Garrelts — GascJun.
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IiiIder wiederholen sich auf den beiden gekrönten silbernen Helmen,jedoch steht auf dem rechten Helme nur ein goldener Stern, mit einemsilbernen Pfauenschweife geschmückt. ]\I. s. Gauhe, II. S. 341 u. f.Sinap., II. S. 334 u. f. Wissgrill, III. S. 220. Siebmacher giebt dasWappen, V. Zusatz, S. 5. Ein vor uns liegender Abdruck des adeligenv. Garnierschen Wappens zeigt ein in die Quer getheiltes, oben blaues,unten silbernes Schild. Die untere Hälfte ist von zwei schräg geleg-ten Balken durchzogen. In der oberen Hälfte ist eine Kugel mit zweiFlügeln dargestellt. Dieses letztere Bild wiederholt sich auch überdem Helme.
Garrelts, Herr von.
Gerhard Andreas Garreifs, preuss. Premierlieutenant, wurde den20. Mai 1820 vom Könige von Preussen in den Adelstand erhoben.
Garszcn, die Herren von.
In dem 30. Infanterieregiment zu Trier stehen zwei Brüder, dieLieutenants v. Garszen. Der ältere ist Ritter des rothen AdlerordensIV. Classe.
Garten, die Herren von.
Jn dem Regiment v. Blücher-Husaren stand der Major v. Garten,aus der Mark gebürtig, er hatte sich im Jahre 1792 bei Saarlouis denVerdienstorden erworben. Im Jahre 1812 schied er als Oberstlieute-nant aus dem activen Dienste mit Pension. Sein Tod erfolgte zu Ber-lin im Jahre 1820. Ein Sohn von ihm ist der Premierlieutenant v.Garten im Regiment Kaiser Franz-Grenadier. — Ihr Wappen bestehtaus einem gespaltenen blauen Schilde. Jn der rechten Hälfte zeigtsich ein goldener Löwe, in der linken sind drei unter einander stehendegoldene Sterne angebracht. Auf dem Helme steht das Bild einesMannes mit blossem Haupte, in der rechten Hand ein Schwerdt haltend.
Gase Ii in, die Grafen von.
Sie sind ursprünglich polnischer Abkunft und von uraltem Adel,und dem Wappen nach mit den alten Rittern v. Cleina von gleicherAbstammung. Vor allen Zeiten schrieben sie sich noch mit der polni-schen Termination Gaszinski von Gaschin, zuweilen auch Gaszowitz.(IM. s. Henel, 7. Kap. S. 235.) Schon im Jahre 14fjS besassen sie an-sehnliche Güter in Schlesien , namentlich Kunzenstadt im Oelsischen,wie Sinap. bemerkt, womit das heutige Städtchen Constadt gemeintist ; ferner Krippitz im Briegschen und lvatscher bei Troppau. Späterbrachten sie aber bedeutende Güter im Coselschen, namentlich Neu-kircli, Sackerau u. s. w., im Gross-Strelitzsehen aber die ZyrowerGii-ter, auch die Städte Rosenberg und Wosehnik an sich. Kaiser Fer-dinand II. erhob diese Familie am 7. Januar 1632 in den böhmischenGrafenstand. Ein Graf v. G. war um das Jahr 1680 Landeshauptmanndes Fürstenthums Oppeln. In der Gegenwart besitzt Leopold, Grafv. Gaschin, die Herrschaften Peiskretscham, Tost, Katscher, Zyrowa,den Annaberg u. s. w. Die Religion des Hauses ist die katholische,