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3 (1842) I - O
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Labes Lada.

den zahlreichen Familien, welche aus dem vornehmen Hanse der No-wina abstammen. In dem dritten Musquetier-Bat. des Infant.-Re-giments von Treuenfels zu Breslau stand ein Hauptmann v. Labenski,der im Jahre 1812 gestorben ist. Sie führen im blauen Schildeeinen silbernen Biigel oder Rinken in der Form eines Hufeisens undauf dem Helme drei goldene Sterne. Die Helmdecken sind blau undsilbern.

Labes, die Freiherren von.

Der König Friedrich Wilhelm II. erhob am 2. Octoher 178G denHans Labes und dessen Mutter, die verwittwete Geheime Rüthin Kn-ruline Elisabeth Labes, in den freiherrlichen Stand. Der gedachte Frei-herr Hans v. Labes wurde der Schwieger- und Adoptiv-Sohn desk. preuss. Staatsministers, Grafen v. Schlitz, genannt v. Gürz. M. s. d.Artikel. Dieser Familie wurde bei ihrer Erhebung folgendes Wappenbeigelegt: das Schild ist quadrirt und mit einem Herzschildlein ver-sehen, im 1. silbernen Felde liegt ein schwarzes Schwert mit golde-nem Griif, und zwar so, dass dieser mit dem Knopfe das Feld Nr. 2.berührt, hier ist ein nach der rechten Seite aufspringender goldenerLöwe mit roth ausgeschlagener Zunge, auf blauem Grunde, vorge-stellt, iin 3. ebenfalls blauen Felde liegen drei Stücke einer zerbro-chenen Kette, jedes besteht aus zwei Ringen, im 4. wieder silbernemFelde steht ein Mohr, um das Haupt einen blau und silbernen Bundund eine kurze Schürze von diesen Farben um die Hiil'ten tragend;in der rechten Hand hält er einen Bogen, in der Linken einen Pfeil.Im rothen Herzschilde steht eine silberne französische Lilie. DasHauptschild ist mit einer fiinfperligen Krone bedeckt, sie trägt dreigekrönte Helme, ans dem rechten wachsen vier griine blätterreicheZweige; auf dem mittelsten steht ein weisses Täubchen und auf demlinken der oben näher beschriebene Mohr verkürzt. Zwei schwarzegekrönte Adler sind zu Schildhaltern gewählt. Decken rechts silbernund blau, links silbern und roth. Wappenbuch der preuss. Monarchie.2. Th. S..

Lachnitt, die Herren von.

Sie schrieben sich Lachnitt von Hartenberg. Im Jahre 1572 am10. September starb zu Oels der Kanzler und Burggraf daselbst, Jo-seph Lachnitt v. Hartenberg. Sein Epitaphium belindet sich in derdortigen Schlosskirche. Er wird in der Aufschrift Joseph a Hartenbergcognomento Lachnitt genannt. Martin v. Lachnitt war des hohenDomstiftes zu Breslau Praelatus Scholasticus und der beiden Collegiat-kirchen zu Breslau und Gross-Glogau Canonicns; er starb am 8. März1584, und ist ein Bruder des Vorigen gewesen. Diese Familie ist längsterloschen. Sie führte ein gespaltenes silbernes und schwarzes Schild,im silbernen Felde waren drei schwarze Lilien über einander, imschwarzen Felde drei silberne Blätter schrägwärts über einander ge-legt. Der Helmschmuck bestand aus drei schwarzen Straussfedern, inder mittelsten war unten die schwarze Lilie angebracht. Die Helin-decken schwarz und weiss. M. s. Sinapius, I. Th. S. 566. II. Th. S.761. v. Meding, II. Th. N. 477. Olsnogr. P. II. p. 101.

Lada, Herr von.

Ein v. Lada war 1806 königh preuss. Landrath im Kreise Lenczyc-Zgierz. Es gehörte ihm das Gut Lesmirz bei Zgierz.