439
den seinen) Vater von dem Pfalzgrafen Fürsten v. Schwarzenbergverliehenen Adelsstand vom Könige Maximilian I. Joseph von Bayern,26. April 1817, neu bestätigt und wurde, mit der Angabe, geb. 1754,in die Adelsmatrikel des Königreichs Bayern eingetragen. — DieFamilie ist, nach v. Hefner, im llerzoglhume Nassau mit dem hal-ben Theile des Kirchensatzes zu Bärstatt und dem halben Zehntenim Kirchspiele belehnt.
Y, Wehrs.
Schild durch einen goldenen Querbalken getheilt: oben in Blauein silberner, mit dem Gesiebte rechts gekehrter, zunehmender Mond,und unten in Roth eine aufrecht gestellte, die Spitze nach obenund links kehrende, silberne Pflugschaar. Auf dem Schilde stelltein gekrönter Helm, aus welchem zwei silbern geharnischte Armeaufwachsen, die in den Fäusten zwei schräg gekreuzte Schwertermit goldenen Griffen halten. Die llelmdecken sind rechts blau undgolden und links roth und silbern. — Wappenbuch des KönigreichsHannover, F. 10. — Freiherr v. d. Knesebeck, S. 292.
Hannover. Georg Friedrich Wehrs, herzogl. meklenburg.Geh. Legationsrath in Hannover, wurde vom Kaiser Franz II., 25.Nov.1803, in den Reichsadelsstand erhoben. Die Familie ist in Han-nover wieder ausgegangen: schon Freiherr v. d. Knesebeck konnte(1840) über das Fortblühen derselben nichts ermitteln, auch istnicht bekannt, dass dieselbe in einem anderen Lande noch vor-komme.
v. Wehsenig.
Im rothen Schilde eine, auf einem grünen Hügel stehende,rechts gekehlte, silberne Gemse mit schwarzen, zurückgebogenenHörnern. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm, welcher einensechsstrahligen, goldenen Stern trägt. Die eine Spitze desselbenberührt den Helm des Schildes, jede der übrigen fünf Spitzen aberist mit einer wechselsweise silbernen, oder rothen fitnfblätterigenRose besetzt. Die llelmdecken sind roth und silbern. — Abdrücke