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2 (1842) E - H
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Gamm Gansaugc.

von Namslau liegt. Ein Guschlow v. G. kommt um das Jalir 1335unter dem Herzoge Conrad I. von Oels vor. Es dienen noch in derGegenwart Mitglieder dieser adeligen Familie in der Armee, nament-lich hei der Cavallerie. Einer v. Gallwitz ist gegenwärtig der ältesteKittmeister im 2. Uhlanenregiment, in Garnison zu Gleiwitz.

Gamm (de Fcaina, Gammc), die Herren von.

Ein altadeliges Geschlecht, das ursprünglich in Mecklenburg an-sässig war, später aber auch nach Schlesien kam und dort ansehnlicheGuter, namentlich im Grünbergschen und Freystädtschen erwarb, ge-genwärtig aber bei uns erloschen zu sein scheint, v. Meiling bemerkt,dass auch in Mecklenburg in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunder-tes nur noch zwei Mitglieder vorhanden waren, und dass Heinrich v.G., der um das Jahr 1218 lebte, die Stammreihe eröffnete. Chri-stoph Ollo v. G. war herzogl. mecklenburgischer Geheimerrath undRitter der königl. dänischen Orden; er arbeitete einen noch in Hand-schrift befindlichen Aufsatz über abgegangene mecklenburgische Ge-schlechter aus, deren sich v. Meiling häufig bei der Bearbeitung seinesWappenbuches bedient hat. Hie Gemahlin des letzten Freiherren v.Abschatz auf Brunzelwahle bei Freystailt, früher vermählt geweseneGräfin Clairon d'Hanssonville, die vor wenigen Jahren gestorben ist,war eine v. G. Sie führten einen achteckigen Stern , dessen Spitzenmit drei Pfauenfedern besetzt waren, im Schilde und auf dein Helme.

Gans, Edle Herren von Putlitz.

M. s. Putlitz.

Gansaugc, die Herren von.

Die Familie v. Gansauge soll zum brannschweigschen oder Hessi-schen Adel gehören, sich aber veranlasst gesellen haben, längere Zeithindurch von ihrem adeligen Prädicat keinen Gebrauch zu machen.Ein Geheimerrath Gansauge war in der Altmark begütert; seine Ge-schäftsgewandtheit und Einsichten setzte König Friedrich II. mehrfachin Thätigkeit. Von diesem Monarchen wurde seiner Wittwe, AnnaElisabeth , gebornen v. Gogel, und deren Kindern am 2. Octbr. 178(ider Adelstanil ertheilt. In dem Diplome werden die Kinder AlbrcchtLtidwig, Ernst Friedrich und Elisabeth genannt, während sie in derfolgenden, uns von einem Familiengliede gemachten Mittheilung mitanderen Taufnamen aufgeführt sind. Die Tochter verheirathete sichmit dem Grafen Chasot, welcher 1812 als russischer Oberst in Ples-kow am Peipussee starb. Die beiden Söhne der Geheimenräthin v. G.waren an der Saale, im Magdeburgischen, begütert und lebten als Ca-nonici *) des Domstiftes zu Magdeburg auf ihren Besitzungen. Derälteste von Beiden, Friedrich August v. G., war mit einer Gräfin Hen-kel v. Donnersmark vermählt, starb 1810 und hinterliess zwei Söhne,

») Xacli dem preuss. Staatsliandbuclie vom Jalire 1804 waren zwei v. G.Minores, nicht des Domstiftes, sondern des Collegiatslifles zu Magdeburg. Deraltere wird als fürsti. anlialt-dessausclier Oberamtmann zuMiihlingen bezeich-net; auch wird einer Derer v. G. als Subsenior des Collegiatslifles St. Gan-golf zu Magdeburg aufgeführt. Die Iiedac t ion.