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3 (1842) I - O
Entstehung
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Meerkatz Mecrveldt

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Krone, über dieser rechts der gekrönte schwarze Adler, links derweisse Strauss mit dem Hufeisen. Die Verzierungen rechts schwarzund golden, links hellblau und silbern.

Noch ist zu bemerken, dass ein Capitain v. Meerheim, der frü-her um das Jahr 181719 im Generalstabe der preuss. Armee gedienthat, jetzt bei der wiirtembergischen Legation in Paris ist, fernerdient in der sächsischen Armee ein Oberstlieutenant v.Meerheim, des-sen Garnison vor zwei Jahren Dresden war. Ks ist wahrscheinlich,dass Beide zu ein und derselben Familie gehören, und dass die Letz-teren von dem Professor v. Meerheim in Wittenberg abstammen, derzu Ende des vorigen Jahrhunderts dort ein eben so geachteter, alsgeistreicher Lehrer war.

Meerkatz (Mcr-), die Herren von.

Johann Friedrich Meerkatz, damals Major beim königl. Artillerie-corps in l'illau , ein Sohn des im Jahre 1719 zu Wesel verstorbenenkönigl. Oberstlieutenant in der Artillerie, Meerkatz, wurde ain 28.Septbr. 1737 vom Könige Friedrich Wilhelm I. in den Adelstand er-hoben. Kr leistete auch unter dem Könige Friedrich II. während derbeiden schlesischen Feldzüge und im siebenjährigen Kriege rühmlicheDienste, und starb als Oberst und Chef des schlesischen Artillerie-corps.

Zwei andere Mitglieder dieser Familie gelangten zu dem Gradeeines Generals in der preuss. Artillerie; der ältere, geboren am 24.Januar 1729 zu Brandenburg, trat am 6. Decbr. 1746 in das Artille-riecorps, machte den siebenjährigen Krieg in demselben mit und er-hielt als Major am 9. Novbr. 1770 vom Könige Friedrich II. einenAdelsbrief. Nachdem er die andern Grade durchlaufen hatte, warder 1793 zum Generalmajor und 1798 zum Generallieutenant befördert.Schon am 6. Decbr. 1796 feierte er sein öOjähriges Dienstjubiläumund nahm nach OOjähriger Dienstzeit seinen Abschied. Zuletzt warer General-Inspecteur der sämmtlichen Feld- und Festungs-Artillerieund Chef des 1. Artillerie-Regiments. Er starb am 27. August 1815. Sein Stief- und Adoptivsohn starb im Jahre 1823 als Generalmajorund Brigadier der Artillerie zu Cosel.

Meerstädt, die Herren von.

Ein Fräulein v. Meerstädt ist gegenwärtig Conventualin des Stif-tes zum heiligen Grabe in der Ostpriegnitz.

Meerveldt, (Merveldt) die Grafen von.

Ein uraltes adeliges Geschlecht, den Uheinprovinzen und demHochstifte Münster angehörig. Schon in Urkunden vom Jahre 1169kommt ein Heinrich v. Mervelde vor. Hemd und Hermann v. M.waren Zeugen und Burgmänner auf dem Schlosse Dülmen. Es ge-schieht ihrer unter dem Bischof von Münster, Ludolph, inr Jahre1231 Erwähnung. Im Jahre 1292 waren Hermann und Hein-rich v. M. ßurgmänner zu Stromberg. Erst mit Hermann v. M., derin der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts lebte, fängt die ordentlicheStammreihe an. Gerard v. M., der um das Jahr 1415 lebte, hattefünf Söhne, von denen Hermann Domherr zu Münster, Johann deut-v. Zedlitz Adels-Lex. III. 25