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2 (1842) E - H
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Gablcnz Gadan.

taillnn und früher in dem Regiinente Kurfürst von Hessen. In diesemReginiente dienten drei Offiziere dieses Namens; der Jüngste derselbengehörte zu den unglücklichen Ollizieren, welche im Jahre 1809 wegenAntheil an der Schillschen Unternehmung in Wesel von den Franzo-sen erschossen wurden, und denen in neuester Zeit ein Denkmai zuWesel errichtet worden ist. In der Gegenwart stellt ein Haupt-mann v. G. in dem 1. Infanterieregiment und zwar in dessen Füsi-lierbataillon zu Meinel. Kr ist Ritter des eisernen Kreuzes II. Classe(erworben bei Leipzig). Ein preuss. Lieutenant a. D., v. G., erwarbsich im Jahre 1812 bei Catharinenhof das Militairehrenzeichen. Auchist Einer v. G. Oberförster zu Hambach im Regierungsbezirke Aachen.Hasse giebt das Wappen einer Familie v. Gabiani, sie führt in einemoben rothen, unten blauen Schilde einen goldenen Löwen.

Ursprünglich nannten sie sich von der Gabelenz. Sie gehören ei-gentlich der meissnischen Ritterschaft an, und ihr Stammschloss liegtbei Krimmitschau in Sachsen, während sie nach einigen Schriftstellernmit den Jablonowsky denselben Ursprung haben sollen, welches aber viel-fach widerlegt worden ist. Im Herzogthuine Altenburg besitzt diese vor-nehme Familie Pöschwitz und Lemnitz. Hans Kurl Leopold v. d.G., wirkt,geh. Rath, Kanzler, Obersteuerdirector und Kammerheir des Herzogsvon Sachsen-Altenburg, auch Ritter des preuss. Johanniterordens, Herrauf Pöschwitz und Lemnitz, starb am 7. März 1831. Einige Zweigedieses Geschlechtes wendeten sich nach Schlesien, in die Marken, undnamentlich in das Fürstenthum Crossen, wo sie Hermswalde, Welwitz,Göhren u. s. w. besassen. Auch in dem heute zum Reg.-Rez. Lieg-nitz gehörigen Theil der Lausitz besassen sie Güter, als: Spre, Hey- ndersdorf u. s. w. In der preussischen Armee gelangte Georij Gott-lob v. d. G., aus dem Hause Lemnitz, zur Würde eines General-lieutenants, Chefs eines Füsilierregiments, Ritters des schwarzenAdlerordens und Commandanten der Festung Schweidnitz, wo ernach fast £>0jähriger Dienstzeit am 25. März 1777 starb. Er besassdas Vertrauen und die Gnade seines Königs in hohem Grade, und ver-diente sie nicht minder wegen seiner in vielen Schlachten und Treffengeleisteten wichtigen Dienste. Das durch einen dreifachen Spitzen-schnitt in drei Theile zerfallende Wappenschild Derer v. d. G. zeigt imrothen Felde eine silberne Gabel, die auch als eine Streugabel ohneSchaft dargestellt ist. Die übrigen beiden Theile des Schildes sindsilbern. Auf dem Helme stehen zwei ausgebreitete Flügel, deren jederdurch eine schräge Linie abgetheilt, oben weiss und unten roth ist.M. s. König, III. S. 307314. Gauhe, I. S. 445 u. f. v. Uechtritz,diplom. Nachr. IV. S.50 59. Neues geneal. Handb. 1777. S. 210u.f. jund 1778. S. 275. Sinap., I. S. 370, II. S. 633. Siebmacher giebt dasWappen, I. S. 153. v. Meding beschreibt es, II. No. 255, III. S. 838.

Gadau (Gadow), die Herren von.

Ein altes adeliges Geschlecht, das in den Marken und auch in dem ,damaligen schwedischen Pommern, dem jetzigen Reg.-Dez. Stralsund,ansässig war, und es in der letztern Provinz, namentlich im Franzbur-ger Kreise noch gegenwärtig ist. Hier besitzen Die v. G. Drechowund Ilugolsdorf. Drüggemann führt es im IX. Hptstck., Gauhe, II.S. 327, an. Auch Klüver erwähnt es S. 614. v. Hellbach macht zwei

Gablcnz, die Herren von der.