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Luge — Lund.
Luge, die Herren von.
Eine alte, wahrscheinlich schon lange erloschene Familie in denMarken, aus welcher Albrecht v. Luge im Jahre 1227 von dem Mark-grafen Johann die Erlanbniss erhielt, Landsberg a. d. W. zu erbauen.Kr war kein eigentlicher Baumeister, sondern ein Edelmann, der inder Nähe jener nachmaligen Stadt seinen Sitz hatte. Auch kommt die-ser Albertus de Luge als Zeuge in einer Urkunde des Grafen von l!u-pin vor. M. s. Beckmanns Geschichte der Stadt Frankfurt, S. 29. Ger-kens Cod. diplom. bland. Th. V. S. 167, und Dietrichs Nachrichten vonden Grafen von Lindau und Rupin, S. 27.
Lukomski, die Herren von.
Eine adelige Familie in Polen, von welcher ein Zweig in der Pro-vinz Posen begütert ist, namentlich besitzt der Landschaftsrath Mar-cellus v. L. das Gut Paruszewo.
Lukowitz, die Herren von.
Dieses altadelige vornehme Geschlecht, welches besonders Schle-sien, Sachsen und hier der Niederlausitz und dem Stifte Merseburgangehörte, kommt auch hüulig unter dem Namen v. Luckowien vor.In Schlesien war Hans v. Lukowitz im Jahre 1546, ein kaiserl. Major,bekannt. — In der Niederlausitz besass die Familie das Dorf Gülls-dorf, und im Amte Eilenburg das Gut Döbernitz. — Cornelius v. L.auf Görlsdorf und Döbernitz war königl. polnischer und kursächsischerSteuereinnehmer und Landeshauptmann in der Niederlausitz. Er starbim Jahre 1717, und mit ihm ist eine Linie dieses Geschlechtes erlo-schen. — In der preuss. Armee steht der frühere Oberst und Com-mandeur des 2. Infanterieregiments, jetzige Generalmajor v. L. Erstand im Jahre 1806 bei dem Infanterieregimente v. Kunheim in Ber-lin, erwarb sich das eiserne Kreuz 1. Classe bei Ligny, und besitztdas Gut Dunow im Kreise Camin. — Ein anderer v. L., der früherin dem Regimente v. Natzmer stand, ist gegenwärtig Major im 18. In-fanterieregimente. Ein dritter v. L. steht als Capitain beim 1. Infan-terieregimente in Königsberg. Er ist Ritter des eisernen Kreuzes 2.Classe (erworben bei Leipzig).
Die v. L. in Schlesien und Sachsen führen im goldenen Schildeund auf dem Helme ein sich zum Fluge bereitendes Wasserhuhn na-türlicher Farbe.
M. s. Sinapius, II. S. 795. König, II. S. 654 — 61. Gauhe, I.S. 947.
Lund (dt), die Herren von.
In der Armee standen im Jahre 1806 zwei Offiziere dieses Na-mens. Ein Lieutenant v. Lund stand im Regimente Prinz Heinrichvon Preussen, und war später Kreisoffizier bei der Gensdarmerie. —Bei dem Bataillon v. Wackenitz der 1. ostpreussischen Füsilierbrigadein Bialystock stand Friedrich Wilhelm v. Lund; dieses ist der gegen-wärtige Generalmajor und 2. Commandant von Cöln, Bar. Kellermei-ster v. Lund; er hat sich in der Campagne 180y in Preussen denOrden pour le merite und bei Gr. Götschen das eiserne Kreuz erwor-