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4 (1890) Wappentafel 586 - 700 nebst Text ; S - Z
Entstehung
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Vajni. L. A. E. d. d. Wien, 28. Januar (Plakat10. Februar) 1817 erhielten die Gebrüder Cäsar, Johannund Carl V. aus Cremona die k. Oesterreichische Bestäti-gung des alten Adels, sowie des Marchesetitels, der, durchDiplom König Philipps V. von Spanien dem Julius CaesarVaini d. d. 20. November 1703 verliehen, dem JuliusCaesar V. bereits durch Decret d. d. Mailand, 28. August1770 anerkannt worden war. Die Familie bliiht mit demBeinamen ,,Parisetti" noch in Mailand (cfr. anunasio de lanobilta italiano de 1884. S. 587.) Wappen ibidem.

Du Val de Beaulieu. Grafengeschlecht in Belgien,ursprünglich der Champagne entstammend. Den Grafen-stand erhielt durch König Wilhelm I. der Niederlande d.d. 26. Dezember 1S20 Joseph Constant Fidele, nach-dem sein Vater Guillaume Joseph d. d. Wien, 12. Juli1783 den Ritterstand des hl. Rom. Reiches, er selbst d. d.23. Juli 1792 den Reichsfreihermstand als Baron de Beaulieuund d. d. 12. November 1809 durch Kaiser Nsfpoleon I.den Französischen Grafenstand erhalten hatte. Der Grafen-stand wurde laut Kgl. Belg. Diplom d. d. 20. September1847 auf die gesammte Descendenz seines Sohnes EduardJoseph Hubert Ferdinand ausgedehnt. Wappen cfr. Rietstap,armorial universel. nouv ed. u. Poplimont, la Belgiqueheraldique XI. 127 ff.

Valenti - Gonzaga. Laut A. E. d. d. Schönbrunn13. October 1831 erhielt Joseph V.-G. die k. Oester-reichische Bestätigung des Adels- und Marchesetitels, nach-dem d. d. Mantua 20. November 1769 der k. k. Kämmererund Geh. Rath Karl V.-G. und seine Brüder Octavio, LuigiKardinal, Anton (Vater des Joseph) und Cajetan, Comthurdes Malteserordens, seitens der Mantuanischen Regierung d.d. Mantua 20. November 1769 die Eintragung in die dortigeAdelsmatrikel mit dem Marchesetitel erhalten hatten. DieserTitel war d. d. 8. Dezember 1652 dem Odoardo V.-G.durch Herzog Carl von Mantua verliehen worden und derBeiname »Gonzaga« und deren Wappen d. d. 12. October1518 von Franz Marchese von Mantua sämmtlichen Nach-kommen des Hauses Valenti, bestätigt durch Herzog Vin-cenz I. von Mantua 1564, Herzog Carl I. 1629, HerzogVincenz II. 1595> Herzogin Marie 1640, Herzog Karl II.1661 und Herzogin Isabella Clara 1666. Das Wappen,in welchem indess das der Gonzaga nicht enthalten ist,cfr. Rietstap. arm. univ. nouv. ed.

Deila Valle-Agnelli-Maffei. Laut Allerh. Ent-schliessung d. d. Wien 20. November 1816 erhielt Leliod. V. A.-M. aus Mantua die k. Oesterreichische Bestätigungdes alten Adels und des Marchesetitels, des Letzteren aufGrund eines von Carl I. Herzog von Mantua d. d. Mantua13. März 1637 dem Geschlechte ertheilten Marchesediploms,woraufhin bereits d. d. Mantua 28. August 177 1 die Ge-brüder Alfons und Octavian sowie Roland Joseph nebstSöhnen Franz Roland, Lelio Vincenz und Anton Maria indie Mantuanische Adelsmatrikel als Marchesen eingetragenworden waren. Wappen cfr. Rietstap. arm. univ. nouv. ed.

