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2 (1842) E - H
Entstehung
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205
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Fiirstenlniscli Fürtenbacli. 205

des Reg.-Bez. Colli, in dem sie die einzigen adeligen Grundbesitzersind. Franz Egon, Freiherr v. F.-Neheim, wurde im Jahre 182!) kö-niglicher Kammerherr. Sein Vater, Freiherr v. F.-Neheiin, starbam 7. Juni 1828, und am 25. Sgptbr. 1832 starb ein Freiherr v. F. anden Folgen eines Schusses aus dem ihm in den Händen losgegange-nen Gewehre in der Nähe von Arnsberg in Westphalen. M. s. Nach-richten über dieses Geschlecht in v. Steinen, I. Taf. 16. No. 4., II.S. 1507. Gaulie, I. S. 442, II. S. 321. im Miinsterschen Stiftskalender,11. S. 107. Verschiedene Wappen Der v. F. giebt Siebmacher unterder BezeichnungFiirstenberger", II. S. 107, unter den rheinländi-schen; IV. S. 68. unter den Geadelten oder mit andern Worten, unterDenen, von welchen er nicht weiss, in welches Land er sie bringen soll,und V. S. 211, unter den speyerschen am Kaniinergerichte. Das ersteieund das letztere stimmen mit einander iiberein. liier ist es ein gol-denes, von zwei rothen Querbalken getheiltes Schild, und auf demHelme zwei breite rotli und goldene Blätter, v. Meding nennt sie nachHerrn v. Hattstein's Angabe zwei schräg auseinandergestellte goldeneFedern. Das Mittlere scheint einer ganz anderen Familie anzugehö-ren. Hier stellt ein Hirsch von natürlicher Farbe im goldenen Felde;ein eben solcher zwölfendiger Edelhirsch ist verkürzt nach der linkenSeite springend auf dem Helme angebracht.

Fürstenau seil, die Grafen lind Herren von.

Die Edlen Herren v. Fiirstenbnsch zu Gassenek und Auek (egg)gehören zu dem ältesten Adel im Herzogthuine Jülich. Kaiser Leo-pold 1. versetzte sie im Jahre 1707 in den alten Herrenstand des Kö-nigreichs Ungarn, und Kaiser Karl VI. legte ihnen am 20. Juni 1736(oder 1730) die böhmische Grafenwiirde bei. Die grälliche in Oester-reich befindliche Linie ist dem Erlöschen sehr nahe, denn der einzigeZweig des männlichen Stammes, der 70jährige Graf Karl Vincenz,k. k. Registraturdirectionsadjunct bei der obersten Justizstelle in Wien,hat mit seiner Gemahlin, einer geb. v. Fleischmann, nur eine Tochter,die an den Grafen Karl Heusenstam Grävenhausen vermählt ist, erzeugt.

Fiirtcnhaclij die Herren von.

Es gehört dieses Geschlecht dem Königreiche Baiern, namentlichder freien Reichsstadt Augsburg an. Bis zum Jahre 1806 standenmehrere Olliziere dieses Namens in der preuss. Armee, während wirihn in der Gegenwart nicht mehr linden. Das damalige Haupt derFamilie, der in Augsburg geborene Oberst und Commandeur des Re-giments v. Zastrow, der im Jahre 1794 bei Battweiler den Verdienst-orden erhielt, ist in der Schlacht bei Jena gefallen. Von seinenSölinen standen mehrere als Olliziere in der Armee. Der eine warLieutenant im Garderegiment zu l'otsdam und trat im Jahre 1807 inbaierische Dienste j ein anderer stand in dem Regiment Towarzysz undtrat im Jahre 1809 als Stabsrittmeister aus dem Dienste. Der Letztedieses Namens diente noch im Jahre 1824 im 21. Infanterieregiment,und schied alsdann mit Inactivitätsgehalt aus. Siebmacher giebt dasWappen unter dem Namen v. Furtenbach. Es ist quadrirt und zeigtin den beiden blauen Feldern 1 und 4 einen silbernen Strom, in dem2. und 3. goldenen Felde aber einen silbernen Schwan. Das Schild

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