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des Johann Franz v. S., Vasall der Republik Bern, Mitglieddes grösseren und Sechziger Raths zu Genf, stammend ausaltadeligem Schweizer Geschlecht, mit Prädikat „Hoch- undWolgeboren" sowie Wappenbesserung den Reichs - Grafen-stand. Wappen: flugbereiter schwarzer Adler auf grünemHügel im silbernen, mit der Grafenkrone gekrönten Schilde.Schildhalter: 2 widersehende goldene Löwen. Das Ge-schlecht blüht u. W. noch in der Schweiz und in Spanien.Wir hoffen, das Wappen in einem ev. Supplement nochabbilden zu können.
Senfft von Pilsach genannt Lauhe. Kgl. Sachs.Grafenstand vom n. März 1812, erloschen 17. Februar 1853.Wir geben das Wappen in einem ev. Supplementbande.
Serbelloni, d. d. Mailand 13. Juni 1823 (Placat25. Juni 1825) erhielt Alexander v. S., Major des Ruhestandesder k. k. Cavallerie die k. Oesterr. Bestätigung des„Grafen- oder Conte-Titels" und die Erlaubniss, sich desTitels eines ausländischen Duca zu bedienen, ohne dieRechte des Oesterreichischen davon ableiten zu dürfen, aufGrund eines seinem Vorfahren von König Karl II. vonSpanien und beider Sizilien, Herzog von Mailand d. d.13. November 1684 ertheilten Mailändischen Duca- (Herzogs-)Diploms, nach dem Rechte der männlichen Erstgeburt, ein-getragen für Gabrio Duca Serbelloni in die MailändischeAdelsmatrikel d. d. Mailand 8. October 1770. Das Wappender Serbelloni ist gespalten und zweimal getheilt, mit Herz-schild (der Hirsch). Feld I und IV: Greifen und Baum,Feld II und V: das Kreuz, Feld III und VI: die Schräg-theilungen (s. unten S. - Sfondrati). Auf dem Schilde dieGrafenkrone, auf der die Päpstliche Standarte mit den ge-kreuzten Schlüsseln (s. unten) steht. Nach Siegeln umgiebtden Schild ein aus einer auf der mittleren Spitze mit Reichs-apfel und Kreuz versehenen neunzackigen („heidnischen")Krone herabwallender hermelin - gefütterter goldbefransterpurpurner Mantel.
Serbelloni - Sfondrati. Der natürliche Sohn desGrafen Johann Baptist Serbelloni-Sfondrati und der FranziskaErkelin, geboren am 7. Juni 1823, getauft am 10. ejd. inNiguarda auf den Namen Johann Maria Consolo, erhieltnach dem Tode seines Vaters, laut Kaiserl. Oesterr. Allerh.Entschliessung d. d. Wien 22. März 1856 die Erlaubniss,sich des Namens und Titels wie Wappens seines Vaters imSinne und mit der Rechtswirkung des § 162 des allgemeinenbürgerlichen Gesetzbuches bedienen zu dürfen. Graf JohannBaptist, stammend aus der vorigen Familie, führte Namenund Wappen der "j" venetianischen Patrizierfamilien Sfondrati(aufgenommen als Grafen in die Mailändische Matrikel d. d.27. September 1772) mit dem seinigen wie folgt vereinigt:gespalten, mit aufgelegtem goldenen Herzschild, darin einaufrechter gekrönter blauer Hirsch von zehn Enden (SerbelloniStammwappen). Vordere Schildhälfte (Serbelloni) zwei-mal getheilt. Im oberen Felde zwei gegen einen gold-befruchteten Apfelbaum anspringende gekrönte goldbewehrterothe Greifen; das mittlere Feld von Silber und Roth fünfmalschräg getheilt; im unteren silbernen ein fascettirtes gemeinesrothes Kreuz. Flintere Schildhälfte (Sfondrati) gespalten
und halbgetheilt, vorn in Roth die schirmartige goldene„Päpstliche Standarte", vor dem Lanzenschaft schrägrechtsder silberne, hinter dem der goldene Schlüssel, deren Ringedurch silbernes Band (ex sig. Kette) verbundene PäpstlicheSchlüssel, hinten oben in Gold ein mit goldenem Leisten-schrägbalken belegter blauer Wechselzinnen - Schrägbalken,unten in Blau auf grünem Boden ein grüner Pappelbaum.Auf dem Schilde die Grafenkrone. Wir hoffen, das Wappenin einem ev. Supplementbande abbilden zu können.
di (de) Serego und Serego di Alighieri. Friedrich,Anton und Albert Serego aus Verona erhielten 1. A. E.d. d. Verona I. März (Placat 6. März) 1820 und die GebrüderMarc Anton, Dante Simeone Bertoldo und Friedrich, Söhnedes j- Conte Pandolfo Serego - Alighieri 1. A. E. d. d. Wien9. (Placat 13.) Dezember 1S19 die k. Oesterr. Bestätigungdes Grafentitels. Den (Römischen) Grafenstand hatte bereitsd. d. Ulm 10. Juli 1434 (als Conte di Sagramoso) KaiserSigismund dem Cortesia dal Serego verliehen. Ersterer waranerkannt worden im Jahre 1582 dem Grafen Bonifacio de S.von Kaiser Rudolf II. und König Philipp von Spanienhatte durch Diplom d. d. 24. December 1583 das Ge-schlecht in die adelige Bürgerschaft (cittadinanza) vonMailand aufgenommen, auch Kaiser Karl VI. dies am 25. Sep-tember 1725, unter Bestätigung des Grafenstandes, der aucham 12. Dezember 1774 in Venedig (Aufnahme des ConteGiovanni S. aus Verona in die Mantuanische Adelsmatrikel)anerkannt wurde, confirmirt. Wappen geviert, mit Herz-schild (Alighieri — Familie des berühmten Dichters Dante,aus dem eine Dame dieses Geschlechts Grossmutter des S.war) darin in Blau ein goldener Flügel, Saxen rechts. I und IV:silbern-beidköpfig-gekrönter schwarzer Doppeladler in Gold,II und III: 3 über einander schrägrechts gestürzt liegendesilbern - begriffte silberne Dolche in Roth. — Grafenkrone —So der obengenannte Giovanni. Von Anton und Marc Antonstammen Nachkommen.
Serenyi, unsere Abbildung ist diplomgemäss undstimmt mit der bei Siebmacher Supplement VI, 7, No. 12gegebenen. Die Grafenkrone wird geführt, ist indess nichtdiplomgemäss. Siegel zeigen viele Irrthümer, auch Kneschkegiebt das Wappen inkorrekt — die Schlange ist goldgriin.
Sermage. Die Abbildung bei Kneschke ist in vielenPunkten falsch. Wir geben es im Wesentlichen nach TyroffOesterr. Wappenb., welches mit Siegeln übereinstimmt. Diedrei spanischen Münzen (Rosellas) zeigen einen Mannskopf,die Bedeutung der Felder und Fahnen fehlt.
de la Serna de Laguna de Terminos. In Belgien,mit k. Belgischem Grafendiplom nach dem Erstgeburtsrechtd. d. 20. October 1840 dem Pierre Ferd. de la S. de L. ver-liehen, blühend. Näheres: Poplimont la Belgique heraldiqueund Rietstap arm. g£n., nouv. ed.
Sesso, Arduino und Antonio S. (Söhne des f Benedetto)erhielten 1. A. E. d. d.Pöggstall 5. August (Placat 10. August)1821 und Alexander (Sohn des f Karl) sowie Almerico, Franz,Scipio und Benedict (Söhne des f Nicolaus Ferdinand S.
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