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2 (1842) E - H
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Gimnicli — Girt- Gerhard.

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anderer bei dem 10. Husaren-Regiment in Asciiersleben. M. s. Rom-mels liessiscbe Geschichte, M. ISO. a. 328. Schannat Client. Fuld. p. 91.Siebniacher giebt das Wappen beider Häuser v. Gilse, 1. S. 139. Rasder Gilse zu Gilsen zeigt im Schilde drei Flüsse, die dasselbe in ebenso viel Theile zerfallen lassen , und auf dem Helme einen Adler/lug,der mit den drei Flüssen bezeichnet ist. — Ras der Gilsen zu Sei-belsdorf ist quadrirt. Im lsten und 4ten silbernen Felde steht eingoldener Adler, im 2ten und 3ten aber ist ein weiss und blauer Schachvorgestellt. Auf dem Helme stellt ein Frauenzimmer mit ausgebreite-ten Armen in silbernem Kleide, mit goldenem Bunde und weissemHaupthaare, das in jeder Hand eine silberne Straussfeder hält. RioRecken und das Laubwerk sind auf der rechten Seite golden und sil-bern, auf der linken aber silbern und blau.

Gimnicli, die Herren von.

M. s. den Art. v. Beissel.

Giro dz de Gandi, die Herren.

Ans dieser altadeligen französischen, auch in der Schweiz und inSavoyen ansässigen oder verbreiteten Familie diente in dem preuss.Heere bei der westphälischen Füsilierbrigade und deren Bataillon v.Einest in Münster der Hauptmann Girod/, de Gaudi. Er erwarb sichschon im Jahre 1794 den Verdienstorden, befand sich während derletzten Feldziige im Hauptquartiere des Fürsten Blücher, und erhieltim Jahre I8t6 das eiserne Kreuz am weissen Bande. Iin Jahre 1820trat er als Oberstlieutenant und Kreisbrigadier aus der Gensd'armerieund im Jahre 1820 erhielt er mit dem Oberstcharakter Pension. EineTochter dieses verdienstvollen Stabsoffiziers ist an den Major v. Thad-den, Commandeur des Gardeschützenbataillons in Berlin, vermählt. —Ras Wappen der Familie G. v. G. besteht aus einem blauen Schilde.In der Mitte ist dasselbe durch drei rotlie Balken und durch drei sil-berne Felder durchbrochen; oben und unten ist eine Reihe von dreiSternen angebracht. Aus dem gekrönten Helme wachsen zwei gehar-nischte Arme, die ein Passionskreuz in die Höhe lieben.

Girt-Gerhard, die Herren von.

Rio Brüder Friedrich Wilhelm Girt, genannt v. Gerhard, ehemalsRittmeister im Husarenregiment von Usedom, und sein Bruder, Hein-rich Bernhard Siegfried, erhielten am 25. Februar 1785 vom KönigeFriedricli 11. ein Anerkennungsdiplom ihres alten Adels. Ein Solln desersteren blieb 1813 als Capitain im 4. ostpreussischen Landwehrregi-mente, er hatte vor 1808 im Bragonerregimente v. Esebeck zu Inster-lmrg gestanden. — Ras Wappen dieser adeligen Familie ist ein ge-spaltenes Schild, im rechten schwarzen Felde steht ein rechts aufsprin-gender goldener Brache, das linke Feld ist siebenmal weiss und rotligetheilt. Auf dem gekrönten Helme steht das verkürzte Bild einernackten Frau mit fliegenden Haaren, sie hat einen mit rothen Fe-dern geschmückten Helm auf, und hält in der rechten Hand ein goldund schwarzes Fähnlein am goldenen Stiele, in der linken Hand aberein roth und silbernes Fähnlein am silbernen Stiele.