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von Petschaften. — v. Rieding, II. S. 650 (beschreibt das Wappen,wie angegeben, nach einem Stammbaume). — Angeli, märk. Chro-nik, S. 132. — Knaulb, S. 590. — Zedier, Bd. LV. S. 782. —Gaube, I. S. 2867. — Estor, Ahnenprobe, S. 406. — v. Hellbach,II. S. 696. — Die im Wappenbuche des Königreichs Bayern, XI.95: v. Wesenig, befindliche Abbildung ist jedenfalls mehrfach un-richtig. Im silbernen Schilde steht auf natürlichem Felsen einrechts gekehrtes, rothes, einem Ziegenbocke ähnliches Thier, wel-ches pfahlweise mit einer weissen Decke bedeckt ist und den lin-ken Vorderfuss etwas aufhebt. Der mit einem von Roth und Sil-ber viermal gewundenen Wulste bedeckte Hehn trägt einen sechs-spitzigen, silbernen Stern, der an den fünf freien Spitzen mit dreiFedern (so sieht der Besatz wenigstens aus) besetzt ist. Zwei Fe-dern, die eine rechts, die andere links wehend, stehen unmittelbaran der Sternspitze neben einander, die dritte in der Mitte, in dendrei oberen Strahlen des Sterns nach oben, in den beiden unterennach unten. Die mittleren Federn sind durchgängig silbern, diebeiden neben einander stehenden aber wechselsweise schwarz undroth. Die llelmdecken sind roth und silbern.
Sachsen. Eine alte meissnische Familie, welche auch Wese-nich, Vesenig, Wesenigk, Wesnig und Vcsnich geschrieben wurde.Das gleichnamige Stammgut derselben liegt bei Torgau und dasGeschlecht kommt schon 1250 urkundlich vor. Zu Knauths Zeit(1692) besass dasselbe die Güter Oellzscha, Döbeltitz, Cranickauund Wettershayn, sämmtlich bei Torgau. Estor (a. a. O.) rechnetedas Geschlecht zum obersächsischen Adel. Gauhe zweifelte, dassdasselbe noch blühe, doch kommt noch später ein kursächs. Kam-merherr Rudolph v. Wehsenig vor, mit dem aber wohl, wenigstensin Sachsen, der Stamm erloschen ist. Weshalb das Wappen indas Wappenbuch des Königreichs Bayern aufgenommen worden ist,liess sich nicht ermitteln, auch wird die Familie von v. Lang imAdelsbuche des Königreichs Bayern nicht aufgeführt.
v. Wiek,
Im rotheu Schilde ein vorwärts und linkssehender, geharnisch-ter Mann in slahlfarbiger Rüstung, welcher in der Rechten einSchwert nach oben und einwärts hält, mit der Linken aber sich