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2 (1842) E - H
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Humliracht.

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den, lebte er bei Beinern Schwiegersöhne in Lenzycze, wo er 1804starb. Seine Wittwe lebt noch in Breslau. Seine älteste Tochter, An-gehen, vermählte sich 17 1 J8 in Glaz mit dem Obersten von Winterfeld,und die jüngste, Henriette , mit dem Ober-Landesgerichts-RegistraturKarl Caspari in Ratibor, die mittlere, Charlotte, lebt unverheirathetbei ihrer Mutter. Sein Sohn, . Joseph Franz Ludwig, geb. 1783, imCadettenhause zu Potsdam erzogen, war erst Lieutenant bei der Garde,und ist jetzt Major und Bataillons-Commandern' beim 27. lnfanterie-Regimente, des pour le merite, des eisernen Kreuzes Ister und '.HerClasse, des Dienstanszeichnungs-.Kreuzes und des russischen St. An-nenordens Ritter. Sein ältester Solln, Guslau, ist Lieutenant im26. Infanterie - Regimente.

2) Francisca Maximiliane, geb. in Wien 1741. 1772 und 1786Canonissin des von Cronstädtschen Fräuleinstifts; starb 1825 in demhohen Alter von 83 Jahren.

3) Marqtiard Reinhard Georg, geb. 1742, trat 1758 in Militär-dienste und blieb den 24. Juni 1762 in der Schlacht bei Wilhelmsthal.

4) Karl Georg, geb. 1743, trat 1761 als Fähndrich in das k. k.österr. Regiment Louis Wolfenbüttel. 1774 stand er in Wien in Gar-nison, und war immer noch Unter-Lieutenant, ohne Aussicht auf Be-förderung. Uen 7. August ging er nach Schönbrunn, um zu versu-chen, zur Audienz, welche die Kaiserin alle Sonntage Vormittags er-theilte, zu gelangen. An diesem Tage wurden aber zufällig nur diezur Audienz Befohlenen vorgelassen, da aber ausser diesen sehr vieleAndere anwesend waren, so befahl die Kaiserin, ihr ein Verzeichnissderselben zu überreichen, und in diesem bemerkte sie Karl GeorgsNamen. Sogleich wurde er vorgelassen, worauf die Kaiserin sich huld-voll mit ihm unterhielt, und ihn fragte, ob er ein Verwandter des we-gen Nissa unschuldig verurtheilten Obersten H. sei? als er sagte, essei sein Vater gewesen, fragte sie, ob er noch am Leben? und aufdie verneinende Antwort versicherte sie, dass ihr die Verurtlieilnngeine sehr schmerzliche Begebenheit gewesen, dass sie damals schonihren Vater für die Verurtheilten gebeten habe, ohne jedoch etwas er-langen zu können. Auf Karl Georgs Klage, dass er nach vierzehn-jähriger Dienstzeit noch Unter-Lieutenant sei, beförderte sie ihn zumCapitain-Lieutenant, und versprach den Hauptmann, den er dazu ver-anlassen könne, als Major mit 600 Gulden Pension zu verabschieden,damit er in seine Stelle rücken könne, was denn auch sehr bald er-folgte. 1803 kam Karl Georg nach Augsburg auf Werbung, ward alsMajor pensionirt und starb 1816 in Wien. 1785 hatte er sich mit Jo-sepha Spreng von St. Anna und Felsenheimb vermählt. Von seinendrei Söhnen ist Ludwig Karl, geb. 1786, Gubernial-Rath und Pro-vinzial-Delegat von Belluno. Friedrich Ernst, Lieutenant a. D. inWien, und Karl Sebastian, Ober-Lieutenant.

5) Johann Max, geb. 1744, gest. 1701 , war Hauptmann im Re-giment v. Droste in kurcölnischen Diensten.

Aus dritter Ehe:

1) Joseph Heinrich, geb. 1749, gest. 1786 in Frankfurt a. M. Inkünigl. preuss. Diensten beim Regiment v. Wendessen in Breslau, nahmer als Hauptmann den Abschied und starb bald darauf. Mit Helene Ul-rike von Scheliha (geschiedene von Schimonsky, zuletzt verehelichtevon Frankenberg-Proschlitz) vermählt, hinterliess er einen Sohn: Jo-seph Friedrich, künigl. preuss. Hauptmann a. D., Ritter des eisernenKreuzes 2. Classe und des Dienst-Auszeichnnngskreuzes. Er vermähltesich 1801 mit Friederike Sophie Karoline Sylvia von Scheliha (gest.1834 in Rengersdorf). Deren Kinder sind: a) Joseph Friedrich Karl(geb. 1802), auf Ober-Rengersdorf, Landesältester der Grafschaft