Firks — Fischen.
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reiclisgräfl. Krone vorgestellt. Das Herzschild enthält im blauen Fehledie von Finkensteinschen beiden halben Monde, und über denselbeneinen Stern. Das Schild ist mit einer neunperligen Grafenkrone be-deckt. Ueber derselben sind zwei Helme angebracht. Auf der Kronedes Helmes zur Beeilten zeigt sich das unten angegebene Fink v. Fin-kensteinsche Wappenbild, auf dem zur Linken ist der Reichsadler an-gebracht. Zn Schildhaltern sind zwei Löwen gewählt, von denen einjeder eine Fahne hält, der zur Linken die preussische, der zur Rech-ten aber die mit dem Reichsadler geschmückte. M. s. Krohne, I.S. 292 — 95. Gauhe, IL S. 285 — 89. Dienemann a. m. O. Der ge-heime Staatsrath von IClaproth, S. 385. 478. 425. 433. Konig, biograph.Lexicon aller Helden und Militairpersonen, S. 412 u. f.
Firks, die Freiherren und Herren von.
Die Familie von Firks gehört Kurland und Liefland an, jedochhaben sich verschiedene einzelne Zweige derselben auch in den dies-seitigen Landen niedergelassen. Im Jahre 1798 wurde ein Freiherrv. F. zum königlichen Kammerherrn ernannt. — Einer v. F., welcherim Jahre 1806 als Premier-Lieutenant in dem Regimente v. Renouard,und namentlich in dem Grenadier-Bataillon v. Braun zu Quedlinburgstand, ist im Jahre 1824 als kaiserl. russischer Obristlieutenant a. D.gestorben. — Ein Offizier dieses Namens im Regimente v. WobeserDragoner starb im Jahre 1806 an ehrenvollen Wunden. — In der Ge-genwart dienen zwei Brüder v. F., die Sühne eines Barons v. F. undeiner von Kliix, bei den Schützen. Der Aeltere von ihnen, Wilhelm,Freiherr v. F., ist Major, Cotnmandeur der 2ten Schützen-Abthei-lung, und Ritter des eisernen Kreuzes (erworben in der Schlacht beiLeipzig). Er ist mit Ordalie Johanna Clotilde, Prinzessin v. Carolath-Beuthen vermählt. — Ein Capitain v. F. im 1. Infanterie-Regimenteerwarb sich das eiserne Kreuz bei Laon. — Der kaiserl. russischeKammerjunker und Titularrath beim Kammerhofe zu Mitau, August,Baron v. F., erhielt im Jahre 1830 den preussischen Johanniterorden.Siebmacher giebt unter den Lielländischen, bezeichnet mit dem Na-men die Firkes, und schon vorher III. S. 168, unter dem Namen dieFirksen, zwei mit einander ganz übereinstimmende Wappen dieser Fa-milie. Es ist im weissen Schilde ein schwarzer Adler, der auf einemroth und silbernen Schach oder Mauerwerk sitzt. Auf dem nngekrün-t ten Helme ist ein Adlertiug angebracht, und jeder Flügel desselbenmit dem erwähnten rothen und silbernen Schach belegt. Die Deckenund das Laubwerk sind weiss und schwarz.
Fisclicn, die Herren von.
Die von Fischen werden unter den Geschlechtern der Freien inPommern angeführt. Einige Schriftsteller, auch Hrüggemann, nen-nen sie v. Fischer. Der letztere Autor zählt sie zum Adel des Lan-des Lauenburg, wo auch die von Zancken, welche ein gleiches Wap-pen mit Denen v. Fischer führen, ansässig waren. Micrälius und Gauhegeben kurze Nachricht von diesem Geschlechte, dessen Wappen v.Meding, III. Bd. Nr. 129, beschreibt, und Siebmacher, III. Th. S. 159,darstellt. Das Schild ist der Länge nach gespalten und zeigt im sil-bernen Felde rechts drei übereinander gelegte Pfeile und über densel-ben einen goldenen Stern, links im blauen Felde zwei goldene Sterne,