Grafenstand d. d. 2. Juli 1851 für die Person des FelixEdmund Karl Ghislain, Fh. v. T'S.-T.), mit diesem am16. Januar 1874. Eine dritte, die Grafen v. u. zu T'S.und zu Wommersom — Linie Norderwyck — mit Kgl.Belgischem Grafendiplom nach dem Erstgeburtsrecht fürTheodor Emil Dominik Charles Ghislain Baron de T. S.de W. vom 21. April 1856 (25. August 1855) und Aus-dehnung auf seine Descendenz vom 8. Februar 1871 blühtin Belgien; ihr Wappen wird in einem ev. Supplementbandgebracht werden.
Tunderfelt. Das Wappen der zur Burggräfin Rhodiserhobenen Freiin Wilhelmine v. T. (geb. 18. Januar 1777,f 6. Februar 1822), vermählt 23. August 1800 mit HerzogWilhelm von Württemberg, zeigt nach Siegeln einen ge-theilten Schild, oben wachsender Adler, unten 3 Sterne.Auf dem gräflich gekrönten Helme ein Rosenstrauch mit3 Blüthen und 4 Blättern. Schildhalter: 2 Ritter mit Hehn-büschen, umgürteten Schwertern und Standarten.
Tyszkiewicz. Wie abgebildet ist das Wappen meistauf Siegeln. Als Devise erscheint oft: nec aspera terrent.
Ueberacker s. Uiberacker.
Uetterodt. Siegel zeigen zwar keine Grafenkrone,doch ist dieselbe diplomgcmäss, Herzschild und der stahl-farbene Mittelhelm mit Kleinod sind das Stammwappen,der Rückschild und die beiden äusseren goldenen Helmemit Kleinoden bilden das Wappen der -j- Burggrafenv. Kirchberg. Die Familie gehörte seit 155° 2U derreichsfrei und unmittelbaren Genossenschaft der KaiserlichenBurgmannen zu Friedberg in der Wetterau, zu deren letztenMitgliedern noch des jetztlebenden Grafen Ludwig Gross-vater: Ludwig Wolff zählte.
Uexküll s. Uxkull.
Ugarte. Die Familie mit Böhmischem Grafendiplomvon 29. Mai 1713, deren bei Kneschke incorrekt gegebenesWappen abzubilden wir für einen ev. Supplementband unsvorbehalten, ist am 3. Februar 1875 im Mannsstammerloschen.
Uiberacker. Feld I und IV ist das Wappen desf v. Velber, Feld II und III das der f v. Inkofer, Herz-schild und Mittelhelm das Stammwappen. Unsere Abbildungist diplommässig richtig.
Ulm. Diese gräfliche Linie des Geschlechts (Reichs-Grafenstand vom 27. März 1726) ist bereits 1814 imMannsstamm erloschen (s. Freiherrl. laschenbuch de 1853,Seite 496/7).
Ungern-Sternberg. Russischer Grafenstand cfr.Klingspor, Baltisches Wappenbuch.
Unruh. Nach dem Wortlaut des Diploms de 1745,dessen Zeichnung uns leider nicht vorlag, soll der Würfel(»Cubus«) fünf »Asse« zeigen, womit doch wohl nur fünfPunkte gemeint sind. Im Diplom de 1802 sind die Farbender Straussfedern nicht beschrieben.
Unverzagt. Ueber diese 1835 erloschene Familiecfr. den Artikel Harnoncourt.
Unwerth. Erbländischer Grafenstand mit »Hoch-und Wohlgeboren« (durch Kaiserin Maria Theresia) d. d.Wien 28. Juni 1764 für Ignaz Freiherrn v. U., Sohn des alsOberst des Kais. Kürassier-Regiments »Prinz zu Hessen-Darmstadt« verstorbenen, d. d. Wien 5. Januar 1702 in denBöhmischen Freiherrnstand als »Unwürth v. Unwürth« er-hobenen damaligen Oberstlieutenant desselben Regiments.Die Familie erlosch am 29. April 1827 mit dessen kinderlosf Sohne Graf Ignaz v. U., dessen Bruder Graf Joseph,f 12. Januar 1822, laut Testament vom 16. Dezember 1821den ältesten Sohn seiner Nichte Christine (Tochter einesdritten Bruders), vermählten Gräfin Sylva-Tarouca, zum Erbeneingesetzt hatte. Die letzte Gräfin Unwerth, geb. Török deSzendrö starb am 6. Mai 1858 zu Prag (cfr. Sylva-Tarouca-Unwerth).
Urach. Die letzte Gräfin dieses Namens (cfr. Gritzner,Standeserhebungen und Gnadenakte deutscher Landesfürstensub Württemberg) starb am 22. August 1884.
Ursenbeck-Massimo, erloschen im Mannsstammeam 16. Oktober 1863, im Weibsstamme am 27. März 1880.Das Wappen etc. behalten wir einem ev. Supplement-bande vor.
Uruski. Mond und Sterne sind golden, das [Rossgoldbehuft. Der Stier auf dem Helme schwarz, der schild-haltende Stier naturfarbig, der Pfeilschaft braun.
Usedom. Der Preussische Grafenstand war persön-lich für den am 22. Januar 1884 f Vater (Diplom d. d.19. Dezember 1862) und für die Tochter (Diplom d. d.
11. April 1866 ausgefertigt. Das Wappen wird in einemev. Supplement abgebildet werden.
Uxkull. Das Wappen, bei Kneschke unrichtig, hierdiplomgemäss abgebildet. Die Garben sind silbern, nichtgolden und bilden nebst dem Adler das Wappen derHerrlichkeit Dornum; die Hämmer und Sicheln sind gold-bestielt, die Fahnen spiess-silbern, die Hellparten silbernmit braunem Schaft.
Vailetti. Peter Ludwig V. oder Valletti erhielt 1.A. E. d. d. Wien n. Mai 1829 die K. OesterreichischeBestätigung des Contititels, der seinem Geschlechte d. d.25. Januar 1695 von Franz Farnese Herzog von Parmaertheilt worden war. Sein Vater Franz hatte erst d. d.
12. October 1818 die k. Oesterreichische Anerkennung alsEdelmann erhalten. Wappen unbekannt.
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