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3 (1842) I - O
Entstehung
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Kamptz.

Jer um das Jahr 1309 lebte. Von seinen Sühnen gelangte NilolasKaminietzki zu iler grossen Würde eines Palatinos von Krakau undGross - Krön -Feldherrn. Kr besiegte die Walachen und Tartaren inmehreren Treffen. In Schlesien erwarben die v. Kaminietz die Pawou-kauer Güter im Kreise Lublinitz. In Breslau lebte noch um das Jahr1808 ein Lazareth-Inspector von Kaminietz. Im Jahre 1825 schiedein Kittmeister v. Kaminietz aus dem 2. Uhlanen-Regiment, er hattefrüher im Kürassierregiment v. Bünting gestanden und sich bei Leip-zig das eiserne Kreuz erworben. Ein Major v. Kaminietz, der zuletztim 2. Infant. Regiment stand, erwarb sich ebenfalls bei Leipzig daseiserne Kreuz. Gustav v. Kaminietz hatte sich 1814 bei Etoges oderLaon dieselbe Auszeichnung erworben. Er war nachmals Ober-Grenz-Zoll - Controleur in Liebau bei Landshut in Schlesien. Gegenwärtigsteht ein Lieutenant v. Kaminietz im 2. Uhlanen - Regiment.

Dem Wappen nach gehören die v. Kaminiec oder Kaminiecky zudem sehr vornehmen Hause der Pilawa, zu dem auch die v. Lich-nowsky gezählt werden, dessen Ahnherr Ziroslaus ein tapferer Kriegs-held unter dem Herzog Boleslav Crispo nach dem Treffen bei Pilawaden Namen beigelegt und zwei Kreuze in's Wappenschild von demHerzoge Casimir erhalten hat. M. s. Sinapius 1. S. 501. 11. S. 715.OkolsUi T. III. S. 117. v. Meding beschreibt das Wappen II. N. 4l(j.

Kamptz (Kampz, Campz), die Herren von.

Unter dem Namen v. Kampzen, Kamzen, Camzen und Campzowkommt dieses altadelige Geschlecht, das ursprünglich aus Frankreichin die nordöstlichen deutschen Staaten, namentlich nach Pommern undMecklenburg gekommen ist, in jener erstem Provinz bei uns vor.Als das Haupt dieser Familie wird Lcvin Campz genannt, der einRath des Königs von Frankreich war, und mit einer Gesandtschaft ammecklenburgischen Hofe erschien. Er kehrte in sein Vaterland zurück,liess aber seinen Sohn Card Camz am herzoglichen Hofe. Der-selbe wurde wegen seiner geleisteten Dienste von den Herzogen vonMecklenburg mit dem Rittergute Gartow belehnt. Ein Nachkommedesselben, der, wie der Stammherr, Lcvin hiess und ein Sohn desHans v. Kamptz war , hatte in Pommern das Gut Pentin (?) vielleichtPensin, erworben, und wurde auf diese Weise der Stammherr der pom-merschen Linie dieses Hauses. Aus der mecklenburgischen Liniewar der Generalmajor v. Kamptz, der 1757 geboren und seit demJahre 1774 in preuss. Diensten stand. Als im Jahre 1796 das Regi-ment v. Courbiere errichtet worden war, erhielt er eine Compagniein demselben; am (j. Juli 1802 wurde er Major, machte 1800 dieCampagne in l'reussen mit, wurde 1810 Commandant von Colberg,1812 zum erstenmal und 1815 zum zweitenmal zum Commandantenvon Cosel ernannt. Er starb im Monat August 1817 zu Carlsbad.Ein sehr verdienstvoller Generalstabs-Olfizier dieses Namens starb alsMajor im Feldzuge von 1808 an seinen bei Auerstädt erhaltenen Wun-den. In der Gegenwart giebt diesem alten Hause neuen Glanz

Karl Albert Christoph Heinrich v. K.. wirklicher Geheimer Staafs-und Justizminister, königl. Kammerherr, Mitglied des Staatsraths und Rit-ter des rothen Adlerordens 1. Kl., geb. 1709 zu Mecklenburg-Schwerin;er studierte zu Göttingen und erhielt 1790 von der Juristenfacultät denPreis für die Abhandlung De fundamento obligationis liberorum ad factaparentum praestanda. Er trat erst in mecklenburgische Dienste, aberschon 1804 ward er vom Könige von Preussen zum Reichskammer-gerichts-Assessor in Wetzlar ernannt, trat sodann 1810 mit dem Clia-