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Horst.
Dietrich v. d. II., der um das Jahr 1620 Chorljiscliof von Trierund Propst zu Kminerich war. Er gehörte dem Hause II. zu Müh-linglioven und Hellenhroch an.
Johann v. d. H., aus dem Hause zum Hause und Milsen, warkaiserl. und kurbaierscher General und Gouverneur von Heidelberg.
Noch müssen wir anführen, dass zwei Söhne ans diesem vorneh-men Hause, Theodor und Heinrich, im Zweikampfe blieben. Theodorwurde als Maltheserritter von einem v. Wylich erschossen, Heinrichaber von einem v. Bersan erstochen.
Das Wappen der Freiherren v. d. Horst zum Haus zeigte ein zehn-mal in Silber und Blau quer getheiltes Schild, darin ein rother, auf-springender, gekrönter Löwe. Auf dem gekrönten Helme wächst derLöwe zwischen einem die Schildesfarben tragenden Adleriluge. DieHelmdecken blau, roth und silbern. Das Hassesche Wappenbueh giebtein Wappen der Freiherren von der Horst, dessen Schild gespaltenist. Die rechte Hälfte ist silbern, die linke roth und gegittert. Aufdem Helme steigen ans einer Schaale acht Straussfedern hervor, vondenen die vier rechten silbern , die andern roth sind.
Das Wappen der Grafen v. d. Horst zeigte das Schild der Frei-herren v. d. IL Es war aber von zwei gekrönten Helmen bedeckt;auf dem rechten stand der rothe Löwe, wie auf dem freiherrlichen,auf dem linken ein doppelter schwarzer Adler.
2) Die Familie v. d. Horst im Cleveschen, die auch Horst zurHorst geschrieben wird. Sie führt ein rothes, von einem breiten, gol-denen Querbalken durchzogenes Schild. Aus dem gekrönten Helmewächst der Kopf und Hals eines rothen Hundes, der ein goldenes Hals-band trägt.
3) Die v. Horst-Ileimertsheim, die ebenfalls dem Cleveschen an-gehören. Sie führen einen rothen Löwen im silbern und grün quer-getheilten Schilde; dasselbe Bild wiederholt sich auf dem Helme.
4) Die Freiherren und Herren v. d. Horst in Westphalen. Ihnengehörte Julius August Friedrich v. d. II. an, der zuerst Kriegs- undDomainenrath zu Halberstadt, später kurmärkscher Kammerpräsident,und am 23. Juni 1766 wirklicher Geheimer Staats- und Kriegsrath,Vicepräsident und dirigirender Minister beim Generaldirectoriuin, auchChef des Accise- und Zolldepartements ward, und im Jahre 1774 seineEntlassung erhielt. Er war auch Propst zu Levern und Domherr zuHalberstadt. — Gegenwärtig lebt der Regierungspräsident a. D. Frei-herr v. d. H. zu Halde im Regierungsbezirk Minden.
5) Die Familie v. d. Horst in Preussen, Lieiland und Mecklen-burg, welche ein durch einen Spitzenschnitt in drei Theile zerfallen-des Schild führen. In den beiden oberen goldenen Feldern ist in je-dem ein Mohrenkopf mitfliegenden Kopfbändern, in dem untern blauenFelde aber ein goldener Löwe dargestellt. Aus dem gekrönten Ilebnewächst der Löwe zwischen zwei Adlerflügeln, die mit den Mohren-köpfen belegt sind. Dieses Wappen giebt Siebmacher, III. S. 169.
In der preuss. Armee standen und stehen noch mehrere v. d.Horst, ohne dass wir zu bestimmen vermögen, zu welcher von die-sen Familien sie in Beziehung stehen. Namentlich der Oberst undCommandeur des 3. Husarenregiments Baron v. d. Horst. Er standbis zum Jahre 1806 in dem Husarenregiment Herzog Eugen v. Wiir-temberg, und erwarb sich bei Namur das eiserne Kreuz 2. Classe. —Der Major v. d. II. im Kaiser Franz Grenadier-Regiment erwarbsich dasselbe Ehrenzeichen bei Bautzen, und der Major Baron v. d H.im 16. Infanterie-Regiment im Gefechte bei Ligny. — Ein Capitain