Glaser — Glaubitz.
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Erdmann v. G., aus (lern Hause Wurchow, ein älterer Bruder des Feld-inarsclialles, hatte 30 Jahre lang in französischen Diensten gestanden,und am 1. Octbr. 1714 ernannte ihn König Friedrich Wilhelm 1. zumGeneral in seiner Armee. Er war auch Dekan des Domcapitels zuCamin und starb am 5. Novbr. 1771 unverehelicht zu Wurchow. —Johann KeinhoUl v. G., aus dem I lause Wardin , war königl. [ireuss.Major und Chef eines leichten Dragonerregiments, das er im Jahre17b0 errichtet hatte, und welches nach dem Hubertusluirger Friedenwieder aufgelöst wurde. Er besass Güter bei Geldern und Jülich. —Die v. G. führen im silbernen Schilde einen rothen Sparren, oder zweigegen einander aufgerichtete oben zusammengefügte rothe Balken, vonwelchen der zur Beeilten auf einem Mohrenkople rnnt, und auf demHelme ebenfalls zwei solche Balken wie im Schilde, aus deren Spitzedrei Stranssfedern (schwarz, roth und weiss), und auf beiden Seitender Balken drei Pfauenfedern hervorragen. Die 1 lelmdecken sind rothund Silber.
Glaser, die Herren von.
König Friedrich Wilhelm II. adelte durch ein Diplom vom 25.Septbr. 1787 den damaligen Major im Bosniakencorps, Friedrich Da-niel Glaser. Er starb als Generalmajor und Chef des I iusarenregi-ments No. 10. im Jahre 1805. Sein Sohn commandirte als Oberst das11. Husarenregiment, und ist 1835 als Generalmajor aus dem activenDienste getreten. Diesen verdienstvollen Stabsoffizier schmückt das imhitzigen Kampfe bei Laon erworbene eiserne Kreuz I. Classe. Er istmit einer v. Tenczin-Paczinski vermählt. — Sie führen ein gespalte-nes, rechts blaues, links silbernes Schild. In dem blauen Felde istein Säbel und eine Lanze ins Andreaskreuz gelegt, zwischen ihm istoben und unten ein silberner Stern angebracht. In der silbernen Hälftestellt ein halber schwarzer Adler mit Krone und Zepter. Auf demHelme ist zwischen einem schwarzen Adlerlluge ein silberner Sterndargestellt.
GIusoav , die Herren von.
Es haben mehrere Offiziere dieses Namens in der preuss. Armeegedient. — Ein Hauptmann v. Glasow, der hei dem Grenadierbatail-lon zu Cöslin im Reginiente v. Puttkainmer stand, starb im Jahre1821 als pensionirter Major zu Parteinen bei Hoppenbruch in Ost-preussen. — Ein Premierlieutenant v. G. stand im Jahre 180(3 beiden Grenadieren des Regiments Jung-Larisch zu Pr.-Stargard. Er iielals Capitain des 4. ostpreuss. Landwehrregiments 1813. — In demRegiment v. Treskow zu Danzig- stand ein Capitain v. Glaso, der imJahre 1806 bei Halle geblieben ist.
Glaubitz, die Freiherren von.
Der Name dieses alten schlesischen Bittergeschlechtes soll von denWarnungsworten: „Glaub jetzt" oder „glaube es jetzt," die ein treuerGelahrte einst seinem Kaiser zurief, als dieser sich bei einem Gefechtezu sehr der Gefahr aussetzte, anfänglich über die Warnung lachte, nach-dem aber einer seiner Kriegshauptleute in demselben Augenblicke an seinerSeite durch eine feindliche Armbrust getödtet wurde, mit den Worten