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4 (1890) Wappentafel 586 - 700 nebst Text ; S - Z
Entstehung
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(roth-silbern) stecken, geführt. Ein anderes Kleinod giebtKneschke, nämlichdenTurnierkragen zwischen 2 roth-silbernenF asanfedern.

Wesierski. Nachdem bereits d. d. Potsdam 1853,27. Juni Zbigniew v. W. die Genehmigung zur Annahmedes Grafentitels und Namens der Kwilecki, und Uebertragungauf seine Kinder in Folge Erbeseinsetzung in das Fidei-kommiss Wichlewo, in dessen Besitz er am 3. November1860 trat, erhalten hatte, wurde sein Vater d. d. Sanssouci30. November 1854 nach dem Erstgeburtsrechte in denPreussischen Grafenstand erhoben. Das Wappen wird,ohne dass ein Diplom darüber ertheilt ist, wie abgebildetgeführt. Schwert und Hufeisen sind das polnische Stamm-wappen Beiina (Wesierski) die übrigen Felder sind demder Grafen Kwilecki (s. d.) entnommen.

Wicka, Freih. v. Wickpurg und Reinegg; Reichs-G rf. d. d. Wien 30. November 1695, erloschen im Mannes-stamm 1822. Das Wappen giebt Siebm. Suppl. I. 9 imGanzen richtig. Wir behalten die Abbildung nach demDiplom einem ev. Supplementbande vor.

Wickenberg. Unter diesem Namen wurde JohannBaptist Hieronymus von Zur Westen, aus dem bekanntenbayerischen Geschlecht, Oberst und Adjutant des KönigsJerome von Westphalen von Diesem durch Diplom d. d.2. April (gesiegelt 10. April) 1813 in den Grafenstand er-hoben. Wappen nicht bekannt.

Wickenburg. Weder im Reichsgrafen- noch imOesterreichischen Grafendiplom sind Helme verliehen, ob-wohl mit zwei dergl., sowie Devise, Kneschke das Wappenausstattet. Der Beiname Cape 110 ist ebensowenig diplom-mässig und deutet darauf der schwarze silbernbebandetc Hutdes Herzschildes (Stammwappen) hin.

Widmann. Wir haben aus Raummangel nur dasWappen d er W.-Sedlnitzky abgebildet und verweisen hin-sichtlich der Linie Widmann-Rezzonico auf Neuen Sieb-macher, Floher Adel, II. Reihe, wo bei Artikel »Ortenburg«Näheres und Wappen gegeben wird. Die Darstellung desLetzteren dürfte noch nachträglich in einem ev. Supplement-bande erfolgen.

Wielhorslci. Nur noch in Russland blühendes, mit-telst Diplom Kaiser Josephs II. d. d. Wien 27. Februar1787, mit Prädikat »Hoch- und Wohlgeboren<r, in den erb-ländischen Galiz. Grafenstand erhobenes Geschlecht, mitruss. Anerkennung (für Polen) de 1849. Der Gegrafte,Michael v. W., Grossstallmeister von Litthauen, stammteaus dem polnischen Stamm Kierdeia. Wappen gespaltenblau, roth; vorn 3 silberne Lilien pfalweis. Grafenkrone.Auf dem gekr. Helme 3 Straussfedern blau, silbern, roth.Decken: blausilbern-rothsilbern.

Wielopolski. Grafen, Markgrafen von Miröw-Gon-zaga -M yszkowski. Der Grafenstand ist bereits d. d. V ien29. November 1656 durch Kaiser Ferdinand dem Johann

a Pieskowala Ikala W. ertheilt, bestätigt als erbländischerGaliz. Grafenstand d. d. Wien 22. Juli 1788 dem GrafenIgnaz durch Kaiser Joseph II., (sowie schon vorher durchdie Galizischen Stände) d. d. Lemberg 20. November 1782(für Ignaz) u. d. d. Lemberg 31. Dezember 1782 (für Ignaz,Vincenz u. Cantius) Wappen (des Stammes Starykon). InRoth ein auf grünem Boden schreitendes silbernes Ross mitschwarzem Leibgurt. Grafenkrone. Gekr. Helm: in dieKrone eingeschlagene silberne Wurfaxt mit braunem Stiel.Decken: rothsilbern. Der Beiname wird in Folge Erbheirathmit der Erbtochter der Markgrafen v. Miröw Gonzaga Mysz-kowski geführt (cfr. Neuer Siebmacher, Hoher Adel III. ReiheA. Reichsfürsten, Artikel Gonzaga). Blühen nur noch inRussland.

Wiesolowski. des polnischen WappenstammesOgonczyk (Powala), erlosch mit Graf Franz Xaver 1867.Galizisches Grafendiplom d. d. Wien 1. Dezember 1780für Andreas W., Galizischen Tribunalsrath und d. d. WienI. Dezember 1800. Wappen: Pfeileisen auf 1 / 2 Ring. Gra-fenkrone. Gekr. FI.: 2 wachsende nackte Arme, die Hand-flächen weisend, ohne Ring.

Wietersheim. Unter diesem Namen erhob d. d.30. Dezember 1810 König Jerome von Westphalen FräuleinFelicite Melanie Lagarde, Besitzerin der ehemaligen Johan-niter-Commende Wietersheim bei Minden (geb. 1803,15. Nov. 1820 vermählt an Freiherrn Carl von Schlotheim(geb. 21. April 1796, f 14. Mai 1869) in den Grafen-stand des Königreichs. Wappen nicht bekannt.

Wieznik. Erloschen im Mannesstamm, ca. 1806, imweiblichen Stamm 20. Dezember 1877. Das Wappen istim Goth. Gräfl. Taschenbuch de 1871 S. 910 insofernunvollkommen beschrieben, als der im Diplom de 1694 er-wähnte mittlere Helm, der den Löwen des Ilerzschildeswachsend trägt, hier fehlt.

Wilamowitz-Möllendorff. Stammwappen W. istFeld I und IV, nebst Helm I, Herzschild und Flelm II dasMöllendorffsche, welches heraldisch richtiger in Feld I undIV hätte gestellt werden sollen. Der Pferderumpf ist erstim Grafendiplom hinzugekommen.

Wilczek. Der Bock (Stammwappen Koziel) trägteinen schwarzen Leibgurt mit goldenem Bord und Ring;dass letzterer, wie Kneschke beschreibt, »mit 3 in Gold ge-fassten Türkisen besetzt« sei, davon steht in keinem derDiplome ein Wort. Feld II und III erscheint auch im Wappender Grafen Morawitzki (s. d.); die Beschreibung im Gräfl.Taschenbuch de 1848 S. 746 ist falsch. In den Diplomenwird der Name gewöhnlich Welczek geschrieben.

Wildenstein, Grafen von und zu, Freiherren aufWildpach und Khallstorff etc. Noch 1801 in zwei Linienin Steyermark, wo sie die Obrist-Erbland-Kämmererwürde«besassen, blühend. 1849 starb Gräfin Kollowrat geboreneGräfin Wildenstein v. Wildbach. Das Grafendiplom fürReich und Erblande erhielt mit: »Hoch- und Wohlgeboren«

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