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2 (1842) E - H
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Garczyuski

Garnier.

ter den Namen Gansken und Gantzken, beide unter den pommersclien;während Micrälius S. 486, und Briiggemann IX. Ilauptstiick. und imII. Bd. 2. Abth. S. 441 u. 442, nur das oben erwähnte adelige Ge-schlecht erwähnt. Das eine zeigt im Schilde und auf dem Helme einaufspringendes Einhorn, das andere eine silberne Gans im rothenSchilde, und auf dem ungekrönten Helme einen silbernen Mond zwi-schen zwei goldenen Sternen.

Garczyn'ski, die Herren von.

Von diesem altadeligen polnischen Geschlechte besitzt Taddiiusv. Garczyn'ski, königl. Kammerherr, Landschaftsrath und Khrenritlerdes Maltheserordens, die Herrschaft Bentschen im Kreise Meseritz derProvinz Posen. Er ist mit Adelaide v. Stuttemeim, einer Tochter desim Jahre 1820 verstorbenen preuss. Generalmajors v. Stutterheim, ver-mählt. Ein Herr v. G. war im Jahre 1806 Titularoflizier der Ar-mee, und starb im Jahre 1812 als Major zu Kawicz.

Garn, die Herren von.

Die Brüder Wilhelm nnd Conslantin Garn, die Söhne des MajorsGarn im Bataillon Salm, wurden vom Könige Friedrich Wilhelm II.im Jahre 1702 geadelt. Das ihnen beigelegte adelige Wappen zeigt imrothen Schilde einen ans blauen Wolken kommenden geharnischtenArm, der ein eisernes Schwert mit goldenem Grille schwingt. Nach-kommen der Erhobenen dienen gegenwärtig in der Armee.

Garnier, die Freiherren von.

Ein aus dem Elsass nach Schlesien gekommenes vornehmes Ge-schlecht, von dem zuerst Leopold Heinrich der Aeltere, Freiherr v. G.auf Riegel und Lichteneck im Breisgau, kaiserl. General, bei uns ge-nannt wird, dessen Sohn, Ijcopohl Heinrich der Jüngere, fürstlichLobkowitzscher Amtsverweser im Fiirstenthume Sagan war. Er wurdeder Erbe von sieben Gütern seines Oheims, namentlich von Leubel,Gross-Strenz u. s. w. im Wohlauschen. Dieser Oheim, der kaiserl.Oberst Johann Christoph v. G., hatte 1676 <las im Jahre 1S10 seculari-sirte Karmeliterkloster Gross-Strenz gestiftet. Da er kinderlos starb,fiel, wie wir schon oben erwähnten., sein grosser Grundbesitz an denSohn seines Bruders Leopold Heinrich, Im Jahre 1663 Wurde diesesGeschlecht den österreichischen Herren einverleibt. In der Gegenwartbesitzt diese Familie die Majoratsherrschaft Turawa bei Oppeln, derenHauptort mit einem schönen Schloss und einer schönen Kapolle an derMalapane liegt. Ein Bruder des vorigen Majoratsherren, Franz Xavier,und Oheim des jetzigen Majoratsherren Andreas v. G. war Domherrzu Breslau und Canonicus des Collegiatstiftes zu Unserer lieben Frauenauf dem Dome zu Glogau, Noch ist l'onischowitz bei Gleiwitz, Nas-sadel bei Kreuzbnrg, ein grosses ans vier Antheilen bestehendes Gut,ein Eigenthum dieser Familie, Ferner besitzt der Major v. G., frü-her im Regiment v. Heising, später im 2. Husärenregimente und seit1819 a. D., die Güter Gosslan und Riebnik bei Pitschen im KreiseKreuzburg. Das freiherrliche Wappen ist rjnadrirt. Das 1. und 4.blaue Feld zeigen drei goldene Sterne, jedesmal oben zwei, unten einen;im 2. u. 3. goldenen Felde steht ein schwarzer Reichsadler. Diese