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2 (1842) E - H
Entstehung
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Holkcn — Hollobcn.

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beth Henriette Marianne, des Grafen Heinrich Moritz von derSchulenburg Tochter, geb. den 8. Juni 1785.

Dritte Linie.

Gräfin Sophie Karoline, Wittwe seit dem 21. August 1819 von demGrafen Friedrich Wilhelm v. Hohenthal; sie ist des Grafen JohannFriedrich Bachof von licht Tochter, geb. den 2. April 17(il, und ver-mählte sich am 15. Juli 1804.

Das griifl. v. Hohenthalsche Wappen ist quadrirt und mit einemMittelschilde versehen. Das tste und 4te blaue Feld stellt das Bildeines Mannes bis an die Knie dar, im 2ten und Uten rothen Feldesteht ein Adler.

Nachrichten über diese Familie findet man im allgemeinen geneal.Handbuch, I. S. (i02. v. Uechtritz diplomatische Nachrichten, III.S. 15 t —159. Das freiherrliche Wappen steht in Tjroff, Taf. 70, dasgräfliche aber Taf. 231.

Holken, die Herren von.

Die von Ilolken, oft auch von Holcke geschrieben, gehörten zuden ansehnlichsten Geschlechtern in Ilinlerpommern. .Sie waren vor-züglich im 14. und 15. Jahrhunderte in Macht und Anselm, und grün-deten zu Colberg das ihren Namen führende Holkenhospital, das imJahre 1030 in Flammen aufging, aber wieder neu erbaut worden ist.Nach dem Erlöschen dieses alten Geschlechtes in Bommern kamen seineBesitzungen an die ihm verwandten v. Braunschweig und Kundenreich.Sehr wahrscheinlich ist es, dass die heute in Dänemark blühende,theils freiherrliche, tlieils gräfliche Familie flolke oder Holcke, wel-che früher in Holstein und Schleswig reich begütert war, und aus derviele Mitglieder im Kriegsdienste sich hervorgethau haben, von glei-cher Abstammung mit den pommerschen Ilolken ist. Auch in Meck-lenburg und in Lübeck kommen adelige Familien dieses Namens vor.Das Wappen derer v. Ilolken zeigt im silbernen Schilde den Vorder-theil eines Gemsbockes, nach der rechten Seite gewendet. So wieder-holt sich dieses Bild auf dem Helme. Ganz verschieden von demsel-ben ist das der Lübecker, zur Zirkelgesellschaft gehörigen v. Ilolken.Diese führen im goldenen Schilde ein auf blauem Grunde stehendesbraunes Schilf. Auf dem Helme weht eine rothe, goldene lind graueFlagge. Das erstere Wappen giebt Siebmacher, V. Th. S. 151; dasletztere, III. Th. S. 164.

II oll eben, die Herren von.

Ein altes thüringisches Geschlecht, das früher Ilunleue, Ilunleveund llunnenlöwe, in Beziehung auf seine ausdauernden Kämpfe mitden Hunnen, später aber Hollöben oder Ilolleuben geheissen hat. SeinStammhaus ist Wildenspring im Schwarzburgischen. Schon im Jahre1185 kommt ein Bitter Tlwodoricus de Hunleve vor. (M. s. Dreihauptvom Saalkreise, 11. S. 800.) — Mnymis v. Ilolleuben wurde von demGrafen Heinrich von Schwarzburg im Jahre 1453 mit den Gütern Wil-denspring und Dornheim belehnt, und dieses Lehn im Jahre 1469 re-novirt. (Hörschelmann giebt Auszüge beider Lehnsbriefe 1. Bd. Bei-lage 3. S. 36.) — Nikohts v. 11. wurde im Jahre 1510 Propst zu II-men, und resignirte 1513. limst Ludw'uj v. Ilolleben erwarb um das