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4 (1890) Wappentafel 586 - 700 nebst Text ; S - Z
Entstehung
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erscheint. Von den Bissingschen Helmen ist keiner ver-liehen, vielmehr Alles sonst wie nach Diplom de 1783.

Worontzow. Mit Reichsgrafendiplomen d. d.27. März 1744 u. d. d. Wien 19. Januar 1760. cfr.Klingspor Baltisches Wappenbuch, sowie Gritzner, Standes-erhebungen und Gnadenakte deutscher Landesfürsten, Abth.Bayern.

Woyna. Das Wappen dieser d. d. Wien 9. Januar1800 in Person des Franz v. W. (des Polnischen Wappen-stammes Traby I), Vizekanzlers der Galizischen Hofkanzlei,in den erbländisch-galizischen Grafenstand erhobenen, amI. April 1862 im Mannesstamm, am 21. Mai 1864 im weib-lichen Stamm erloschenen Gräflichen Familie geben wir,da Kneschke es inkorrekt abbildet, in einem ev. Supple-mentbande.

Wrangel. Die Wappen der schwedischen Gräf-lichen Linien (Diplome de 1751 und 1778), cfr. Schwe-disches Wappenbuch. Das hier gegebene ist das des be-kannten königl. Preussischen Feldmarschalls aus der LinieLindenberg-Errestfer. Die Granate in den Pranken desGreifen ist eisenfarb; der Arm in Feld IV silbern mit goldenenReifen geharnischt, hält 4 roth-gold wechselnde Fahnen anr. Spiessen. Die beiden Danebrogs mit den beiden gekreuz-ten goldbegriffen eisernen Schwertern am Obereck, gehaltenvon den Flügeln der Preussischen Adler, deuten auf diebeiden Feldzüge des Feldmarschalls gegen Dänemark hin.

Wratislaw. Das Geschlecht hat 2 Wappen Vereini-gungen erhalten, aber, wie es scheint, sich derselben niemalsbedient. Die erste erhielten d. d. Wien 25. März 1741(auf Grund eines Testaments des "j" Grafen Joseph Rudolfv. Schönfeld d. d. Wien 20. Juni 1704, Schwagers desGrafen Franz Ignatz Wratislaw v. Mikrowitz uxor:Maria Victoria Gräfin S.) deren Söhne: Johann Josephund Franz Karl durch Kaiserin Maria Theresia, die zweited. d. Wien 31. März 1759 durch dieselbe Monarchindie Nachkommen des Franz Wenzel Grafen v. W.-M., zu-folge des ihnen von Wenzel Kasimir Grafen NetoUtzkyv. Eysenberg, ult. stirpis, nach dem Primogeniturrechtvererbten Fideikommisses (cfr. Goth. Gräfl. Taschenbuch de1867, S. 1007).

Wrbna. In sämmtlichen Diplomen »Würben« ge-schrieben , daher doch wol deutscher Abstammung. DasDiplom de 1628 verleiht als Wappen nur den mit fünf-blättriger Krone bedeckten Wappenschild wie abgebildet,ohne alles Uebrige, doch führt die Familie das Wappenmit Helm und Schildhaltern seit sehr langer Zeit.

Wrschowetz, rectius: Werszowiec de Naglowice,

des polnischen Wappenstammes Oksza, haben durchaus Nichtszu thun mit der Familie der

Wrschowetz v. Sekerka und Sedczicz, derenStammwappen die Fischreuse ist. Nach der bei demPreuss. Diplom liegenden Zeichnung des Wappens darge-stellt. Der Kranich ist naturfarben, die Aexte stählernmit goldenen, auf dem Helme braunen Stielen.

Wrtby auf Wrchotowych, Fanowitz u. Krzoschitz.

Eine um 1830 erloschene Familie, welche den Grafenstandfür Reich und Erblande d. d. Wien 17. April 1624 inPerson des Sesina v. W. auf W., F. u. K., kais. Raths,Kämmerers und Hauptmanns der Neustadt Prag erhielt.Wappen cfr. Neuer Siebmacher, Böhmischer Adel.

Württemberg. Die Nachkommen aus der EheSr. H. des Herzogs Wilhelm v. Württemberg, "f* 1830, mitder zur Burggräfin v. Rhodis, dann zur Prinzessin v. Württem-berg erhobenen Wilhelmine geb. Freiin v. Tunderfeldtführen den Namen des Stammvaters mit dem Grafentitelund das Wappen mit der Grafenkrone.

de Wuist. 1807 besass ein Graf de W. Wessin(Crivitz) in Mecklenburg-Schwerin.

Wurmbrand. Ueber das Wappen dieser Familiecfr. Neuer Siebmacher, Hoher Adel II. Reihe. Der Rück-schild nebst Helm I und III ist das Wappen der "j" v. Ze-bingen. Der Luchs naturfarben. Wie abgebildet, nachdem Diplom. Devise und Grafenkrone ist nicht verliehen.

Wurmser v. Vendenheim zu Sündhausen. Wap-pen bei Siebm. Suppl. X. 3. Reichs-Grafenstand für DagobertSigmund W. v. W. zu S., k. Fransös. Brigadier, späterk. k. Feldmarschall d. d. Wien 30. Januar 1761. DieFamilie ist am 8. September 1744 erloschen.

Wydenbruck-Loe. Die Sterne (früher sechsstralilig)sind golden.

Wylich und Lottum. Der Drachenrumpf auf HelmI trägt an rothem Halsband verkleinert die Figuren ausFeld I. Die Kugeln in Feld II und III sind golden. DieMauerkrone auf Helm II ist Steinfarben.

Yorck. Die Abstammung des Feldmarschalls istkein Geheimniss mehr und ist es an amtlicher Stelle auchwohl nie gewesen. Umsoweniger hätte man ihm, anstattdes ihm zustehenden Stammwappens, als Mittelschild dasdes Englischen York of Yarmouth (das Andreaskreuz) undderen Helmkleinod (den Löwenkopf) verleihen sollen. Derschildhaltende Löwe ist naturbraun, das Einhorn rosa, dieSchrift des Bandes golden. Im Uebrigen dieselben Felderwie bei Gneisenau, Bülow, Tauentzien (s. diese).

Yrsch. Das Wappen der Linie Yrsch ohne Bei-namen (Dipl. d. d. München 15. Juni 1792) ist ganz sowie das abgebildete, nur ohne das untere Feld des Herz-schildes und ohne Helm IV, dagegen hat es 2 roth-gekröntegoldene Löwen als Schildhalter. Der Stern in I und IVgolden, der in der Hand des Ungarn in Feld II und III roth,dessen Gürtel, Ivalpak (an der schwarzen Pelzmütze) golden,der Hammer schwarz.

Yrseh-Pienzenau. Die 3 Kugeln im schwarzenSchrägbalken des unteren Theils des Herzschildes (Pienze-nau) sind golden und wiederholen sich auf dem Hutstülpdes Mannesrumpfes auf Helm IV, dessen Krone 3 Strauss-federn schwarz-silbern-schwarz trägt. Die rechte Fahne

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