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2 (1842) E - H
Entstehung
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Gutowski Gutstedt.

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Gutowski, die Herren von.

Eine aus Polen in die Provinz Preussen gekommene, altadeligeFamilie. Ihr gehörte der Major im 3. Musquetierbataillon des Regi-ments v. Schenk an, der im Jahre 1815 als pensionirter Olfizier mitTode abging. Ein Offizier dieses Namens stand im Regiment v. Tschepe,und ging 1806 zu den polnischen Insurgenten über.

Gutsmutks, die Herren von.

Ans Thüringen kam im 17. Jahrhunderte eine adelige Familie die-ses Namens nach Schlesien, ihr gehörte an: Johann v. Gutsmuths, derdie Güter Pesterwitz, Jackschenau und Peltschiitz im Breslauschen be-sass. Er war mit einer v. Bachstein vermählt, starb aber ohne Kin-der am 4. April 1690. Seine Vettern zu Laucha in der LandgrafschaftThüringen, ererbten sowohl seine, als auch die ihm von seiner Ge-mahlin zugebrachten Güter. Zu den letzteren gehörten die BurglehneKreicka und Weigwitz, die dem Christoph v. Gutsmuths zugefallenwaren. Ein anderer v. G. war Herr auf Born, Benckwitz und Gallo-witz im Breslauschen. Im siebenjährigen Kriege dienten noch Söhneaus dieser Familie in der Armee, seitdem aber finden wir diese Na-men nicht mehr erwähnt. Sehr wahrscheinlich gehörten diesem Ge-schlechte auch die Brüder Christian Lewin und Johann Christian v. G.an, die Kaiser Leopold I. am 3. Septbr. 1671 in den böhmischen Adel-stand erhob.

Gutstedt (Gustedt), die Herren von.

Dieses altadelige Geschlecht Derer v. Gutstedt gehört der preuss.Provinz Sachsen und namentlich dem Halberstiidtschen an, währendes früher überhaupt zur Ritterschaft des niedersächsischen Kreises unddes Herzogthums Braunschweig gezählt wurde. Ihr Stammhaus Gustedelag im Hildesheimschen und wurde von Rasche v. G. dem Kloster Rin-gelheini gegen eine tägliche Messe zum Gedächtniss seiner und seinerEltern Seelen, wie auch deren aller seiner Vorfahren von Adam her,überlassen. Schon im 9. Jahrhunderte kommen die Ritter v. G. vor,und im Jahre 950 vermählte sich Rixa, eine Tochter Arnolds v. G.,mit einem Ritter v. Westerhofen. Der Bischof Rudolph von Halber-stadt belehnte Die v. G. im Jahre 1406 mit dem Burglehn zu Schwa-nebeclc und den Dörfern Derschen und Beyen. Johann Joachimv. G. bekleidete im Jahre 1678 den Posten eines Oberhauptmanns derzu den Revenuen der Herzogin Anna Sophia von Braunschweig-Lü-neburg bestimmten Aemter, und ward später Schatzmeister bei demErzstil'te Magdeburg und Landschaftsdirector. Als Vater von 23 Kin-dern pflanzte er seinen Stamm weiter fort. Von diesen starb WolfHildebrand v. G. als kursächsischer Kammerherr und Hauptmann derdeutschen Leibgarde im Jahre 1691 ohne Erben. Dagegen hatte Erd-mann Wilhelm v. G., kurbrandenburgscher Hof- und Regierungsrath,auch Oberland- und Kriegscominissarius in dem Fürstenthuine Halber-stadt, zwei Sühne, Ernst und Johann Wilhelm v. G. Der Erstere tratin kurbraunschweigsche Dienste. Von diesen beiden Brüdern stammendie gegenwärtig im Preussischen und Braunschweigschen blühendenLinien der v. G. ab. Im Fürstenthuine Halberstadt war ein Herrv. G. auf Dorsheim im Jahre 1806 Kriegs- und Domainenrath undLandesdirector. Im Wappen verschieden mit den übrigen sind dieGutstedt v. Dorsheim. Die Gemahlin des Grafen Kleist v. Nollendorfv. Zedlitz Adels-Lex. II. 20