Syberg. Das Wappen findet sich bei Ivlingspor,Baltisches Wappenbuch und ist beim Erlöschen des Ge-schlechts an die Grafen Plater übergegangen.
Sylva-Tarouca, Fürsten von Turnhout. DieseFamilie fuhrt das Wappen so wie die nunmehr erloschenenGrafen Sylva-Tarouca-Unwerth, jedoch mit dem Unterschiede,dass der hintere Theil des Herzschildes (mit dem WappenUnwerth) und der Helm wegfällt und statt dessen ein Fürsten-hut auf dem Schilde steht, ferner sind zwei goldene LöwenSchildhalter, der linke mit einer Standarte wie der (sechs-feldrige) Rückschild, die Schildhalter auf grünem Boden,um das Ganze ein hermelingefutterter, goldbefranster rotherMantel. So ist das Wappen, laut Diplom Kaiser Karls VI.,unter Ertheilung des Herzogstitels für den jedesmaligenGeschlechtsältesten, verliehen d. d. Wien 12. Januar 1735(für die Oesterreichischen Niederlande) anTellezdeSylvaMenezes et Castro, aus dem Hause der Grafen von Tarouca,Rath und Aeltesten des Obersten Rathes für die Angelegen-heiten der Niederlande, aus einem uralt Spanischen Granden-geschlecht. Feld I, III und V des Rückschiides ist dasWappen der Osorio, die übrigen das von Arragon; dassilberne Feld des Herzschildes mit dem blau-bewehrten und-bezungten rothen Löwen ist das Stammwappen der de Sylva,das II. und III. goldene leere Feld des Herzschildes das derde Menezes.
Synard, zwei Grafen dieses Namens wurden 1806als Lieutenants beim Preussischen Regiment v. Courbieredimittirt. Ursprung des Grafenstandes und Wappen unbekannt.
Szaniawski. Der d. d. Wien I. Mai 1800 durchKa iser Franz H. in den Erbländisch-Galizischen Grafenstanderhobene Stanislaus v. S., aus polnischem Adelsgeschlechtdes Wappens Junosza, starb 1822 ohne Nachkommen.Wappen: in Roth auf grünem Boden ein blutbespritztersilberner stehender Widder. Grafenkrone. Auf dem ge-krönten Helme 5 silberne Straussfedern. Decken: rothsilbern.
Szäpäry. Die Wappen-Darstellung bei Kneschkeist falsch; nicht ein Mann, sondern ein Weib entwächstder Krone. Als Schildhalter erscheinen auf Siegeln theilsdie Adler, theils zwei Ungarische Könige, (sie!)
Szechenyi. Wie abgebildet ist das Wappen nachdem Grafendiplom de 1697. Neuerdings trägt die denSchild deckende Grafenkrone oft einen Helm, auf dessenKrone sich die rothbewehrte Taube des Herzschildes mitZweig (nicht Ring) im Schnabel wiederholt. Auch findensich zwei widersehende Adler als Schildhalter und die Devise:» Si Deus pro nobis quis contra nos «. Der Herzschild istgolden, nicht wie bei Kneschke irrig: blau.
Szecsen. Die Darstellung bei Kneschke ist incorrekt;die unsrige, diplomgemässe, stimmt auch mit Siegeln Uberein.Die Rose hat goldenen Saamen, die Arme sind stahl-geharnischt. Im Diplom sind Schildhalter nicht verliehen,obwohl sie sich (zwei widersehende natürliche Löwen aufgrünem Boden, alias Postament) auf Siegeln finden.
Szembefcjk. Die Abstammung dieser Familie istbisher überall nicht correkt gegeben, insbesondere im genealog.Handbuch zum Taschenbuch der Gräflichen Iläusser. Wahrist dagegen folgendes: Bartholomäus, Nicolaus, Stanislausund Johannes Gebrüder Schembegk, von denen der Ersterebereits unter obigem Namen am 25. Juli 1566 das polnischeIndigenat erhalten hatte, wurden d. d. Prag 23. October1579 durch Kaiser Rudolph II. in den Adelstand des heil.Rom. Reiches erhoben und ihnen hierbei ihr altes Wappenmittelst Ersetzung des bisherigen Stechhelms durch einenoffenen Helm » verbessert«. Das adlige Wappen war demim Preussischen Grafendiplom d. d. Berlin 12. Juni 1816 anIgnaz v. S. auf Siemianice verliehenen, welches wir in einemev. Supplementbande abbilden werden, völlig gleich undursprünglich wohl Namenswappen (Schön=Bock), nur wuchsder Bock auf dem Helme und der Schrägbalken war auchin den Flügeln mit den drei Rosen belegt.
Szeptycki. Das Geschlecht gehört dem StammLubicz (Abart) an. Das Kreuz ist golden, der Pfeil hatbraunen Schaft, silberne Spitze und Flitsch, der Greifgoldenen Schnabel und Vorderfüsse.
Szirmay. Das Wappen ist nach Siegeln gegeben,da das Diplom nicht zu erlangen war.
Szluha v. Iklad. Die Familie, welche mit GrafKarl S. v. I. 1847 erloschen ist, erlangte den UngarischenGrafenstand d. d. Wien 13. April 1743 in Person des Frei-herrn (seit d. d. Wien 25. August 1726) Georg v. S. de I.,Kgl. Ungarischem Hofrath und Referendarius. Das Wappenwar ein gevierter Schild, mit silbernem Herzschild, darinauf natürlichem Dreifels ein röthlich-grauer » Leuchtthurm «,von dessen rechter Zinne an schräger Stange ein eisernerPechkorb herabhängt. Feld I und IV: in Roth auf natür-lichem Boden einwärtsgekehrt aufrecht ein natürlicher Bärmit 3 Gartenlilien an grünen Blüthenstengeln in den Tatzen.II und III: in Blau ein aufgerichtetes einwärtsgekehrtessilbernes Einhorn, .ein senkrechtes Schwert in den Vorder-läufen haltend. In der zwischen Feld III und IV einge-schobenen silbernen Spitze fünf (2. 3) natürlich fliegendeLerchen /.\. Auf der den Schild deckenden Grafenkronevier gekrönte Helme, von denen der rechts einen wachsendengoldenen Greif, ein silbernes Doppelkreuz in den Pranken,Helm II den Bären aus I wachsend, Helm III den Thurmdes Herzschildes (ohne Fels), Hehn IV das Einhorn ausII trägt. Decken: I: rothgolden, II: rothsilbern, III: schwarz-silbern, IV: blausilbern. Schildhalter: zwei aufgerichtetenatürliche Elefanten mit erhobenen Rüsseln.
Szöldrski. Diese d. d. Berlin 5. Juni 1798 in Preussengegrafte Familie blüht noch. Das bei Koehne II 5 ziem-lich richtig gegebene Wappen werden wir in einem ev.Supplement bringen.
Sztäray. Wie hier abgebildet, ist das Wappendipl ommässig. Das Thor ist halb offen, die Vögel Elstern,der Ring hat rothen Stein. Die Husaren haben grüneAermelaufschläge, braune Pelzmützen und rothe Kaipaksdaran, Stiefeln gelb, Hosen roth, Attilas silbern-bordirt, mit
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