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4 (1890) Wappentafel 586 - 700 nebst Text ; S - Z
Entstehung
Seite
CXLVIIIr
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Wappen-Älbum

der

Gräflichen Familien Deutschlands, Oesterreich-Ungarns etc.

Erläuterungen.

IV. Band.

Sack. Diese d. d. Berlin 9. Juni 1821 gegrafte Familieerlosch bereits 1836 mit dem Diplomserwerber, der kinderlosstarb. Das Wappen ist bei Koehne, Preuss. Wpb. I. 84richtig abgebildet. Das Postament ist violetter Marmor.

Sagredo. Johann Gerhard S., Sohn des Franz S.,Venetianischer Patrizier, aus einem uralten Geschlechte da-selbst, welches in Person des Nikolaus S. (167576) derRepublik einen Dogen gestellt hatte, erhielt d. d. WienI. Juli 1819 den k. k. Oesterr. Grafenstand, Wappen(dürfte in einem ev. Supplementband abgebildet werden):in Gold ein mit 3 aufgerichteten goldenen Lilien belegterrother Balken; Grafenkrone, darauf 3 gekrönte Helme mitrothgoldenen Decken. Helm I: (rechts) goldene Lilie zwischenoffenem rothen Fluge; Helm II: die goldene Dogenmütze mit(links) silberner Perle, Hehn III: wachsendes goldenes Ein-horn zwischen offenem schwarzen Fluge. Schildhalter: zweigoldene Löwen auf grünem Rasen.

Saibante. Laut k. k. Oesterr. A. E. d. d. Wien13. April 1829 erhielten die Nobili Julius, Lorenz und Mark'Anton S. in Verona die Bestätigung des ihrem Vorfahr vonKönig August III. von Polen, Kurfürsten von Sachsen, d. d.20. April 1758 ertheilten, in Venedig am 30. April 1759anerkannten Marchesetitels. Wappen: Mit der Marchese-krone gekrönter Schild, darin, unter goldenem Schildhaupt,worin schwarzer Adler, gespalten, vorn roth ledig, hintenvon Silber und Schwarz fünfmal schräglinks getheilt.

Saint Genois. Die Darstellung bei Kneschke, wiedessen Auslegung, leidet an manchen Fehlern; wir gebendas Wappen nachdem Diplom. Uebrigens kommen nachSiegelnauch vermehrte Wappen vor. Die 1876 im Mannesstammerloschene Belgische Linie zu Grandbreucq hatte den Schildohne das kleine Schildchen im Oberwinkel und als Schild-halter Greifen mit anderen Fahnen.

Saint-Ignon. Der Grafenstand dieser Familie, welcherin Preussen nur stillschweigend anerkannt ist, dürfte bei kri-tischer Prüfung Bedenken unterliegen, da weder Diplom nochAnerkennung vorhanden. Als Wappen wird ein rother Schildgeführt, darin 3 (2. I.) schwarz-gefugte goldene Thürme, jemit offenem Thor und zwei Bogenfenstern. Auf dem gekröntenHelme wächst ein Engel, einen der Thürme auf dem Kopfehaltend. Schildhalter: entweder zwei Engel auf Postamentoder das Ganze auf der Brust eines mit goldenen Glorienversehenen , beidköpfig kaiserlich-gekrönten, goldbewehrtenschwarzen Adlers, zwischen dessen Köpfen eine fünfblättrigeKrone schwebt (!).

Saint Julien. Das Wappen ist, wie abgebildet, diplom-mässig, bis auf Schildhalter und Devise, welche zwar nichtverliehen, aber lange Zeit im Gebrauch und durch alle Siegelbestätigt sind. Stammwappen sind die beiden Rosen; derLöwe wegen St. Julien, die Balken wegen Walsee, die gold-bewehrten Adler sind Gnadenzeichen. Der Löwe trägt dasSchildchen an goldener Kette um den Hals; alle Helme

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