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2 (1842) E - H
Entstehung
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Husarzewski Hnss.

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welcher Linie oder überhaupt, ob derselben Familie der den Listennach in Mecklenburg geborne Juliann Christian v. II. angehörte, der1750 in preuss. Kriegsdienste trat und in dem in Halle garnisoniren-den Regiment, damals Franz v. Anhalt-Dessau , nachmals Fürst vonAnhalt-Bernburg, zuletzt von Thadden und von Renouard, unter derRegierung des grossen Friedrichs vom Fähnrich bis zum Stabsoffiziergestiegen war, dasselbe Regiment in der Rheincampagne als Oberstund Commandern - führte, und im Lager von Anbange mit dem Ver-dienstorden geschmückt wurde. Am 3. Novbr. 1794 erfolgte seine Er-nennung zum Generalmajor und Cominandanten der Festung Thorn,deren Werke in neuerer Zeit ansehnlich verstärkt wurden. Diesen Do-sten bekleidete er bis zum Jahre 1800. In Berücksichtigung seinerstets treu erfüllten Berufspiiicht legte man ihm in Jahre 1811 den Rangeines Generallieutenants bei, während er schon seit dem Jahre 1807eine Pension erhielt. Er starb im Jahre 1815 in dem ehrwürdigen Al-ter von 85 Jaln-en.

Siebmacher giebt das ursprüngliche Wappen derer v. IL, J. S. 50.Es ist ein weisser, nach der rechten Seite gekehrter, ein gelbes Hals-band tragender llund, im blauen Schilde dargestellt. Auf dein unge-krönten Helme wachsen an langen Stielen, die sich aber auf beidenSeiten abwärts verkürzen, neun Rosen. Ganz verschieden von demWappen derer v. 11. in Schlesien ist das der gleichnamigen Familie inBaiern, die den Beinamen v. Lauterbach führen; eben so ist das derfränkischen v. II., die im rothen Schilde den Kopf eines gezäumtenund bekummeten Bosses führen, und das der rheinländischen FamilieH. v. Saalheim, die im silbernen Felde drei rothe Halbmonde, obenzwei, unten einen führen, ganz verschieden von dem ersteren. Nurdie H. v. Kirchberg in Hessen führen, wie die unsrigen, einen weis-sen Hund im rothen Schilde. Dasselbe Bild wiederholt sich auch aufdem ungekrönten Helme. In Steiermark ist eine Familie v. Hund an-sässig, die im rothen Schilde einen nach der rechten Seite aufsprin-genden, und auf dem Helme einen sitzenden weissen Hund führt.

Nachrichten über die schlesischen v. Hundt und Alt-Grotkau fin-det man in v. Uechtritz, V. S. 70 78. Sinapius, I. S. 482 87.CarpzoY's oberlausitz. Ehrentempel, II. S. 107.

Husarzewski, die Grafen und Herren von.

Aus dieser altadeligen polnischen Familie wurde Karl Anton vonHusarzewski am 31. Mai 1816 in den preussischen Grafenstand erho-ben. Im preussischen Staatsdienste stand Ludwig v. Ilusarzewski; erwar Regierungsrath bei der Kammer in Kaiisch, und zuletzt beim Kam-mergericht in Berlin angestellt, woselbst er im Jahre 1823 gestorbenist. Eine seiner hinterlassenen Töchter ist mit dem Oberstlieutenantvon Gontard in Berlin vermählt. Das Wappen der Familie v. IL istein in der obern Hälfte rothes, in der untern Hälfte blaues Schild.Im rothen Felde steht ein auf der linken Seite einmal gezinntes Pas-sionskreuz, im blauen untern Felde aber ein halber goldener Mond,über den drei goldene Sterne in einer Reihe gelegt sind.

Huss, die Herren von.

Der König Friedrich I. erhob am 27. November 1702 die BrüderJohann Helfreich, Karl Adolph und Gustav Adolph LIuss in den Adel-stand. Johann Helfreich war Rath bei der Regierung zu Minden undbei der Kammer zu Magdeburg.

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