Massow.
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ster Hans Wedig v. M., ilurcli einen Vergleich vom 21. Jnni 1742.
Der gedachte Staatsminister besass auch die von seinem Vater ererb-ten Güter Zezenow und Dargerode im Kreise Stolpe. Das ersterewar ebenfalls ein altes v. Massowsches Lehn. Noch bei Lebzeiten trater seine sämmtlichen Güter mit Einwilligung seiner Gemahlin, Elisa-beth Sophie, geb. v. Massow, am 22. Novbr. 1768 seinen beiden Süh-nen , namentlich dem gewesenen Major bei dem Regimente Prinz Leo-pold v. Brannschweig die Güter Bartin, Barwin, Treten, den Antheilan Rummelsbnrg u. s. w., dem jüngeren Sohne aber, dem Hauptmannsund spätem Landrathe Karl v. M., die Güter Zezenow und Dargerodeim Kreise Stolpe ab. Der Letzte verkaufte sie nach dem Vergleichevom 12. Decbr. 1777 an Moritz Heinrich v. Weyher. — Gegenwär-tig besitzen die v. Massow in der Provinz Pommern die Stadt Rum-melsburg, die Güter Löst und Gr. Müllen im Kreise Greilfenberg,Rohr, Schwersin, Falkenhagen, Reinfeld, Woblanse, Gross-Schwir-sen und Gr. Volz im Kreise Rummelsburg. — In Schlesien besassEwald Georg v. M. (m. s. w. unt.) die Güter Neugut, Gr. Heinzen-dorf, Heinzenburg u. s. w. bei Lüben. — Karl Ludwig Ewald v. M.,königl. Landrath, besass im Jahre 1806 Globitschen bei Guhrau u. s. w.In den Marken besass der Obermarschall Valentin v. Massow die Gü-ter Steinhöfel u. s. w. Eben so ist Stock bei Lagow das Eigenthumeines v. M.
Von den berühmten Vorfahren dieses Hauses führen wir hier nurfolgende an:
Kaspar Otto v. M., geboren am 21. März 1665, königl. preuss.wirklicher Geheimer Staats- und Kriegsminister, Ober-Präsident inPommern, Amtshauptmann zu Rügenwalde, Prälat des Stiftes zu Ca-min, Schloss- und Burggesessener zu Rummelsburg, Erbherr auf Bartin,Dobberpfuhl u. s. w., starb am 20. Juni 1736.
.Joachim Ewald v. M., geboren am 19. Octbr. 1697, ein Sohn desVorigen, war zuerst im Kriegsdienste bis zum Oberstlieutenant avan-cirt, verliess im Jahre 1750 die militärische Laufbahn und wurde seinerausgezeichneten Kenntnisse wegen Kammerpräsident zu Königsberg inPreussen, am 17. Oct. 1753 aber ernannte ihn sein Monarch zum wirkl.Geheimen Staats- und Kriegsrathe, Chef-Präsidenten der schlesischenKammer und dirigirenden Minister von Schlesien. Im Jahre 1754 er-hielt er den schwarzen Adlerorden, die Amtshauptmannschaft zu Rü-genwalde und die Johanniter-Commende Süpplingenburg. Im Jahre1755 wurde ihm die nachgesuchte Entlassung aus seinen Diensten be-willigt, und er starb am 17. Octbr. 1769.
Valentin v. M. war zuerst Präsident bei der Kriegs- und Domai-nenkainmer zu Minden, und am 9. Mai 1763 wurde er zum wirklichenGeheimen Staats- und Kriegsrathe, Vice-Präsidenten und dirigirendenMinister bei dem Generaldirectorium, Chef des zweiten Departementsvon der Kurmark und Magdeburg, später aber von Preussen und Lit-thauen , auch aller Cassensachen bestellt. Er starb am 20. Sept. 1775.
Eberhard Julius Wilhelm Ernst v. M. begann seine juristische Lauf-bahn im Jahre 1770 als Referendar bei dem ostpreuss. Hofgerichte inKönigsberg; im Jahre 1777 ward er Vicepräsident, 1784 erster Präsi-dent der pommerschen Regierung und aller übrigen Landes-Justizcol-legien daselbst. Am 2. April 1798 erhob ihn des jetzt regierendenKönigs Majestät zum wirklichen Geheimen Staats- und Justizminister,und übertrug ihm das geistliche und Schuldepartement so wie dasOber-Curatorium der Universitäten. Er starb im Jahre 1816.
Ewald Georg v. Massow war im Jahre 1806 Geheimer Ober-Fi-nanzrath, Kammer-Vicepräsident und erster Kammerdirector der Kriegs-und Domainenkammer zu Glogau, und wurde später Oberlandeshaupt-
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