Malyszcwski — Mandelsloh.
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Ein Capitain v. M. war im Jahre 1806 Adjutant des Generallien-tenants v. Hüchel. Er blieb im Feldzuge des Jahres 1813 als Majorund Coinmandeur des 5. schlesischen Landwehr-Infanterieregiments.
Das alte freiherrliche Wappen der v. M. zeigt ein gespaltenesSchild, dessen rechte Hälfte blau ist, und in derselben zwei über ein-ander gestellte Hasenköpfe zeigt. In dem linken goldenen Theileist ein grüner Stamm, woran oben zwei griine Blätter, und zwi-schen denselben eine Weintraube angebracht ist, dargestellt. Der ge-krönte Helm ist mit einem Pfauenschweife geschmückt. Die Helm-decken sind blau und golden. — Die Grafen v. M. führen ganz das-selbe Wappen.
Nachrichten über dieses alte Geschlecht giebt Sinapius, I. S. 56 —6?. II. S. 144. Gaulle, I. S. 1043. v. Krohne, 11. S. 301 — 306 und441. Hübners Genealogie, III. S. 923 — 26. Micrälius, S. 507. DasWappen giebt Siebmacher, I. S. 166, und V. S. 153. v. Meding be-schreibt dasselbe, I. No. 555.
Malyszcwski, die Herren von.
Die Herren v. Malyszewski oder Maliszewsld gehören dem polni-schen Adel an. Ein Zweig derselben ist in der Provinz Posen an-sässig, der Hauptast aber gehört Südpreussen und dem ehemaligenNeu-Ostpreussen an. Im Jahre 1806 war ein v. M. Dekan zu Bielsk.— Gegenwärtig steht der Major v. Maliszewsld beim Kriegsininiste-rium, und zwar bei der geheimen Kriegskanzlei. Er ist Ritter deseisernen Kreuzes 1. Classe (erworben bei Leipzig). — Nicht zu be-haupten vermögen wir, ob die Familie von Malszewski, die zu denzahlreichen Geschlechtern gehört, welche von den Abdanks oder Hab-danks abstammen, ein und dasselbe Geschlecht mit dem v. Maliszewskiist. Sie gehört, wie die vorige, Polen und besonders der Provinz Po-sen an. — Ein v. Malszewski war im Jahre 1805 Dompropst zu Gne-sen und General-Administrator des dasigen erzbischüilichen Stuhles. —Ein anderer v. M. war Coadjutor des Decans und Prälat im Dom-capitel zu Warschau.
Mandel, die Herren von.
Eine adelige Familie dieses Namens in Schlesien war noch vorwenigen Jahren reich begütert am Fusse des Zobtenberges im KreiseSchweidnitz, wo sie Gr. Mohnau und Proskenhayn besass. Einer ver-wittweten v. Mandel gehörte das Gut Wernersdorf an der von Schweid-nitz nach Breslau führenden Kunststrasse. — Die Grälin Dorothea v.Matuschka ist die Wittwe eines v. Mandel. — Ein Lieutenant v. M.steht im 10. Infanterie - Regimente zu Breslau.
Mandelsloh (he), die Grafen und Herren von.
Das sehr alte Geschlecht der v. Mandelsloh und Mandelslohe ge-hört seinem Ursprünge nach Mecklenburg und Hannover an, hier wardas Dorf Mandelsloh, dort das Dorf Toitenwinkel bei Rostock ihrStammsitz. Diese Familie besass in früheren Zeiten grosse Herrschaf-ten, die ihr im Laufe des dreissigjährigen Krieges verloren gegan-gen sind. Im vorigen Jahrhunderte gehörte ihr auch das Gut Pustle-