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4 (1890) Wappentafel 586 - 700 nebst Text ; S - Z
Entstehung
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CLXXVIr
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Viani. Johann Baptist V. und Sohn Markus erhieltend. d. 16. September 1816 die K. Oesterreichische Be-stätigung des Adels und Grafenstandes. Woher der Grafen-titel, ist nicht zu ermitteln, wogegen eine andere Linie denMarchesetitel von Besuzzo im Mailändischen führte. Wappencfr. Rietstap. armorial universel, nouv. ed.

Vichi. Das Geschlecht scheint erloschen zu sein.

Viczay de Loos et Hederväri von Vicza. Erloschenim Mannesstammc am 23. Dezember 18.73. Das UngarischeGrafendiplom d. d. Laxenburg 14. Mai 1723 für JoboChristof hreih. V. de L. etil., eques auratus, verleiht dasWappen nicht so wie es Kneschke und Tyroff, Oesterr.Wpb. VI. 31. 82, irrig abbilden, sondern den Flügel inKlaue endend, statt der Balkentheilung 3 silberne Quer-ströme. Wir werden dasselbe in einem ev. Supplementbringen.

Viereck. Das Wappen dieser, laut A. E. O. undDiplom d. d. Berlin, 30. März 1834 in den PreusischenGrafenstand erhobenen, am 12. Januar 1854 verstorbenenGräfin (bekannten Hofdame und Freundin des Königshauses)war ein gevierter Schild, mit silbernem Herzschild, darinder Preusische Königsadler, jedoch ohne Scepter, Reichs-apfel und Namenszug. Feld I. und IV: (Viereck): 3schwarze Jagdhörner mit goldenen Beschlägen, je einenschräglinken schwarzen Pfeil ohne Flitsch überdeckend.II. und III. (Wietersheim) in Roth zwischen 2 auseinander-gerückten silbernen Balken pfalweis nebeneinander 2 silberneLilien. Grafenkrone mit 3 gekrönten Helmen. Helm I.(rechts) linksgekehrter, aufrechter, schwarzer Rüde mitgoldenem Ilalzband (Viereck), Helm II: Der Adler des Herz-schildes, Helm III: oben gekrönte und mit silberner Liliebesteckte, von silberner Epheuguirlande zweimal (je mit 3sichtbaren Blättern) schräg umwundene rothe Säule (Wieters-heim). Decken: I und II: schwarzsilbern, III: rothsilbern.Schildhalter: 2 widersehende Rüden mit goldenem Hals-band, stehend auf goldener Arabeske (ex dipl. cop.)

Vieregg. Die Abbildung des Wappens dieser durchKurf. Karl Theodor von Pfalzbayern am I. März 179°gegraften, am 18. October 1864 im Mannesstamme er-loschene Famile behalten wir einem ev. Supplementband vor.

Vilain XIV. Belgisches Grafengeschlecht. Hiermüssen wir lediglich auf Poplimont la Belgique heraldiqueverweisen, wo Abstammung, Diplom und Wappen zu finden ist.

Villani. Ob auf Grund eines d. d. Wien 28. Februar1720 dem Don Onorato V. Patrizier von Lodi, durch KaiserCarl VI. nach dem Erstgeburtsrecht verliehenen MailändischenGrafendiploms, ist nicht bekannt, erhielt Anton Marchese V.aus Mailand laut A. E., d. d. Wien 12. Dezember 18 16nebst Gemahlin Eleonore geb. Sforza-Visconti d Oriaund Schwiegertochter Bianca geb. Nazzi, Wittwe seines |Sohnes Alexander, die k. Oesterreichische Bestätigung desalten Adels mit dem ihm d. d. 4- August 177° bereits vonder Regierung in Mailand bestätigten Marchesetitel. Wappen.cfr. Rietstap. arm. universel, nouv. ed.

de la Ville sur Illon. Ferdinand d. 1. V. s. I.,

seit Dezember 1810 Gemahl der Prinzessin Marie Carolinevon Hessen-Philippsthal (geb. 13. Januar 1793), Kgl. West-phälischer Oberst und Gouverneur des Palastes in Cassel,erhielt 181 1 vom König Jerome den Grafen-stand. Die Ehe wurde 1814 getrennt. Ueber sein weiteresSchicksal und Wappen ist nichts bekannt.

Villegas de Saint Pierre. Mit mehreren Grafen-diplomen, in Belgien blühend, cfr. Poplimont, la Belgiqueheraldique, sowie das annuaire de la noblesse de Belgiquevon Baron Stein d'Altenstein.

Villers. Das Wappen und seiner Felder Bedeutunggiebt das Goth. Gräfl. Taschenbuch de 1860, S. 881, wo-mit die Abbildung bei Bernd, Rhein. Wpb. I. 124 ziem-lich übereinstimmt. Wir haben dieselbe nach guten Siegelnverbessert und dem Löwen auf Helm I die heraldisch alleinrichtige Linkswendung gegeben.

Vimerati-Sozzi. Paul V.-S. erhielt d. d. Wien12. Januar 1826 Oesterreichischer Seits die Bestätigung desGrafenstandes nach dem männlichen Erstgeburtsrecht, aufGrund eines mit derselben Beschränkung von Karl II.,König von Spanien und beider Sizilien, Herzog von Mai-land, d. d. 15. März 1681 dem Peter V.-S, aus einem Ge-schlechte von Bergamo, verliehenen Grafendiploms. Wappen:cfr. Rietstap. armorial universel, nouv. ed.

Vincentio de Concina. Unter diesem Namenfindet sich in verschiedenen Wappenbiichern ein gräflichesWappen (4 Felder, Herzschild, 3 Helme) doch haben wirim Archiv zu Wien kein Diplom gefunden.

Virmond. Ueber das Grafen- und die sonstigenDiplome nebst Wappen dieses, angeblich noch im Jahre1835 in Oesterreich angesessenen Geschlechts cfr. DeutscherHerold de 1890, Nr. 4 (vom April) Seite 46 ff.

Visart j Grafengeschlechter in Belgien,

Vischer de Celles f cfr. Poplimont la Belgiqueheraldique.

Visconti. Ein ungemein verbreitetes Geschlecht.Oesterreichische Anerkennungen erhielten: 1., Anton V.-Ajrni, d. d. 16. September 18 16 des Marchesetitels nachdem Erstgeburtsrecht; derselbe hatte d. d. Wien 12. Mai1791, Decret d. d. Mailand 25. Juni ejd. die Wappen-vereinigung mit dem der Stadt Mailand erhalten; 2., AlphonsMarchese V.-Ajmi, k. k. Kämmerer d. d. Wien 28. Januar,Decret Mailand 10. Februar 1817 die gleiche Anerkennungunter der Bedingung der Entsagung des ihm von KaiserNapoleon verliehenen Italienischen Grafentitels; 3., Antonund Giacomo, Söhne des Alfons, dieselbe Bewilligung lautA. E. Wien 13. Februar 1844; 4., Galeazzo und Kaspar V.d. d. I. December 18 16 Bestätigung des Grafenstandes;5., Franz, k. k. Kämmerer, nebst Neffen Johann, Alois,Hubert und Franz Karl dgl., laut A. E. Wien 27. November18 1 6 ; 6., Hermes V., dgl. d. d. 12. Dezember 1816.7., Alois und Anton Gebr. V. aus Cremona dgl. laut A. E

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