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2 (1842) E - H
Entstehung
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Frankenstein Fransecki.

Ganhe, I. S. 419, Nachricliten, Spenerin Tlieatr. insign. S. 201, Sieb-macher, II. S. 108, und v. Meding, II. No. 248, Abbildungen oderBeschreibungen des Wappens.

Frankenstein, die Freiherren und Herren von.

Von den verschiedenen Linien oder den verschiedenen Familien,die diesen alten berühmten Nainen führen, und die alle, wie es scheint,von Einem Ursprünge sind, aber verschiedene Wappen haben, gehörtdas Geschlecht der Frankensteine in Schlesien hierher. Es war na-mentlich in der Mitte des 15. Jahrhunderts in Breslau ansässig, woPcler v. F. im Jahre 1458 Mitglied des Rathes der Hauptstadt Bres-lau war. Auch befindet sich in der Adalbertskirche daselbst das Denk-mal eines Johannes de Frankenstein, Primus doctor Theologiae universitatis Lipsiensis, Vicarius et Reformator Imjus Vratisl. Conventus,Haereticae Pravitatis Inquisitor per Dioecesin Vratisl. ac Prior Pro-vincialis Poloniae, scripsit super Pentateuchum, Sententias, SermoiiesMagistrates ac Clerum, de Tempore et Sanctis per totum annum, cumpluribus aliis, Tractatuin de Ollicio Inquisitionis, de Imitatione Christiet alia multa, obiit Anno 1146- Das Wappen der schlesischen Frei-herren von Frankenstein ist ein gespaltenes Schild, in dessen golde-nem Vordertheile zwei schräge schwarze Balken, im schwarzen Ilinter-theile aber ein aufspringender weisser Steinbock auf einem Felsen dar-gestellt ist. Auf dem gekrönten Helme sind zwei Flügel, wovon dervordere gelbe mit den zwei Balken, der hintere oben schwarze, untengelb abgetheilt ist. Zwischen diesen Flügeln ist der Steinbock, dochunten abgekürzt, abgebildet. Siebmacher giebt dieses Wappen, I.S. 61. Uebrigens hat auch das Wappen der rheinischen Freiherrenv. F. Aehnlichkeit mit dem so eben beschriebenen. Dasselbe Wappen-buch giebt es II. S. 30. Es ist ein blaues Schild, welches duich einebreite goldene Strasse in drei Theile getheilt ist. Diese rheinischenFreiherren v. F. haben ihr gleichnamiges Stammschloss in der Graf-schaft Katzenellenbogen, zum jetzigen Grossherzogthumc Hessen gehö-rig. Ihre Stammreihe beginnt mit Arbogast v. F., der um das Jahr948 lebte. M. s. Sinapius, I. S. 373. II. S. 626 u. f. In Schlesienwurde auch am 9. Juli 1664 ein Caspar Weitzel Franz, mit dem Zu-namen v. F'rankenstein nobilitirt.

Frankken, die Herren von.

Einige Offiziere der preuss. Armee gehören dieser Familie an; soderMajor v. Frankhen und Ritter des eisernen Kreuzes, zuletzt Cominan-deur eines Bataillons vom 37. Infanterie- (5. Reserve-) Regiment. Krstand bis zum Jahre 1806 in dem Infanterie-Reginiente v. Hagken inMünster, erwarb sich das eiserne Kreuz beim Uebergange über dieElbe bei Wartenburg, und ist im Frühjahre 1836 mit Tode abgegan-gen. Ein anderer Major v. F. erhielt denselben Orden für die Schlachtvon Laon. Ein Hauptmann v. F. steht im künigl. Artilleriecorps.

Fransecki, die Herren von.

König Friedrich II. erhob die Brüder Sigismund Cornelius Fran-secki, Lieutenant beim Ingenieurcorps, und Wilhelm Christian AugustFransecki, Capitain in dem Infanterie - Regimente von Luck, am 1.