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2 (1842) E - H
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Gladis — Glan.

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Gladis (sz), die Herren von.

Dieses schlesische Rittergesclilecht hat sein Stammhaus Gladisgorpehei Sagau ; in diesem Dorfe ist auch das Erbbegräbniss einer LinieDerer v. G. In Polen ist oder war ein Ast dieses Stammes mit demIleinamen Gladis-Gripha ansässig. Hans v. G. soll 1231 Hofcavalierder heiligen Hedwig, und ihr Begleiter auf der Flucht vor den Tarta-ren nach Crossen gewesen sein. — Am Anfange des vorigen Jahr-hundertes war Sigismund Friedrich v. G. auf Gross - Dobritseh als einsehr gelehrter Mann in hohem Ansehen. — Die v. G. besassen aus-ser Gladisdorpe und Gross-Dobritsch, auch Tschechel, Wiiste-Dobritsch,Klein-Kauer, Tauer, Gross-ßorau, Säbnitz u. s. w. Alle diese Gütersind in andere Hände gekommen. In Oberschlesien besitzt gegenwär-tig ein Herr v. G. das Gut Omechau bei Creuzburg, und ein Herrv. G. ist Oberlandesgerichtsassessor und Land- und Stadtrichter zuLandeck. — In der preuss. Armee haben viele Sühne ans dieser Fa-milie gedient, und noch gegenwärtig stehen mehrere v. G. in dersel-ben. Sie sind die Sühne, Enkel und Nelfen des im Jahre 1817 Ver-storbenen Majors v. G., der 1806 im Regiment v. Pietz-Husaren stand.Drei Olliziere dieses Namens erwarben sich im Befreiungskämpfe daseiserne Kreuz II. Classe. -— Die schlesischen v. G. führen im silber-nen Schilde einen laufenden silbernen Hirsch und einen gleichen ab-gekürzt auf dem Helme. Die Ilelindecken und das Laubwerk sindrotli und Silber. Ihre Vettern in Polen haben einen silbernen Greifim rotl.en Schilde, wie Okolski, Tom. I. p. 248, angiebt. Nähere Nach-richten und die Beschreibung des Wappens geben Sihapius, I. S. 400,II. S. 64'.»; Gaulle, I. S. 400; auch beschreibt v. Meding, I. No. 272,und II. No. 3, die Wappen beider Linien.

Gla(low, die Herren von.

Eine zum alten Adel in den Marken gehörige Familie, die auchunter dem Namen Gladowen vorkommt und längst ausgegangen zu seinscheint. Sie führte im silbernen Felde einen rechts gekehrten Greifenfuss und auf dem llelme eine Distelstaude, v. Meding beschreibtdieses Wappen im III. Tbl. No. 210.

Glafey, Herr von.

In dem Husarenbataillon Biela zu Neustadt an derAisch war einHerr v. Glafey Premierlieutenant und Adjutant. Er schied im Jahre1800 aus dem 3. Hnsarenregiment und wurde nachmals herzogl. anhalt-dessauschcr Oberstallmeister.

Glan, die Herren von.

' Es standen bis zum Jahre 1806 einige v. G. im preuss. Civihlien-ste und zwar in der Provinz Westphalen. Der Bürgermeister v. G. inder ostfriesliindischen Stadt Norden, und der Oberamtmann und Hent-meister zu Stickhausen v. G., geholten dieser Familie an. — In derArmee hat sich der Oberst v. G-, früher im Regiment v. Alvensleben,und zuletzt Commandant von Glaz, in den verschiedensten Periodenals tapferer Soldat, wie durch Biedersinn und Rechtlichkeit die reinsteAchtung verschallt. Schon bei Gross -Görschen erwarb er sich das