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2 (1842) E - H
Entstehung
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Hase.

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Assessor v. II. Ein Major v. Hartwich, von dem wir aber nichtanzugeben vermögen, ob er mit Denen v. Hartwig in einiger Verbin-dung ist, stellt im 32. Infanterieregiment zu Erfurt. Er ist fiitter deseisernen Kreuzes (erworben bei Gross-Görschen).

Hase, die Herren von.

Die von Hase, Hasen, Hassen, Haase und Haas sind theils inSchlesien, theils in Westphalen, auch im Elsass, Haiern, Schwaben,Hessen und Oesterreich verbreitet und begütert. Sie führen sämmt-lich einen Hasen als Hauptbild des Wappens. Viele dieser Geschlech-ter führen Beinamen wie die Haas v. Hasenburg. Die der preussischeMonarchie angehörigen Edeileute dieses Namens stammen von der schle-sischen und westphälischen Linie ab. In Pommern ist ein sehr rei-ches Geschlecht v. Haase längst erloschen. Sie besassen das festeSchloss Hasenburg, dessen letzte Trümmern bei dem heutigen Dorfeund Eisenhüttenwerke Torgelow zu sehen sind. Layritz (Palmwald Tab.15. c. 3. p. 704) rühmt sie als Gehülfen der Herzöge Bogislav VI. undWratislav VI. bei dem Zerstören der Haubfesten, aber Wutstrack (a.a.O.S. 394) will wissen, sie hätten selbst gewegelagert. Eine Familie vonHaas wurde im Jahre 1(327 in den Reichsritterstand erhoben. Diescldesischen v. H. haben in Pommern Vettern, die Kiniglis genanntwurden und aus Littbauen stammen. (Okolski, P. I. p. 384.) EinigeBassen sie ein Geschlecht mit den Zajone und Zajonczek sein, daKajouc im Polnischen den Hasen bedeutet. Mehrere polnische Edei-leute, die unter Friedrich II. in die preussischen Armee traten, ver-wechselten ihren polnischen Namen mit v. Haas. In .Schlesien schrieblieh eine Linie llase von Redlitz. Peler IL, Kedlitz genannt,war Landeshauptmann in den Fiirstenthümern Münsterberg und Oels.Kr starb am 5ten December 1534 und liegt in der Pfarr- undjchlosskirche begraben, wo sein Epitaphium noch heute gezeigt wird.- Sabor, Weissholtz und Burke im Glogauischen gehörten im Jahre681 dem Fabinn v. H. R. Auch im Fiirstenthume Schweidnitz sindie begütert gewesen. Ulrich v. IL war Landeshauptmann vonIchweidnitz und Jauer. (M. s. Naso, p. 51.) In dieser Landschaft be-assen die v. H. Neusorge. Sehr viele Olliziere dieses Namenslanden in der Armee, und einige dienen noch gegenwärtig in dersel-en. Einer v. Haase, der früher in der niederschlesischen Füsilierrigade stand, blieb im Jahre 1814 als Major des 21. Infanterie-Ke-iments. Ein früher im Regimente Prinz Ludwig als Capitain stehen-fer v. II. starb 1819 als ehemaliger westphälischer Oberstlieutenantnd Chef einer Veteranen-Compagnie. Im Regimente v. TschepeItund ein Capitain v. H., der 1810 als pensionirter Major starb.l)er Oberst v. Haas, zuletzt Commandern' des 3. Potsdamer Landwehr-Regiments, erwarb sich schon als Lieutenant 1794 bei Kaiserslauternpu Verdienstorden und in dem Treffen bei Ligny (1815) das eisernekreuz 1. Classe u. s. w. Ein Major v. II. erwarb sich das eiserneKreuz 2. Classe bei Belle Alliance. Das Wappen der scldesischent . II. zeigt im blauen Felde einen aufrecht springenden Hasen von na-türlicher Farbe, und auf dem Helme fünf Straussfedern (Iste und 5tegelb, 2te und 4te blau, 3te weiss). Das oben erwähnte reichsrit-terliche Geschlecht v. Haas führt ein quadrirtes Schild; die Felder 1und 4 sind roth, und in jedem desselben ist ein weisses bäumendesEinhorn dargestellt; die Felder 2 und 3 sind schwarz und mit rothund weissen Sparren belegt, und diese wieder mit drei weissen Lilienversehen. Auf dem Helme steht das Einhorn zwischen zwei Adlerltiigeln,von denen der rechte roth und weiss, der linke golden und schwarz ist.v. Zedlitz Adels-Lex. II. 22

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