Druckschrift 
3 (1842) I - O
Entstehung
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Loucey Lubatli.

Mai 1783, königl. preuss. Oberst und Commandeur des 4. Kü-rassier-Regiments,c) Emma Constanze, Clianoinesse im Stifte Heiligen Grabe, geb. d.7. Nov. 1799, vermählt seit dem 7. Oct. 1834 mit dem königl.preuss. Oberstlieutenant v. Beyer, Commandeur des 7. Küras-sier-Regiments Grossfürst Michael.

2) Friedrich Ludwin August Georg, geb. d. 15. Oct. 1776, königl.

preuss. Major der Cavallerie a. D. (lebt zu Schwedt).

Das uralte Fainilienwappen der von Wylich zeigt im silbernenSchilde einen rothen, etwas erhabenen Sparren, zwischen dessenSchenkel ein rother Ring angebracht ist. Auf dem gekrönten Helmeist ein silberner Drachenkopf, mit rothgelfender, wiedergehakter Zun-ge, das ganze Schild an einem rothen Bande um den Hals gehängt,dargestellt. Helmdecken und Laubwerk roth und silbern.

Das Wappen der Freiherren v. Wylich und Lottum war quadrirt.Im 1. und 4. silbernen Sparren zeigte sicli der Wylicbsche rothe Spar-ren und der rothe Ring, im 2. und 3. goldenen Felde aber ein brei-ter, viermal silbern und dreimal roth ablangs gestreifter Querbalken.Der Helmschmuck wie beim Stammwappen.

Die Grafen v. Wylich und Lottum führen ein quadrirtes Schild.Im 1, und 4. silbernen Felde ist das Wappenbild der v. Wylich, im2. und 3. goldenen Felde aber ein rothes, mit neun Bysantinen bela-denes Kreuz vorgestellt. Dieses Schild trägt zwei gekrönte Helme;der rechte derselben ist mit dem Wylichschen Drachen nebst Schildgeschmückt; auf dem linken aber sind zwei goldene, mit dem Wap-penbilde des 2. Feldes belegte Standarten angebracht. Die Ilelin-decken und das Laubwerk rechts roth und silbern, links roth und gol-den. Zu Schildhaltern sind zwei goldene Löwen gewählt.

Nachrichten über dieses vornehme Geschlecht findet man in Ro-bens II. S, 292 u. f- Genealogisches Taschenbuch der grällichen deut-schen Hänser 1837. S. 297 u. 98. Biograph. Lex. aller Helden undMilitairpersonen. Bd. II. S. 434. u. f. Zedlers Univers.-Lex. XV11I,S, 574, Gauhe, I. S. 945.

L o ii c e y, die Grafen von.

Im Jahre 1784 trat ein v. Loucey, aus Frankreich gebürtig, indie Dienste König Friedrichs II. Derselbe stand mehrere Jahre beieinem llusarenregimente und wurde am 16. Sept. 1804 Major. ImJahre 1806 finden wir denselben als Graf v. Loucey, Adjut. des Ge-nerals der Infanterie, Fürsten v. Hohenlohe - Ingelfingen, aufgeführt.Er hat sich im Jahre 1794 bei Limbach den Verdienstorden erworben.In den Jahren 18i518 war er Oberst und Ober-Kriegs-Polizei-Di-rector bei dem in Frankreich zurückgebliebenen Armeecorps. Im Jahre1818 als Generalmajor verabschiedet, lebte er von da an in Schlesien.

Lubatli, die Herren von,

König Friedrich Wilhelm I. erhob am 13. Januar 1716 den nach-maligen Oberstlieutenant im Regimente v. Wartensleben, Johann Lu-batli in den Adelstand. Sein Sohn, Karl Aemilius v. L., trat 1727in das Regiment v. Thiele ein, ward 1740 Prem.-Lieutenant, 1751Capitain, 1757 Major und Commandeur eines Grenadierbataillon,1762 aber Oberstlieutenant. Er starb in demselben Jahre 59 Jahre