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2 (1842) E - H
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Fölkcrsamb — Foller.

tenantscharakter lind Pension ausgeschieden, und im Jahre 1857 gestor-ben. — Der Oberforstmeister und Ritter des eisernen Kreuzes, v. F.,bei der Regierung zu Posen, der sich sowohl durch Errichtung einesJägerdetaschements, wie durch den bei mehreren Gelegenheiten gezeig-ten Muth ausgezeichnet hat, und der Regierungsrath v. F., genannt v.Brucken, in Merseburg. — In dem 2. Hnsarenregiinent steht ein Pre-mierlieutenant, Baron v. Brucken, genannt Fock.

Fölkcrsamb, die Herren von.

Dieses alte Geschlecht, welches auch öfter Folgersam und Volker-sam genannt und geschrieben wird, wird zum liefländischen und ober-Iausitzschen Adel gezählt. Doch war es auch in Pommern und na-mentlich im Lauenburgschen begütert. Briiggeinann fuhrt sie im IX.Hauptstiicke unter den adeligen Familien an, die noch im Jahre 1777in jener Landschaft ansässig waren, während Gundling sie nicht unterdein ansässigen Adel im Lande Lauenburg nennt. Noch in der Ge-genwart wird diese Familie auch unter dem ansässigen Adel im Reg.-Bez. Königsberg aufgeführt. Im preuss. Staatsdienste ist uns kein Mit-glied dieser Familie bekannt geworden. Gauhe giebt einige kurze No-tizen über dieses Geschlecht, II. S. 393.

Förster, die Herren von.

1) Die Nachkommen der Gebrüder Ernst Göttlich Förster, Com-merzienrath, und Johann Heinrich Förster, Gutsbesitzer, geadelt imJahre 1739. — 2) Der König Friedrich Wilhelm II. erhob am 15.Octbr. 1786 den Gutsbesitzer Jeremias Förster auf Mittlau bei Dünz-lau in den Adelstand. Gegenwärtig besitzen seine Enkel, der MajorErnst Friedrich v. F., Ritter des eisernen Kreuzes (erworben in derSchlacht bei Dennewitz), Ober-Mittlan, und der Rittmeister Ernst Fer-dinand v. F., Ritter des eisernen Kreuzes (erworben bei Meaux inFrankreich), Ober-Langenau bei Löwenberg. Das von dem Letzterenbewohnte Schloss war seit dem 14. Jahrhunderte schon eine feste Burg,die der Besitzer im dreissigjährigen Kriege einst sieben Wochen hin-durch gegen Graf Dohna's Angriffe vertheidigte.

Folgersbcrg, die Herren von.

Hans Karl Acoluth v. F. wurde den 14. Febr. 1713 in den böhmi-schen Ritterstand erhoben. Von seinen Nachkommen dienten einigeim preuss. Heere, namentlich zwei Brüder in der Cavallerie, der ällerestarb als Major im 1. Kürassierregiment 1813 an ehrenvollen Wunden,der jüngere starb 1823 als pensionirter Oberstlieutenant (zuletzt ag-gregirt dem 4. Husarenregiment).

Foller, die Herren von.

Eine adelige Familie dieses Namens gehört dem FiirstenthumeHalberstadt an. Aus ihr stammte der Major v. Foller, der früher imRegiment vacant v. Rhein-Dragoner zu Tilsit stand, zuletzt Commandern'des 1. ostpreuss. Brigadegarnisonbataillons war, und 1820 gestorbenist. — Auch war im Jahre 1806 ein Kriegs- und Domainenrath v. F.