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Hedemann — Heidenaber.
He dem an n, die Herren von.
Die von Iledemann, ursprünglich deutscher Abkunft, kamen wahr-scheinlich mit dein deutschen Orden in die östlichen Länder. Sie ha-ben sich in Lielland, Esthland und Curlaml, so wie in Preussen, nie-dergelassen. Im Regiment von Göckingk Husaren starb im Jahre 180=der Rittmeister und Ritter des Verdienstordens von Hedemann. Erhinterliess zwei Söhne und zwei Töchter, der eine seiner Söhne, Au-yust v. Hedemann, ist gegenwärtig Generalmajor, Landwehrbrigadier,Mitglied der General-Commission in Angelegenheiten der königl. Or-den und Ritter vieler Orden, namentlich des Verdienstordens mit Eichen-laub (erworben bei Kriewitz, und Bellealliance und des eisernen Kreu-zes (für das Gefecht bei la Chaussee in Frankreich) u. s. w. Er istmit einer Tochter des verstorbenen Staats-Ministers Wilhelm v. Hum-boldt, Erbfrau auf Tegel, vermählt. Eine der Töchter ist an den IC. P.Major und Adjutanten Freiherrn v. Falkenhausen, in Berlin, die anderean den herz. Dessauischen Hofmarschall Freiherrn v. Loen in Dessauvermählt. Die v. H. führen ein oben goldenes, unten griines Schild;auf dem Faden, der beide Felder trennt, steht (las verkürzte Bild einesMannes mit spitziger Mütze, auf seiner rechten Schulter ruht einegrosse Schnitterscheere. Dasselbe Bild wiederholt sich auf dem un-gekrönten Turnierhelme. Man iindet Nachrichten über diese Familiein Hupeis Materialien, 1789. S. 142. und in v. Krohne, II.B. S. 99 —101.und S. 430.
Heer em an n, die Herren von.
Eine Familie in Westphalen und Böhmen, die ursprünglich ausBurgund stammen soll, wo sie Heerma genannt wurde. — In West-phalen besitzt ein Hr. v. H. das Gut Suremburg im Kreise Tecklenburg. —Siebmacher giebt das Wappen Derer v. Heerma unter den burgundi-schen, V. 163. Es zeigt im gespaltenen, rechts blauen, links goldenenSchilde, hier einen nach der linken Seite aufspringenden rothen Löwen,dort drei goldene Eicheln. Aus dem gekrönten adeligen Turnierhelmewächst ein rother Edelhirsch. Decken und Laubwerk blau und golden.
Hegener, die Hcrreu von.
In der Armee dienten und dienen noch in der Gegenwart mehrerev. Hegener. — Einer derselben stand früher in dem Regimente v. Cour-biere und ist im Jahre 1820 aggregirter Oberstlieutenant vom 1. Gar-nison-Bataillon ausgeschieden. — Zwei Brüder dieses Namens stan-den in dem Regiment v. Schöning in Königsberg in Pr. Sie sindBeide bereits gestorben, der ältere im Jahre 1821, der jüngere 1824.—Die v. Hegener führen ein silbernes qnadrirtes Schild. In dem I. und4. Felde ist ein halber schwarzer Adler, in 2. und 3. ein aus denWolken kommender gerüsteter Arm, der einen Pfeil hält, dargestellt.Der gekrönte Hehn ist mit sechs goldenen Kornähren besteckt.
Heidenaber, die Herren von.
Es haben einige v. Heidenaber, von denen wir jedoch nicht be-stimmt sagen können, ob sie zu dem alten bayreutlfschen Geschlechtev. Heydenab gehören, zu verschiedenen Zeiten in der preuss. Armee