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4 (1890) Wappentafel 586 - 700 nebst Text ; S - Z
Entstehung
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CLXXXIIIr
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d.d. Wien 18. Januar 1678 Johann Franz Frh. v. u. zu W.,kaiserl. Kämmerer und Innerösterreich. Hofkammerrath.Wappen: in Roth ein die Kralle rechtskehrendes g. Adler-bein, daran ein schwarzer Flügel. Helm: dasselbe Bild.

Wilding von Königsbrück. Wappen im Gräfl.Tas chenbuch de 1865 richtig beschrieben. Der Baum-stamm ist ebenso wie die Eicheln naturfarben, die BrückeSteinfarben.

Willio. Rheinischer Reichsvikariats-Grafenstand d.d. München 7. Juli I79°i cfr. Gritzner, Standeserhebungen etc.deutscher Landesfürsten, Abth. Bayern.

Wimpfen. Die Familie erscheint schon 1377 unterden Bürgern in Wimpfen, dann in Augsburg als des NamensHörmann, worauf auch das Wappenthier (Heereman) hin-deutet. Den ersten Wappenbrief erhielt d. d. Augspurg18. August 1555 Dominik Herman in Nürnberg; sein Ur-enkel Johann Dietrich nebst Bruder Johann Friedrich Wim-pfen, genannt Hermann, d. d. Wien 13. August 1658 denReichs-Adelstand.

Witt. Ein Generalmajor Graf v. W., war 1808 Kom-mandeur der Ukrainischen Kosakenbrigade. Ursprung undWappen nicht bekannt, doch sind sie wahrscheinlichrussischer Extraction.

Wintzingerode. Herzschild und Helm II ist Stamm-wappen. Das obere Feld des Wappens und Helm I istdas der am 6. Juni 1591 J" und beerbten Thüringischen vonBodenstein.

Wiser. Wie abgebildet, d. h. der Stern auf derKrone, ist das Wappen verliehen, trotzdem im Wappenbrieffür Wolf Wiser d. d. I. Juni 1577 der Stern auf Helmzwischen 2 goldblau übereckgetheilten Büffelhörnern steht.Ueberhaupt ist die ganze Wappenzusammenstellung nur alseine höchst misslungene, ganz dem Zeitalter der Verleihungentsprechend, zu bezeichnen. Die dreiperlige Krone (nichtwie bei Kneschke, der überhaupt das Wappen ganz falschgiebt, die Grafenkrone) muss auf dem Herzschilde stehen.

Wisniewski. Des Wappenstammes Prus I derArm ist, einschliesslich der Hand, stahlgeharnischt, mit gol-denen Reifen.

Witzleben I, d. d. 31. August 1813 erhob KönigJerome von Westphalen den Freiherrn Friedrich WilhelmLudwig v. W., königl. Westphälischen Staatsrath, General-direktor der Gewässer und Forsten, in den Grafenstand desKönigreichs. Nach dessen Zerfall ist der Titel nicht weitergeführt, wohl auch kaum ein Diplom ausgefertigt worden.

Witzleben (II)-Alt-Döbern. Das alte schöne Stamm-wappeu ist ohne die verunzierende Grafenkrone beibehaltenworden.

Wodzicki. Des Stammes Leliwa; die Fasces hateisernes Beil an braunem, unten goldbeschlagenem Stabe,goldene Stäbe und silberne Bänder.

Wolanski. Das Wappen beider Diplome ist gleich,mit dem kleinen Unterschiede, dass bei dem de 1886 alle5 Straussfedern weiss, der Adler schwarz, das Sprachbandblau mit silberner Schrift, bei dem Diplom de 1888 dieFedern blau-roth wechselnd, der Adler silbern, das Spruch-band roth ist.

Wolff-Metternich. Der Wolf naturfarben, die grünenSittiche auf der Lilie (Wappen der Elmpt; s. d. und Anrep-Elmpt) hier mit goldenen Halsringen. In der Abbildungdes Diploms ist der Turnierkragen als Steg, also mit nichtbreitendigen Lätzen dargestellt.

Wolffradt, d. d. 5. November 1812 (gesiegelt 6. Ta-nuar 1813) erhob König Jerome von Westphalen seinenMinister des Innern, Gustav Anton v. W., in den Grafen-stand des Königreichs. Derselbe starb am 13. Januar 1833zu Bergen a. Rügen, von seiner Gemahlin Elisabeth Wil-helmine v. Knuth Kinder nicht hinterlassend. Der Gegraftestammte aus einer in Person des königl. Schwed. FaktorsBerendt W. d. d. Stockholm 5. Februar 1647 in den Schwed.Adelstand erhobenen Familie. Das Gräfliche Wappen hatBagmihl Pommersches Wappenbuch Theil II, Taf. 13, ab-gebildet.

Wolckenstein. Ueber die Bedeutung der Felder imGräfl. Wappen cfr. Hoher Adel Deutschlands, II. Reihe,Anhang. Kneschke giebt statt der 3 Rodeneckschen Spitzenin Feld II und III fälschlich 3 Pallisaden.

Wollowicz. Die Familie gehört dem PolnischenWappenstamm Bogorya an, welche Figur, ursprünglich 2abgewendete pfalweis gestellte Pfeileisen, in je 3 Nägelmetamorphosirt worden sind, was wir verbesserten.

Wolski. Mit Preussischem Grafendiplom v. 5. Juni1798; stammten aus dem Polnischen Wappenstamm Rola,sind erloschen.

Woracziczky. Ausser dem Diplom de 1783 existirtenoch eine, d. d. Wien 21. August 1704 in den Böhm.Grafenstand erhobene, d.d. Wien I. April 1710 mit Wappen-besserung (silbernes Herzschild mit dem von den Namens-zügen des Kaiser Ferdinand III. und Leopold I. begleitetenrothen Balken) und eine zweite, mit gleichem Wappen d.d. Wien 28. November 1726 gleichfalls in den Böhm.Grafenstand erhobene Linie.

Woracziczky-Bissingen. Das Diplom dieser am19. März 1838 im Mannesstamm bereits wieder erloschenenLinie, vereinigt 1. A. E, d. d. Persenbeug 24. Juni 1820(Bestätigungsurkunde d. d. Wien 20. Juni 1836) demJoachim Grafen v. W., k. k. Kämmerer und Oberstlieute-nant in der Armee, das Wappen de 1783 mit dem derBöhm. Linie der Grafen Bissingen (s. diese), dessen Letzten;Joachim, er beerbt, dergestalt, dass im gespaltenen Schildevorn der gevierte W.sche, hinten der gevierte B.sche Schildmit Herzschild (die Sensenklingen) I und IV: Greif mitSchwert, II: Arm mit Birne, III: Krone mit 2 Straussfedern

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