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3 (1842) I - O
Entstehung
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zur Statistik des Adels.

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2) Stift Keppel (Kappel).

Der Ort Keppel gehörte früher dem Hause Nassau -Oranien, ge-genwärtig aber zum Kreise Siegen im Regierungsbezirke Arnsberg.

C anonissinnen:

Fräulein v. Syberg. Fräulein v. Seraing.

v. Plettenberg. - v. Boyneburg.

Conventualinnen des Stifts Gesecke und Keppel:

Fräulein Pauline v. Gm/7.

Wilhelmine v. Trauwitz.Emilie v. Krety.

Julie v. Thilmann.Friedr. v. Dossow.

Ulrilce v. Lemke.

Friedr. v Zeppelin.Eosina v. Crammon.Hermine v. Fund;.

Emilie v. Poilcwils.Sophie v. Schleicher.

Fräulein Leopold, v. Uechermann.v. Longolius.

Aug. v. Brehmer.

Iiarol. v. Bummel.Friedr. v. Crammon.Charl. v. Wol/frath.v. Harroy.

Pauline v. Schrottes,v. Bernutli.

Emma v. Kloch.

Louise v. Hohendorif.

Anmerk. Diese Stifter wurden während der französischen Herrschaftaufgehoben, und sind seit einigen Jahren restaurirt worden. Eswohnen jedoch die Stiftsdamen nicht in den betreifenden Stiftsge-bäuden, sondern sie beziehen nur einen gewissen Jahrgehalt. Auchspricht man davon, dass diese beiden vereinigten Stifter wieder wiefrüher ihre Einrichtung erhalten sollen. Se. Majestät ertheilte den-selben im J. 1836 ein Ordenszeichen. Es besteht aus einem blauemaillirten Medaillon in goldener Einfassung, worauf ein weissesLamm, bei den katholischen Damen mit und bei den evangelischenohne Fahne abgebildet ist. Dieses ist die frühere Decoration desStiftes Keppel. Auf der Rückseite sind der goldene Namenszug desheiligen Cyriaks und die Buchstaben G. K. verzogen in Gold gra-virt; es ist die frühere Decoration des Stiftes Gesecke. Dieses Me-daillon hängt an einer goldenen Krone und wird an einem schwarzgewässerten Bande getragen.

3) Stift Lippstadt.

Dieses freiweltliche adelige jungfräuliche Sammtstift war ehedemein Nonnenkloster, das im Jahre 1185 von dem Grafen Bernhard II.zur Lippe gegründet worden ist. Nach der Reformation wurde esin ein Fräuleinstift verwandelt. Die Damen mussten sechszehn vonzwei ritterbiirtigen Edelleuten beschworene Ahnen haben. König Frie-drich II. beschenkte im J. 1773 das Stift mit einem prächtigen Orden.Das Kreuz war von weisser Emaille und mit Gold eingefasst. DieVorderseite zeigte den schwarzen gekrönten Adler im blauen Felde;auf der Rückseite stehen die vergoldeten Buchstaben F. W. St. zuLippstadt. Das Ordensband ist blau gewässert und mit einem silber-nen Bande eingefasst. Zum völligen Ornate gehörte dazu ein Stern inSilber, in dessen Mitte das Ordenskreuz gestickt, auf der linken Brustgetragen wird.