Essen — Esslingen
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eisernen Kreuzes (erworben in der Schlacht hei Ligny) v. Essellen.Derselbe stand bis zum Jahre 1806 in dem Regiment v. Rudolph Leib-husaren in Berlin, und schied im Jahre 1806 aus dem westphälischenLandwehrcavallerieregiment aus. — Ausserdem haben mehrere Offi-ziere dieses Namens in der preuss. Armee gedient. Einer v. E., wel-cher als Offizier in dem Regiment v. Schenk zu Hamm stand, ist imJahre 1824 gestorben. Ein anderer v. F., der in dem Regiment v.Wedell zu Bielefeld und Lippstadt stand, lebte im Jahre 1808 verab-schiedet zu Bochum, und blieb im Jahre 1809 als grossherzogl. ber-gischer Offizier in Spanien. — Diese genannten Mitglieder der Fami-lie v. E. sind die Nachkommen des Justizraths Friedrich Heinrich Diet-rich v. Essellen, Erbherren auf ICringeldanz und Kramwinkel bei Cleve,dessen alter Adel durch ein Diplom vom 12. März 1787 eine neueAnerkennung erhalten hatte, und des Landrichters und Justizraths v.Essellen zu Bochum.
Essen, die Herren von.
Von diesem alten vornehmen Geschlechte, das ursprünglich deut-scher Abkunft ist, aber vor langen Jahrhunderten nach Lieliand undSchweden gezogen, dort grosse Besitzungen erworben, und zu hohenWürden in der Administration wie im Heere gelangt ist, kam ein Zweignach Pommern. Hier besitzt diese Familie gegenwärtig das Gut Na-drense im Kreise Uckermiinde; der Landschaftsrath v. E. aufNadrensostarb am 7. Sept. 1834. Fcter v. E., kaiserl. russ. General der Infan.terie und Gouverneur von Petersburg, erhielt im Jahre 1807 den gros-sen preuss. rothen Adlerorden, in der Armee haben viele dieser Fa-milie angehörige Offiziere gedient. Ein Major v. E. stand im Regi-ment Treskow in Danzig, war ISlö Commandant von Meinel und starb3818. Brüggemann führt sie im IX. Hauptstück unter dem NamenEdle v. E. auf. Sie führen im silbernen Schilde einen obern linkenund untern rechten gelegten blauen, mit drei goldenen Carreaux be-setzten Schrägbalken und auf dem Helme zwei goldene Büffelhörnerohne Mundstücke. Siebmacher, V. Zus. 35.
Esslingcr, die Herren von.
Die Hauptlinien dieses alten vornehmen schlesischen Geschlechtes,dessen Ursprung aus der ehemaligen freien Reichsstadt Esslingen inSchwaben hergeleitet wird, waren zwar in österreichisch-Schlesien an-sässig, doch hatten sich auch Zweige davon in den FürstenthiimernBreslau, Schweidnitz iind Münsterberg, so wie auch in der Standes-herrschaft Militsch, niedergelassen. Im Breslauschen hatten sie ihr GutBolirau zum Stammhause gewählt; sie schrieben sich davon Esslingerund Bohre. — Nikolas v. E. und B. war 1634 Hofmeister zu Militsch,und mit Barbara v. Liitwitz aus dem Hause Golschwitz im Glogau-schen vermählt. — Im Fürstenthume Schweidnitz besassen die v. E.noch in den ersten Decennien des 18. Jahrhunderts das Gut Ober-Bö-gendorf. — In der Gegenwart linden wir diese Familie in den dies-seitigen Landen nicht mehr erwähnt. — Sie führten im goldenenSchilde eine schwarze Schildkröte. Dieses Bild wiederholte sich aufdem Helme zwischen einem goldenen Adleriluge. Die Helmdeckengolden und schwarz. Dieses Wappen giebt Siebmacher, I. S. 51, un-ter den schlesischen. M. s. auch schlesische Curiosität. P. I. nag. 351P. II. pag. 614.
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