aus Vicenza) 1. A. E. d. d. Weinzierl 28. August (Placat1. September) 1821 die k. Oesterreichische Bestätigungdes bereits von Kaiser Maximilian I. d. d. 23. Mai 1516dem Johann Ludwig de S. ertheilten und d. d. Bologna22. December 1532 dem Gibertus und Benedict, dem Philippund Vincenz (Erben des f Fregnani) dem Laurenz, Benedictund Ugolin (Söhnen des f Johann Ludwig) und dem Palmerius,Johann Baptist, Nicolaus und Constantin confirmirten undrenovirten Grafenstandes. Die Familie gehörte zum VeroneserPatriziat und blüht noch. W. : cfr.Rietstaparm. univ., nouv. dd.
Seth, in Schweden mit Grafendiplom vom Jahre 1 762blühend. Eine Comtesse S. in das Gräfl. Eulenburgsche Hausvermählt. Schwed. Wappenb. No. 88.
di Settala dei Capitani di Settala. Alois (Luigi)d. S. d. C. d. S., k. Oesterr. Geh. Rath, Kämmerer undGrosszeremonienmeister des Lombardisch - VenetianischenKönigreichs erhielt 1. A. E. d. d. Wien 3. Februar 1825(Diplom-Ausfertigung Wien 18. October 1834) die k. Oesterr.Bestätigung des Grafenstandes. Derselbe stammte aus altemMailänder Patriziergeschlecht, aus welchem bereits DonnaCatalina (Catharina) Marchesa Settala di Pozzo, Wittwe desDon Gaetano Manuele S. d. P. d. d. Wien 20. April 1717die Bestätigung des Marchesestandes und Don GiovanniAntoni dei Capitani di S., von der Mailändischen Regierunglaut Decret d. d. 4. August 1770 den Adel und d. d.9. September 1791 den Grafenstand anerkannt erhalten hatte.Das Wappen nach dem Diplom de 1825/34, wie es auchTyroff, Oesterr. Wappenb. VII, 58 giebt und welches wirin einem ev. Supplementbande bringen werden, zeigt einenquergetheilten Schild, oben in Gold ein gekrönter, gold-bewehrter schwarzer Adler, unten in Roth sieben (1. 2.1. 2. 1.)goldene ,,niedergeschlagene" Flügel (Saxen rechts). Auf derden Schild deckenden Grafenkrone drei mit rechts schwarz-gold, links rothgoldenen Decken und Wülsten versehene,ausserdem aber gekrönte Helme, auf deren äusseren je einerder Flügel (Saxen einwärts) von drei Straussfedern (roth goldroth — gold roth gold) auf dem mittleren zwischen sechsabwechselnd goldrothen Straussfedern der Adler des Schildes,hier mit silbernem Band im Schnabel, mit der Inschrift:„treu und frumb" (in schwarzen gothischen Buchstaben)steht. Schildhalter: zwei mit Keulen bewaffnete, barhaupteblondbärtige und -haarige wilde Männer, mit Löwenhäuten(nebst Tatze) um die Hüfte, stehend auf grünem Rasen.
Seydewitz. Nach dem Diplom die Fähnlein silbernund ohne Balken, auch silbernbespiesst, jetzt aber wie hiergegeben geführt. Ringe und Quasten golden, Gürtel undKragen des Mannes silbern, Federn rothsilbern wechselnd.
Seyssel. Tyroff, Bayer. Wappenb. II, 19, Kneschkeund neuere Siegel geben die Ständerung mit Blau be-ginnend. Das ist aber sowohl nach dem SavoyischenWappenbuch, wie nach älteren Siegeln, auf denen auch dieSchlüssel und Schildhalter wie Devise, welche indess jetztschon lange geführt werden, fehlen, unrichtig.
Sickingen, so nach dem Diplom; es ist die einzignoch blühende gräfliche Linie, alle übrigen sind erloschen.
Siekierzynski, des polnischen Stammes Zadora. —Ceslaw Zadora S. in Siekerzynce erlangte d. d. Wien21. Februar 1783 vom Kaiser Joseph II. den Erbländisch-Galizischen Grafenstand. Wappen: brauner, goldgekrönterLöwenrumpf, aus dem Rachen eine fünfzungige natürlicheFeuerflamme speiend, im blauen Schilde und auf dem ge-krönten, auf Grafenkrone stehenden Plelme. Decken: blau-golden. Ob noch blühend?
Siemienski, des polnischen Stammes 'Dabrowa.Kreuzchen, Borten und Lanze golden, Kopf bluttriefend,Flügel grau, Pfeilschaft braun, Flitsch weiss, Spitze eisenfarbig.
Sierakowski, des polnischen Stammes Ogonczyk;der Ring golden, darauf von Perlen eingefasster Smaragd, ausdem ein silbernes Pfeileisen an braunem Schaft hervorgeht,Löwen braun, Arabeske grüngolden. Wir haben, entgegender Darstellung des Diploms, wo aus der Uber dem Schildeschwebenden Grafenkrone die Arme wachsen, nach heraldischerRegel dem Schilde seinen Helm nebst Kleinod gegeben.
Sierstorpff, cfr. Francken.
Sievers. Ueber diese beiden in den Russischen Ostsee-provinzen noch blühenden gräflichen Linien mit Reichsgrafen-diplom vom 15. Februar 1760 und Russischem Grafendiplom
vom — October 1802 (Ukas schon vom 1798, cfr.
30. x 8. April ' J
v. Klingspor, Baltisches Wappenbuch. Wir hoffen dieWappen im ev. Supplementbande noch geben zu können.
Sigray. Löwen, Stern, Greif, Forellen, Kronen,Schwertgriff und Halsbänder der Hunde sind golden; derDrache goldgriin, die Granate blau mit natürlicher Flammeund grauem Rauch. Die Aermel mit silbernen Aufschlägen,Monde silbern.
Sigray v. St. Marsan. Ob eigene Composition oderdiplominässig ist fraglich; die Namens - und Wappen-vereinigung ist indess 1867 ausgesprochen. Das Wappenist nach Siegel wie folgt zusammengesetzt: Herzschild wieSigray, jedoch sind die Arme aufrecht gekreuzt, der rechteeine Sonne, der linke einen zunehmenden Mond haltend, Iund IV in Blau ein goldener Zinnenthurm, II: der Löwe,III: das Einhorn aus I. Schildhalter: rechts ein Windhundwie bei S., jedoch nicht widersehend, links ein brauner Greif.Devise fehlt. Der goldene Thurm würde hiernach das Wappender St. Marsan sein. Wird in ev. Supplement!), abgebildet.
Silva, d. d. 12. December 1816 erhielt Franz Niclas(1835 k. k. Hofrath in Mailand) und d. d. 10. Februar 1817Herkules und Sigmund de S. die k. Oesterr. Bestätigung desGrafenstandes nach dem Erstgeburtsrecht. Wappen?
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