Druckschrift 
3 (1842) I - O
Entstehung
Seite
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Mees — Meinders.

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Das Wappen (1er Familie ist ein dreifaches goldenes Gatter imblauen Schilde, oder blau mit Gold dreifach gegittert. Das ganzeWappenbild wiederholt sich auf dem gekrönten Helme zwischen zweiblauen, dreimal goldgestreiften Fasanenfedern. Die Decken blan undgolden. M. s. Itobens, 11. S. 322. Geneal. Taschenbuch der deutschengräflichen Häuser 1837 S. 313.

Mees, die Herren von.

Zn Wesskallen im Regierungsbezirke Gumbinnen lebt gegenwärtigein Oberförster v. Mees. — In der Armee dienen zwei Olliziere die-ses Namens, der ältere als Lieutenant im 7. ühlanenregimente zuBonn, ein anderer ist Lieutenant im 2. Bataillon des 1. Landwehr-regiments. Vielleicht ist derselbe mit dem oben erwähnten Oberför-ster Eine Person.

Meier, die Herren von.

Ans der ursprünglich Mecklenburg angehörigen Familie v. Meierstehen mehrere Mitglieder im preuss. Staatsdienste, namentlich derLandrath des Kreises Steinau, Stiftspropst zu Barschau, Ritter vonMeier, Herr auf Ransen.

Meiliers, die Herren von.

Ein adeliges Geschlecht in Westphalen, das in der GrafschaftTecklenburg schon im Anfange des vorigen Jahrhunderts die Herrlich-keit Velpe besass. M. s. Abels Rittersaal S. 74.

Meinders, die Herren von.

Franz v. Meinders wurde vom Kaiser Leopold I. im Jahre 1682in den Adelstand erhoben. Diese Erhebung erhielt unter dem 31.August desselben Jahres und unter dem 2. Mai 1703 ihre Bestätigungvon brandenburg-preussischer Seite. Er war im Jahre 1630 in derGrafschaft Ravensberg geboren, ward 1667 Hof- und Kriegsrath, 1672wirklicher Geheimer Rath, kurbrandenburgischer Gesandter zu Regens-burg und an verschiedenen europäischen Höfen. Sein Tod erfolgteam 22. April 1695. Es scheint, als wenn derselbe keine Nachkom-menschaft hinterlassen habe, da wir diesen Namen nicht mehr in denListen der Armee und der Administration linden. Wir vermögen nichtzu bestimmen, ob die Briider Clamor Hermann , k. k. Gesandtschafts-Secretair, und Arnold Heinrich v.M., die Beide im Jahre 1704 in denReichsadelstand erhoben wurden, zu der Familie des erwähnten Franzv. M. gehörten. C. O. Loniceri Prosphonema gratulatorium ad ma-thematicain amussim formatum Franc, a Meinders, quum ob virtutuinclaritatem nobilitatis insignibus S. C. M. indultu esset dignatus. Be-rol. 1682 f. 1 Bogen. Das dem Franz v. Meinders beigelegte Wappenzeigt im gespaltenen silbernen Schilde rechts einen rotlien Adler mitausgebreiteten Flügeln, links ein rothes, unten spitzig endendes Kreuzzwischen zwei goldenen Halbmonden. Auf dem Helme liegt ein grünund silberner Bund, aus dem zwei roth und silbern geviertete Adler-flügel wachsen.

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