Zboröw-Zborowski. Maximilian v. Z.-Z., Guts-besitzer im Kreise Rzeszow, erhielt d. d. Wien I. Septem-ber 1792 den erbländisch-galizischen Grafenstand. Wappen:Jastrzebiec, das Hufeisen golden, Kreuz silbern, Grafenkrone,gekr. Helm: der »Geyer« natürlich (nicht flugbereit) mitgoldenen Schellen an den Füssen, das Schildzeichen haltend.
Zech. Ucber die Felder cfr. Z. - Burckersroda(sub B.).
Zech v. Lobming. Der Pfeil, den der Türke hält,ist blaubescliaftet, dessen Stiefeln golden, auf der Brustsilberne »Schlingen«.
Zedlitz-Leipe. Preuss. Grafenstand d. d. Breslau6. November 1741, erloschen im Mannesstamm 24. Februar1847, im Weibesstamm 1870, Grafenstand, Wappen undName übergegangen an die Trützschler v. Falkenstein (s.d.).
Zedtwitz. Die Wappen aller Diplome sind gleich,nur dass bei den von 1846 und 1877 der Hut noch einenschwarzen Stülp hat.
Wir geben im Nachstehenden die sämmtlichenDiplome.
Graf v. Zedtwitz, Herr von Asch und Neuburg, Erb-herr auf Liebenstein. Franz Julius v. Z., kurpfälzl. Generalund Stadt-Commandeur in München, Franz Karl, Philipp,Peter Anton, Marianne und Maria Anna Charlotte, Ge-schwister v. Z. — Bestätigung des ihrem Vater HeinrichSigmund v. Z., Erbherrn auf Liebenstein und nächstenVetter Peter Emanuel v. Z., kurpfälz. Oberst-Kämmerer undMinister am 24. Mai 1766 ertheilten, aber zur Ausfertigungnicht gelangten Grafenstandes mit Titel: »Hoch- und Wohl-geboren«, dann Wappenbesserung d. d. Wien 10. Februar179° (J ose f II-)' Anerkennung des obigen Grafentitels fürHeinrich Sigmund und dessen Kinder in Oesterreich d. d.Wien I. April 1791, der Linie »Zedtwitz auf Liebenstein«.
Graf v. Zedtwitz, Klemens, k. k. Kämmerer undBesitzer des Lehngutes »Liebenstein«. Bewilligung zurFührung der Namens-Einigung: »Graf v. Zedtwitz-Lieben-stein«. Allh. Entschl. Schönbrunn II. Juni 1879, Bestät.-Urk. d. d. Wien II. Juli ejid.
v. Zedtwitz, Eduard, Hauptmann im k. k. Inf.-Reg. No. 48, (Sohn des 1835 f Rittmeisters Karl GottliebErdmann v. Zedtwitz und der Julie geb. v. Sckall). Be-stätigung des Adels d. d. Wien 3. August 1860, Decret.
v. Zedtwitz, Georg Cajetan, Hauptmann im k. k.Inf.-Reg. No. 39 (Bruder des Vorstehenden), desgl. lautDecret d. d. Wien 5. Februar 1860.
Graf v. Zedtwitz, Edmund (geb. 1818 zu Neu-schloss-Neuburg in Böhmen), Oberst im k. k. Inf.-Reg.No. 66 und Max (geb v l83i zu Temeswär), Hauptmann imk. lc. Inf.-Reg. No. 31, Vettern. Anerkennung ihres R.-V.-Grafenstandes als österr. Grafenstand lt. Allh. Entschl. Ischl16. August 1876, Bestät.-Urk. d. d. Wien 23. Juli 1877*
Graf v. Zedtwitz auf Liebenstein. Franz Julius,kurpfalzbayer. Gen.-Maj. und Stadt-Commandant von München,sowie die Linien zu Asch und Schönbach, Krugsreith, Sorgund Neuberg, sohin die ganze Ascher-Linie. Reichs-Vicariats-Grafenstand, mit »Ploch- und Wohlgeboren«,d. d. München 25. August 1790. (Karl Theodor, Pfalzgrafhei Rhein, Herzog in Ober- und Nieder-Bayern.) Wappenin Allem wie oben.
Graf v. Zedtwitz auf Asch-Schönbach. Ludwigv. Z. auf A. Erbl. österr. Grafenstand Wien 9. October1 795- Wappen in Allem wie oben.
Graf v. Zedtwitz auf Asch. Sigmund ErdmannWilhelm, Lehns-Vasall und Gutsbesitzer zu Nikiasberg inBöhmen. Bestätigung des Reiclis-Vicar.-Grafenstandes alseines österr. lt. Allh. Entschl. d. d. Schönbrunn 7. Juni 1845,Dipl.-Ausfertigung d. d. Wien 20. Januar 1846. (Hut hateinen Stülp).
Graf v. Zedtwitz auf Asch zu Unterneuburg, die
fünf Brüder: Heinrich Albrecht, pens. k. k. Major, KarlMoritz, Wilhelm, k. k. Hauptmann beim Inf.-Reg. »KaiserAlexander« No. 2, Jacob Friedrich, Rittmeister beim k. k.Chevauxlegers-Reg. »Fitzgerald« und Alex Friedrich, über-zähliger Kreis - Commissär in Steyermark erhalten. Be-stätigung des Reichs-Vicar.-Grafenstandes als eines österr.,lt. Allh. Entschl. Wien 16. März 1835 un< i Dipl.-Aus-fertigung d. d. Wien 8. October 1836 (Ferd. I.). Wappenwie oben.
Graf v. Zedtwitz, Hieronymus, pens. k. k. Oberstzu Neuburg bei Asch, Anerkennung des Grafenstandes lt.Allh. Entschl. d. d. Gödöllö 27. Dezember 1877. Bestät.-Urk. d. d. Wien 8. Februar 1878. (Hut mit Stülp.)
Zeleriski, des polnischen Wappenstamms Ciolek;die Familie wird in Ungarn theils Zeliuszky, theils Zse-linszky geschrieben.
Zen. Anton Z., Venetianischer Patrizier, aus einerschon 963 dort berühmten Familie, erhielt d. d. Wien8. October 1819 den österr. Grafenstand. Das Wappenwerden wir in einem ev. Supplementbande bringen, desgl.das der aus gleicher Wurzel stammenden Grafen
Zeno, welche in Person des Pietro Z., Venet. Pa-triziers (geb. 6. Mai 1806, Sohnes des Alexander Z. und derAntonie Lazzaroni), laut A. Cabinetschreibens Laxenburg23. August 1857 (Diplom 18. Januar 1858) den österr.Grafenstand erhielt. Eine andere Familie waren die fGrafen Zeno in Mailand mit Mailändischem Grafendiplomnach dem Erstgeburtsrecht d. d. Carlsbad 11. Juli 1731,sowie die Conte Zenone.
Zeppelin. Nur die Linie Aschhausen führt dieReichssturmfahne.
Zerdahelyi von Nittra Zerdahely, d. d. Pressburg2. Juli 1802 erhielt Paul Z. de N.-Z., Obergespan, Ad-ministrator des Graner Comitates, k. k. Kämmerer und
CLXXXVI