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Vierter Theil (1685) Welcher in sich enthält Das Alte und Neue Europa ...
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156
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!s<5 Von L ll k. 0 ? A.

Heil. Geistes, die bald Hernachmahls die Brüder deß Hospitalszum H.Geiß/ genennet worden setnd- Diese trugen emen Violel blauen Mantel/ auffdem,5.4?./?. ttnsilbern Creutz mit platten Enden geflickt gewesen,t^z. Bapst Alexander der VI. richtete im Jahr 1498. die Ritter deß Heili-

gen Georgen an, deren Kennzeichen ein güldenes Ereutz / welches Meinemrunden Reist, eben dieses MttallS/ umbgeb n war.

Bapst ^esder nachdem er Kundschastt empfangen/wie daß dieTür-etentmJahr 1^0. den JtalianischenKüstcn gewaltig troheken/hat den Rmer,-Orden deß H. Pecri eingesetzet/ der zur Bcschutzung deß Konigre ch Neapolisund deß Kirchen-Staats war verordnet gewesen. Diese trugen zu Ezd ei-ner gedoppeltgüldenen Halßketcen/daS Bildnüß deß ApostelsP^tri/ ,n einerOval- oder langiicht- runden Figur.

Paulus der III. welcher im vorigen den Bäpstlichen Stuhl be-seffen/erwöhlte im Jahr 1540. den Ritter Orden deß H.PauIi, so mit einergüldnen Medaillen/ austder zwey roth geschworen? / uns Ereutzwciß inctn-ander geschranckte austrechlstehende Deeg?n sich befunden / beschenckct wor,den.

Bapst der IV. schlug Anno, 1560. ihrer sehr viel zu Rittern, undname dieselben alle nach semem Nahmen. Unter andern Freyheiten die er ih-nen ve» gönnet/ war auch diese, vaß sie den Bapst/ wann er sich öffentlich sehenlasten, austihren Schultern tragen dorsttcn; und hatten übcrdas auch m al.len Functionen uns andern Zusammenkünstten / woselbst sich Ihre Heiligkeitbefunden, die Ehrc/om Rittern von Maltha und Pruffm vorzugchen. Diesewaren durch eine güldene Medallien erkant/austwelche der Oberste Hohe Prie-ster gestochen gewesen / der von bemeldten Rittern auff den Schuldern g<wa-gen worden.

Die Titul Ihrer Heiligkeit seind//^,/sc^,/«/derXl.von Gottes Gna-den/ein »Blschostund Diener der Diener Gottes etc.

Und die tibenycn deß jetzigen Bapsts rother Farben.

Von allgemeiner Beschaffenheit deßWelschlands.

Je ^ufft in dem iandt ist insgemein warm , obschon die Sommers-^MHitzevon dmNordtschenWmöen/und kühlen Nächten noch zimlich^^gemaßiget wird: D^Lrdreich daselbst sehr fruchtbar/und trägt anetlichen Örtben'dcß Jahrsüber zweymahl: Die Früchten/Geträid und Weingantz herrlich und wohlgefchmackt/undist durchgehends in Italien ein grosserÜberfluß an Quellbrunnen.

D'.e Zkaltaner seind meistemhells einer mittelmäßigen 5eibs Samr/ma-gern Angesichts/ und schwal tzdraunüchten Farbe, von Natur scharsssinntg und^ tüch-