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2 (1842) E - H
Entstehung
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Egloifstein.

tenlinie des vorgenannten Majors v. K. Ein Bruder des vorstehendenKarl v. K., Maximilian v. K., blieb als Capitain im 6. westphälisclienLandwehr-Regiment bei Belle alliance. Söline des bei Jena vor deinFeinde gebliebenen Majors Fr. Wilhelm Magnus v. E.: Wilhelm v. E.ist gegenwärtig Major und Director der Cadetten-Anstalt zu Potsdam,Ritter des Ordens pour le merite (erworben in der Schlacht bei Jena,wo sich derselbe in einem noch ganz jugendlichen Alter durch beson-dere Tapferkeit auszeichnete) und des eisernen Kreuzes (für das Ge-fecht bei Königswartha am 19. Mai 1813.) Das eiserne Kreuz er-hielt auch der Capitain I'ricdrich v. E. im 8. Infant., Reg. genannt Leib-regiment, für das Gefecht bei Chateau - Thierry, und Alexander v. E.als Porteepee-Fähnrich fiir die Schlacht bei Belle alliance.Das Wappen der schlesischen und lausitzer v. E. zeigt im schwarzenSchilde einen in drei Theile gespaltenen Balken. Auf dein Helme wie-derholt sich dasselbe Bild , jedoch umgekehrt. Helmdecken weiss undschwarz. Die v. E. in Baiern und Würtemberg führen ein durcheinen doppelten Spitzenschnitt in vier Theile zerfallendes Schild vonweisser, blauer, goldener und rother Farbe. In der Mitte desselbenist eine sechsblättrige goldene Rose angebracht. Auf dem Helme stehtein die Spitzen nach der linken Seite kehrender blauer Adlerllng, dermit einem sechseckigen goldenen Sterne belegt ist. Helmdecken gol-den und silbern. M. s. Siebmacher II. S. (18. Die v. E. in Nörd-lingen führen im goldenen Schilde den Obertheil eines wilden, anseinem Mauerwerk mit dein Obertheil hervorspringenden schwarzen Ebers.Dasselbe Bild wiederholt sich auf dem Helme zwischen zwei Biilfel-hörnern. Helmdecken golden und schwarz. M. s. Sinapius V. 238.v. E. in Biberach führen ebenfalls im goldenen Schilde den Hals einesschwarzen Ebers und auf dem gekrönten Turnierhelme sieben Strauss-federn, von denen drei schwarz und vier golden sind. Nachrich-ten Uber die schlesischen und lausitzer v. E. giebt Sinap I. S. 346.II. S. 602. Carpzov Lusat. sup. T. II. p. 268. Gaulle, I. S. 354. Sieb-macher giebt das Wappen derselben I. S. 54 und v. Meding beschreibtes III. No. 181. Auch s. m. 1. D. Gloria et memoria Eberhardinaoder preisvolles Denk- und Ehrenmal der Herren von Eberhard.Zittau 1668.

Egloffstcin, die Grafen und Freiherren von.

Das Geschlecht der Grafen und Freiherren von und zu Egloifsteinstammt aus Franken, und zwar aus dem bamberger Oberlande, wodas noch gegenwärtig demselben gehörige Stammschloss gelegen ist.Dieses hat mehreren Vermuthungen zufolge dem Geschlechte seinenjetzigen Namen gegeben , indem die Ecken des Gebäudes auf einemhohen senkrecht abfallenden Felsen oder Stein aufgeführt sind, wor-aus Eck auf Stein oder Egloifstein entstand.

Bestimmte Nachrichten über die Zeit der Entstehung und deneigentlichen Ursprung des Geschlechts fehlen, wie dies bei allen altenFamilien der Fall ist , da die Urkunden nicht bis in jene graue Vor-zeit zurückgehen. Dieser Umstand liefert aber gerade den einzigenuntrüglichen Beweis für das hohe Alter, und den wahren und ur-sprünglichen Adel des Geschlechts, den es nicht wie die meisten derjetzt bestehenden Familien der Gnade eines Fürsten durch Erhebungin den Adelstand zu verdanken hat. Durch eigene Kraft und Macht-vollkommenheit erlangte es, gleich dem Fürsten, seine freie und unab-hängige Stellung, die demselben auch bis zum Anfange dieses Jahrhun-derts verblieben ist. Aus den vorhandenen Urkunden geht hervor, dass