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2 (1842) E - H
Entstehung
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Beiträge

O

von Oeyen zu Kempen (Oswald), besassen pro indiviso mit ihren bei-den Schwestern das adelige Gut Duyckenhoif unter Leuth im Gel-dernschen und einige Güter und Renten im Jiiliclischen. Ihr Bru-der Maximilian stand in kur- pfälzischen Kriegsdiensten,yon Schäsberg (August, Reichsgraf), kur-pfälzischer KammerherrundOber-Amtmann zu Brüggen und Dahlen, hatte drei Söhne undwar Besitzer der I-Iüfe tho Laeth und tho Roosen unter Leuthen,der Häuser alten Krieckenbeck, de Gryt, Kesselershoif mit Zube-hör, der Blanckenschen Latschaft und des Hofes in dem Winckelzu Hinsbeck, des Hofes Müllenheim zu Wanckum, der adeligenHäuser Krieckenbeck, de Beyenbröck und Pondt, nebst den vierJurisdictionen von Leuth, Wanckum, llinsbeck und Herongen,auch des Hauses Pooren; im Auslande besass er aber noch dieReichsgrafschaft Kerper und Lommersum, die Herrlichkeit Ger-dringen und Neustadt im Jiiliclischen, die Häuser Schäsberg, Weyer,Benzenräd, Franckenberg, Lichtenberg und Brösdorf Von seinenbeiden Brüdern war Karl Dom - Capitular zu Münster und Pader-born, und Joseph Ritter des deutschen Ordens und Oberamtmannzu Beyenberg und Barmen,van der Vären (Josepha, geb. de Brün), war Besitzerin des adeligenHauses Langenveldt, ihr Bruder, Wilhelm Joseph de Brün, aberMaas-Licent-Empfänger zu Well.

Das Capitel St. Gereons zu Cöln am Rhein, besass im Geldernschendie Jurisdiction der Herrlichkeit Vierssen mit allem Zubehör.

6) Im Amte Kessel.

von Aerdt (Theodor Arnold Caspar), römisch-katholischer Prediger

zu Lottuin, besass die Herrlichkeit Lottuni nebst Zubehör,von Bürens (Wilhelm, Freiherr), war Herr.der Herrlichkeit und derBurg Bärlo, Bongershof zu Gribbenvorst und Hofliof zu Wanckum,sämmtlich im Geldernschen gelegen, und des Hauses Edelenburgim Holländischen. Er hatte einen Bruder, Franz Jacob,von und zu Fürstenberg (Clemens Lotharius, Reichsfreiherr), war Herrdes Hauses und der Herrlichkeiten Horst mit Zubehör und Seve-num mit Zubehör im Geldernschen; der Häuser Obsinning, Re-mersda und Homberg im Luxemburgschen; der Häuser Vehlen,Horst und Bröck im Cülnischen, des Hauses Hausen im Jiilicli-schen, der Häuser Hastingen, Adolphsburg, Iberlo und mehrereranderer Güter im Westphälischen. Er hatte vier Söhne: Clemens,Maximilian, Friedrich und Theodor. Von seinen vier Brüdern wa-ren Franciscus und Karl Domherren zu Münster und Paderborn,Franz Egon Domherr zu Halberstadt und Domdechant zu Hil-desheim, und der vierte, Ferdinand, Domherr zu Paderborn undHildesheim.

von Geyer zu Acken (Freiherr), besass das adelige, an die Jurisdi-ction von Gribbenvorst lehnrührige Haus, die Stege genannt,von Hatzfeld-Widenburg (Karl Eugenias, Reichsgraf), kur-pfälzi-scher Geheimer Rath, Ritter des Huberts - Ordens und Oberhof-meister der Kurfiirktin, besass im Geldernschen die HerrlichkeitMierlo und Thynray nebst einem Bauhofe unter Wanckum, im Jü-lichschen die Reichsgrafschaft Wildenburg, die Lehngüter Gütte-hoven und Simersdorf, und zwei Dritttheile des Fiirstl. Lindau-sclien Fidei-Commiss. Sein Sohn Edmund stand in der kur-pfälzischen Leibgarde zu Mannheim.