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4 (1890) Wappentafel 586 - 700 nebst Text ; S - Z
Entstehung
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zeigt auf goldener Edelkrone ein gespaltenes silbernes Schild-chen, hinten 3 schwarze Balken, die linke das dazu ge-hörige Helmkleinod, einen silbernen mit dem Kugelschräg-balken belegten Flügel (alles wegen Pienzenau).

Ysenburg - Philipps - Eich ; Ysenburg - Büdingenin Meerholz. Nur noch diese zwei Linien des Geschlechtsblühen im Grafenstande mit dem Stammwappen, cfr. NeuerSiebmacher, Hoher Adel I. und II. Reihe.

Zabarella. Laut A. E. des Kaisers von Oesterreichd. d. Perugia 18. Juni 1819 erhielt Jacob Anton und lautA. E. d. d. Persenbeug 14. (Urk. 21.) Juli 1820 Peter Z.,beide Edelleute aus Padua, die Bestätigung des Grafen-standes nach dem Erstgeburtsrecht. Derselbe war bereitsdurch Kaiser Friedrich III. d. d. 24. November 1494 (?)dem Jacob und Karl Z. verliehen und von Kaiser Max I.1503 bestätigt worden. Wappen: roth-bewehrter schwarzerDoppeladler in goldenem von der Grafenkrone bedecktenSchilde, in dessen goldbordirtem blauen Brustschilde einvon 4 goldenen Sternen begleiteter, mit 3 dgl. belegtergoldbordirter rother Schrägbalken.

Zabiele-Zabielski, Grafen von. Peter, Edler v. Z.-Z.,Erztruchsess der Königreiche Galizien und Lodomerien er-hielt d. d. Wien II. Juni 1808 den erbländisch-galizischenGrafenstand. 1859 14. Februar noch starb zu Wien desGrafen Ludwig Z., Gutsbesitzers, Gattin Leopoldine geb.Bloch (geb. 1829). Wappen (Trzaska): in Blau ein stei-gender goldener Mond zwischen 2 zugewendeten pfalweisgestellten goldbegrifften Schwertern. Grafenkrone. Auf d.gekr. Helm die Wappenbilder vor Pfauwedel. Eine ganzandere Familie sind die Grafen

Zabiello, deren »Russischer« Grafenstand in Persondes Pleinrich Onofrins Maria v. Chrzczon-Zabiello, Herr-schaftsbesitzers und Bürgers zu Lemberg d. d. Wien 14. Ja-nuar 1888 nebst Wappenbestätigung und Beinamen »starzöwZbylutöw zu Chrzczöw«, die kais. Oesterreichische Bestä-tigung als einer ausländischen erhielt, wahrscheinlich aufGrund der Anerkennung, welche die Familie durch dieSenatsdeputation des Königreichs Polen im Jahre 1824 er-halten hatte. Wappen: Durch goldenes Fadenkreuz ge-vierter rother Schild; I und IV: Topor, Beil silbern, Schneidelinks, II und III: Mzura (Lis) 2 gekrönte Plelme, HelmI: das Beil eingeschlagen, Helm II: rothgefütterte Bügel-krone (mit nur Vorderbügel) und mit g. Reichsapfel.

Zacco. Constantin und Hieronymus Z., Venetia-nische Patrizier, Gebrüder, erhielten laut A. E. Schönbrunn15. (Urkunde 20) August 1819 die kais. OesterreichischeBestätigung des Grafenstandes, der ihrem Vorfahren: Peter,nebst Söhnen Anton, Generallieut. der Republik Venedigund Franz Carl, Kais. Kämmerer und Obersten d. d. Wien14. November 1700 mit Wappenbestätigung durch KaiserLeopold I. zu Theil geworden war. Wappen (Dipl. 1700)geviert, mit blau-silberngeschachtem Herzschild, darin diegoldene Initiale L .(eopold) I. Feld I und IV des Plaupt-schildes: in Gold ein gekrönter goldbewehrter schwarzerAdler, Feld II und III: in Blau ein gebogener geharnischter

Arm schwebend, ein goldbegrifftes blutiges Schwert haltend,2 gekr. Helme tragen den Adler (links sehend) und denArm (wachsend).

Zaluski. Der goldbewehrte Widder (des WappensJunosza) soll blutbespritzt, das Postament bronzefarben, dieHalsbänder der Hunde blau sein.

Zamoyski. Der Thurm ist grau, der Ring imLöwenrachen silbern, der Bock schwarzbewehrt, die Lanzengolden.

Zamoyski. Vermuthlich gar nicht verwandt mitvoriger Familie, mit Oesterr. Grafendiplom d. d. Wien(Allerh. Entschl. Persenbeug) 14. Juli 1820. Das Wappen:4 Felder, Iderzschild, 5 Helme, gedenken wir in einemSupplementbande zu geben.

Zambeati i Ueber diese beiden vermuthlich er-

Zambelli j loschenen Grafengeschlechter cfr. Gritz-ner, Standeserhebungen und Gnadenakte deutscher Landes-fürsten, Abth. Bayern.

Zanetti. Laut A. E. d. d. Mantua 10. Februar1817 erhielt Franz Z. aus Mantua die kais. OesterreichischeBestätigung des Marchesetitels nach dem männlichen Erst-geburtsrecht, auf Grund eines Diploms der Herzogin Katha-rina v. Mantua und Montferrat als Vormünderin ihres SohnesCarl II. d. d. Mantua 9. Januar 1608. Ausserdem hatted. d. 31. October 1791 Don Oduardo Z. aus Mantua dieWappenvereinigung mit dem der Stadt Mailand erhalten,nachdem d. d. Mantua 18. Dezember 1770 erst mit seinemBruder Claudio und Schwester Maria Theresia verw. deSluha er nach dem Erstgeburtsrecht (hier wird er Zenettigenannt) den Marchesestand erhalten hatte. Endlich istnoch eines Grafendiploms der Kaiserin Maria Theresia d.d. Wien 30. Juni 1761 für Anton Maria de Zannetti ausMantua, in Venedig, nach dem Erstgeburtsrecht und Ueber-tragbarlceit bei Kinderlosigkeit auf seinen ältesten Neffenzu erwähnen, was auch wohl hierher gehört. Wappen cfr.Rietstap. arm. univ. nouv. ed.

Zappaglia. Laut A. E. d. d. Wien 5. (Urk. 10.)November 1829 erhielt Hieronymus Z. in Ceresara diekais. Oesterreichische Bestätigung des Grafentitels nachdem Erstgeburtsrecht, auf Grund eines Diploms als Contepalatino von Kaiser Karl V. d. d. 26. August 1 541, aner-kannt als Contetitel durch Herzog Ferdinand Carl v. Mantuamit derselben Beschränkung, eingetragen ins goldene Buchvon Mantua 17. Juli 1771 für Flaminius Z. Wappen:Rietstap. arm. univ., nouv. ed.

Zay. Die Leiter ist braun, der Thurm weiss.Die Flügel sind bald wie (nach dem Diplom) abgebildet,bald silbern über gold, bald silbern gold übereck getheilt.

Zboinski. Eigentlich des Wappens Ogonczyk, dochhat das Preussische Diplom d. d. Berlin 5- Juni 1798 ausdem Ringe ein Hufeisen gemacht und die ganze Figurgolden, die Arme Stahlfarben mit goldenem Reifen tingirt,doch zeigen alle Siegel das Wappen richtig.

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