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2 (1842) E - H
Entstehung
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Gumbrcclit Gundling.

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wähnten Autors Georg Thebesius, so glücklich war, in Daniel Thebe-sius das Anagramm :den Jesus lieh hat" gefunden zu haben. M. s.sclilesisehe Curiositäten, II. S. 1052.

Guirtbrecht, die Hencn von.

Der König Friedrich II. adelte am 22. Decbr. des Jahres 1741 dieBrüder Abraham Joseph und Caspar Guinbrich, mit dem Namen vonGambrecht.

G uin])ert, die Herren von.

Der Sohn des verdienstvollen verstorbenen Arztes, Medizinalrathsund Kreispliysici Gumpert zu Meseritz, der Regierungsralh Dr. Gum-pert bei der Regierung zu Posen war, ist von Sr. Majestät, dem jetztregierenden Könige, in den Adelstand erhoben worden. Kin Sohndes ebenfalls sclion am 28. August 1812 zu Posen verstoibcnen Regie-rungsrathes ist gegenwärtig Assessor beim Land- und Stadtgerichtezu YVagrowiec. Das Wappen dieser Familie ist ein durch einenSpitzenschnitt in drei Theile zerfallendes Schild. In den beiden obe-ren rothen Abtheilungen ist in jeder ein nach der rechten Seite ge-kehrter Hahn, in dem unteren silbernen Felde ein goldenes Jagd- oderIliifthorn dargestellt. Auf dem Iielme stehen zwischen zwei Büifelhör-nern drei Straussfedern.

Glind lach, die Herren von.

Kin mecklenburgisches Geschlecht, das unter Kaiser Rudolph It.den Adelstand erhielt. In früherer Zeit haben mehrere Zweige dessel-ben in preuss. Diensten gestanden. In der Gegenwart ist aus diesemHause Gustav v. Gundlach Lieutenant in dem Itegimente Kaiser Franzzu Berlin. Daselbst lebt auch eine verwittwete Majorin v. Drygalska,geborne v. Gundlach. Ausser diesen leben, so viel uns bekannt ist,keine Mitglieder aus dieser Familie in den preuss. Staaten. Diev. G. führen im goldenen Schilde einen Mann mit rothen Unterklei-dern, der in beiden ausgestreckten Händen Gundelreben hält. DiesesBild wiederholt sich auf dem oll'enen Turnierhelme,

Gundling, Freiherr von.

Sehr bekannt ist Jacob Paul Gundling, geb. 1673 zu Kirchensitten-bach bei Nürnberg, nach Andern zu Heersbrück, wo sein Vater Pre-diger war. Er wurde zuerst Professor an der Ritterakademie zu Ber-lin, später preuss. Geheimerrath, Ober - Ceremonienmeister und Präsi-dent der Akademie der Wissenschaften. König Friedrich Wilhelm 1. er-hob ihn im Jahre 1724 in den Freiherrnstand. Ohne Kinder zu hin-terlassen, starb er im Jahre 1731, und es ist demnach mit ihm aucli seinStamm wieder erloschen. Scherz und Ernst, Vorliebe für mancheFelderder Wissenschaften, Thätigkeit in denselben und auf der anderen SeitegrosserlHang zum Lebensgenuss zeichneten ihn ans, und neben vielenSchwächen auch mit vielen guten Seiten begabt, gehörte er zu denbekanntesten Figuren am Hofe Friedrich Wilhelms I. Der Monarchwusste jene Vorzüge zu schützen und ertrug die Schwächen, nur hin