. der Theologie und des ho-hen Domstil'ts zu Set. Johann in Breslau Domherr und Archidiaconuswar. Karl Kranz Neander v. Petershaide war Bischof zu Nicopo-lis, Administrator und Suffraganeus des Bisthums Breslau, Archidia-conus des hohen Domstifts Set. Johann zn Breslau, und Erbherr aufFranzdorf und Kuschdorf, im neisseschen Fiirstenthume und Kreisegelegen. Er starb zu Neisse am 5. Februar 1693. Ein Zweigdieses Hauses hat sich nach Pommern gewendet. Demselben gehörenverschiedene, sehr rühmlich bekannte Olfiziere der preuss. Armee an,die namentlich sich im Artilleriecorps sehr ausgezeichnet haben, undderen Nachkommen jetzt wieder mit dem Beinamen v. Petershaidevorkommen.

Der Generalmajor v. Neander wurde 1742 zu Labes in Pommerngeboren und diente seit seinem 19. Jahre. In der Rheincampagneerwarb er sich, als Capitain im 4. Artillerie-Regimente, vor Mafnz

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