Hein — Hermann.
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Deutschland. Sein fürstlicher Freunil und Beschützer, der verstorbeneGrossherzog; Karl August von Weimar legte eine Tafel auf seinGrab, welche in der kurzen Inschrift: „Licht, Liehe, Leben!"deutlich ausspricht, was der verewigte Dichter der Welt, seinein Be-rufe und dem Kreise seiner Freunde war. Unter seinen Söhnen hat derk. siichs. Oberberghauptmann zu Freyberg Siegmund August IVolfgang Frh.v 11. (geb. d. 18. Aug. 1770) durch hohe Verdienste sich ausgezeichnet.— Nachrichten über diese Familie giebt der Kitter v.;Lang, Adelsbuchdes Königreichs Baiern, S. 378 und Supplement dazu, S. 108.
Ilcrn, die Herren von.
Die in der Armee und namentlich im Artilleriecorps gestandenenv. Hern sind die Abkommen des Lieutenants Friedrich Sigismund Hern,den König Friedrich II. am 21. October 1708 in den Adelstand er-hob. — Bis zum Jahre 1806 stand ein Enkel des in den AdelstandErhobenen im 2. Artillerie - Kegiinente zu Breslau ; im Jahre 1822 warer Capitain und Chef der Handwerks-Compagnie der 3. Artillerie-Bri-gade. In demselben Jahre wurde er als Major verabschiedet, im Civilangestellt, und 1828 war er Hauptzoll-Kendant zu Jübar in der Alt-mark. In der Gegenwart ist ein anderer von II. der älteste der Käthebei der Kegierung zu Cöslin. — Die v. II. führen im schwarzenSchilde eine rothe, mit zwei Faden eingefasste, von der obern Hechtenzur untern Linken laufende Strasse. Der obere Faden ist mit einem,der untere mit zwei Sternen belegt. Auf dem gekrönten Helme wächstein gerüsteter, mit einem Säbel bewaffneter Arm.
Herr, die Herren von.
Der König Friedrich Wilhelm II. erneuerte am 29. October 1787den Adel des Hofraths und Landsyndikus Friedrich Wilhelm Herr. Inder Gegenwart leben zwei Brüder v. II. in Berlin. Der Aeltere vonihnen stand vor dem Jahre 1800 in dem Regimente v. Treskow, so-dann als Capitain im 7. rheinischen Landwehr-Regiment. Der Jüngereist Regierungsrath, Justitiarius bei dem Oberbergamte und Justizrathbei dem Kammergerichte. — Ein vor uns liegendes Wappen Dererv. II. zeigt im blauen Schilde zwei Sicheln und auf dem Helme einenAdlerflug, belegt mit demselben Wappenbilde.
Herrin anii, die Herren von.
Johann Friedrich von Hernnann geboren in der Neumark um dasJahr 1732, war königl. preuss. Oberster und Commandern' des 3. Mus-quetier-Bataillon von dem Regimente von Rüchel, und wurde Com-mandant der Festung Pillau, die er als 74jähriger Greis im Jahre1800 wacker vertheidigte. Der ehrenwerthe Greis ist im Jahre 1818als General-Major im Pensionsstande und erster Commandant von Pil-lau, daselbst gestorben. Ein Sohn von ihm ist der Major im 7. Infan-terie - Regimente und Ritter des eisernen Kreuzes, erworben bei Bunz-lau, zu Glögau. Er war mehrere Jähre hindurch bei dem Cadetten-corps in Berlin angestellt. — Einer von Herrmann stand bis zum Jahre1800 im Regimente vacant von Grävenitz und war zuletzt Oberst undMitglied der Militärdirection der allgemeinen Kriegsschule. Er erwarbsich bei Luckau das eiserne Kreuz. — Ein anderer v. Herrmann standim Regimente v. Schöning zu Königsberg und schied im Jahre 1820