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Griiiimcnstein — Griplaw.
Pächter des königl. Domainenamtes Kiihndorf im RegierungsbezirkeErfurt. — In der Armee haben verschiedene v. G. gestanden, undnocli gegenwärtig dienen drei Stabsoffiziere und sechs Subalternoffi-ziere dieses Namens in derselben. Zu Halle stand im Jahre 1806 einMajor v. G. bei dem Regiment v. Renouard. Er starb im Jahre 1821im Pensionsstande. — Der Major und Chef der 8. Divisions - Coin-pagnie v. G. erhielt im Jahre 1830 den preuss. Johanniterorden. —Der Major v. G., Commandern - des 3. Bataillons des 27. Landwehr-Regiments, erwarb sich das eiserne Kreuz 2. Ciasse bei Jeanvilliersin Frankreich. — Das v. Griesheimsche Wappen besteht nach Sieb-machers Abbildung aus einem silbernen, nach Medfng aus einem gol-denen Schilde, das in der Mitte durch einen schwarzen Balken gelheiltwild. Ueber demselben stehen zwei rothe, nach Andern schwarze Ro-sen. Auf dem ungekrönten Turnierhelme sind zwei schwarz und weisseBiilfelhörner, von denen ein jedes auf beiden Seiten mit sechs golde-nen Kleeblättern besteckt ist. Dieses Wappen giebt Siebmacher, V.S. 139. Nachrichten über diese Familie findet man beiGauhe, I. S.530.v. Uechtritz, diplom. Nachr., IV. S. 60 — 69, Bucelin, P. II. p. 103.
Grimm von Glimmenstein, die Grafen, Freiherrenund Herren.
Der alten, theils adeligen, in einigen Linien auch freiherrlichenund grällichen Familie Grimm von Grimmenstein, die früher in derSchweiz, in Schwaben und verschiedenen andern Ländern verbreitetwar, ursprünglich aber aus Oesterreich, wo das gleichnamige" Stamm-haus in der Herrschaft Neuenkirchen in Ober-Oesterreich liegt, stammt,gehört der Generalmajor a. D. zu Erfurt, Grimm v. Grimmenstein, an.Derselbe stand bis zum Jahre (806 als Premier-Lieutenant und Adju-tant im Regiment von Kropff zu Erfurt. Im Jahre 1814 erwarb ersich in den Niedeilanden das eiserne Kreuz 2. Classe, und 1828 warderselbe Oberst und Commandern - des 27. Landwehrregiments. Sieb-maCher giebt das Wappen Derer v. Grimmenstein unter den schwei-zerischen, V. Th S. 193. Es ist ein rother Löwe in grünem Felde,seine Pranken sind in Silber, er springt gegen die rechte Seite auf.Der oli'ene Turnierhelm trägt den Hals und Kopf eines solchen Löwen.
Griplia-, die Herren von.
Ein uraltes vornehmes adeliges Haus in Polen, aus dem verschie-dene schlesische Geschlechter entsprungen sein sollen. Ks waren aberin Schlesien auch mehrere Edelleute unter dem Namen von Griplia an-sässig, und in Breslau lebten einige sehr reiche Mitglieder dieser al-ten Familie. Okolski erwähnt sie, T. 1. p. 236, Sinapius, II. S. 648.
Griplaw, die Herren von.
Ein längst erloschenes adeliges Geschlecht in Schlesien, das imrothen Schilde zwei die Ilärte nacli oben und auswärts gekehrte sil-berne Schlüssel führte. Mit diesen Schlüsseln war auch ein die Spitzennach der linken Seite kehrender rotlier Adlerliügel belegt. Die Deckenund das Laubwerk roth und silbern.