Valmarana. Die Bestätigung des Grafenstandesdieser Venetianischcn Familie in Oesterreich erfolgte 1) laut

A. E. Perugia 28. Juni (Plakat 10. Juli) 1819 für die Ge-brüder Benedict Triffor (J 18. Dezember 1847; seine WittweLukretia geb. Gräfin Mangilli starb 1863) und Andreas CarlVincenz, (geb. 12. Juni 1788, 182732 Podesta von Vicenza,k. k. Kämmerer, f 30. März 1861 zu Venedig) Söhnedes "j" Stefano, 2) lt. A. E. d. d. Troppau 5. (Plakat 11.)November 1820 für Johann Baptist (Nachkomme desuntengenannten Jacob); 3) lt. A. E. Mailand 13. (Plakat24.) Mai 1825 für Nazar V. in Vicenza (Nachkomme desuntengenannten Franz) sämmtlich auf Grund eines d. d.30. April 1540 durch Kaiser Carl V. den Gebrüdern Jo-hann, Alois und Jacob »Valmariani« nebst Vettern Johann,Friedrich und Franz ertheilten Reichsgrafendiploms. 1658wurde das Geschlecht in das Patriziat von Venedig auf-genommen. Statt des Adlerfusses führt eine Linie in Venedigeinen steigenden gr. Drachen im III. rothen Felde, denWeckenschrägbalken in I. und IV. oben von Edelkronebegleitet. Letzterer kommt auch allein vor und bildet dasStammwappen, welches, auch ohne Krone, die Linie inVicenza, theilweis silbern in Roth führt.

Valvasone. Laut A. Entschl. d. d. Schönbrunn22. Juni 1821 erhielt Erasmus Gf. v. V. aus Udine dieK. Oesterreichische Bestätigung des Grafenstandes, auf Grundeines von Kaiser Karl IV. dem Valvianus V. mit seinenBrüdern Simeon, Heinrich und Johann 1362 ertheilten Grafen-diploms. Wappen wahrscheinlich Siebm. Suppl. VII. 4.Nr. 2: in Silber oben ein rother Löwe und ein Fuchsaufrecht zugewendet, darunter ein rother linker Schrägfussin dem die Beine eines linksgekehrten aufrechten Löwenvon verwechselter Färbung stehen.

Varo. Dieses am 14. September 1876 erloscheneRheinische Grafengeschlecht, dessen Wappenabbildung wireinem ev. Supplementbande vorbehalten (bei Bernd Rhein.Wpb. I. 224 ist das Wappen inkorrekt) erhielt den Kgl.Spanischen Grafenstand d. d. St. Laurent 25. October 1692.Die Kgl. Preussische Anerkennung des Grafentitels erfolgted. d. 2. Mai 1827 laut Staatsministerialrescript und d. d.24. Februar 1834 als »Baron de Magny und Merveaux« fürKarl Ludwig Franz Gf. v. V. zu Haus Cacn (R.-B. Düssel-dorf). cfr. Goth. Gräfl. Taschenbuch de 1876, S. 949.

Vasquez-Pinos (von Löwenthal). Spanische, 1711nach Oesterreich gekommene Familie, nach dem gräflichenTaschenbuch de 1848 mit Grafendiplom de 1344 und demGrandenthum von Spanien de 1519. Das Wappen giebtKneschke im Ganzen richtig, nur ist das Kreuz kein Klee-blatt-, sondern ein Lilien-(Gleven-)Kreuz. Der Personal-bestand ist zuletzt im Jahrgang 1874 des GothaischenGräfl. Taschenbuchs S. 913 aufgeführt. Von da ab suchenwir den Artikel vergeblich; selbst unter den »veraltetenFamilienartikeln« ist er (warum, ist nicht ersichtlich, denndie Familie blüht wahrscheinlich noch heute in Ungarn)nicht mehr zu finden. (!)

Vassan. Dieses Namens standen 1806 zwei Grafenals Sekondelieutenants in der Preussischen Armee, der eineim Regiment Hohenlohe in Breslau wurde 1810 dimittirtund ging in französische Dienste, der andere, im Regiment

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