Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
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438
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Sigismund nicht eher frei gegeben, bis die verbannte Familie \Vas-mer wieder aufgenommen und derselben die an ihrem Familien-haupte verüble Thal von einer Deputation der Stadt auf den Knieenabgebeten und das Geschlecht in alle Ehrenstellen und Prärogativewieder eingesetzt worden war, auch mussle in der Neustadt zuBremen ein Denkmal mit der Inschrift: dem unschuldigen Wasmer,errichtet werden. Die späteren Glieder der Familie waren nament-lich im Dithmarschen angesessen, doch blühten auch einzelne Zweigein anderen deutschen Ländern. Friedrich Ferdinand v. Wasmer,vermählt mit Maria Catharina v. Hillesheim, lebte in der erstenHälfte des vorigen Jahrhunderts zu Cüln. Der Sohn desselben,'Joseph Ignatius v. W., geb. 1730, war herzog], Sachsen - Coburg.Hof- und Kammerjunker und Major und brachte das rilterschaftlicheGut Hassenberg in die Familie, welches Gut dieselbe bis in dieneueste Zeit besessen hat. Ein Enkel des Letzteren, Gustav AdolphTheodor v. W., geh. 1808, gest. 1835, bekleidete die Stelle einesfürstl. reuss. Forstmeisters und erlangte durch Vermählung mit derGanerbentochter Cornelie Wilhelmine Amalie Therese Henriette Freiinv. Günderrode iin Jahre 1832 (1837) die Aufnahme in die altadeligeGanerbschalt des Hauses Alten-Limpurg in Frankfurt a. M.

v. Weckbeeker (v. Sternfeld, genannt Weckbecker), Edle.

Schild quer gelheilt: oben in Roth drei neben einander ste-hende, goldene Wecken und unten in Blau drei (2 und 1) sechs-strahlige, silberne Sterne. Auf dem Schilde steht ein gekrönterIlelm, welcher einen offenen, schwarzen Adlersflug trägt, zwischendessen Flügeln ein Stern, wie die in der unteren Schildeshälfte,schwebt. Die Helmdecken sind rolli und golden. Wappenbuchdes Königreichs Bayern, XIV. 3t: Edle v. Sternfeld, genannt Weck-becker. v. Hefner, IL, bayerscher Adel, 150 und S. 122: v. Weck-becker-Sternfeld, und Lief. 18 oder Bd. II. Heft 8, nassauscher Adel,15 und S. 14: ebenfalls v. Weckbecker-Sternfeld (giebt am letzterenOrte die Helmdecken rechts roth und golden und links blau undsilbern). v. Lang, Supplement, S. 143: v. Sternfeld, genanntWeckbeeker, Edle. v. Hellbach, IL S. 530 (wie v. Lang).

Bayern, Nassau. Hugo Joseph v. Weckbecker (Weckbecker-Sternberg), quiesc. k. bayer. Ober-Appellationsgerichts-Ralh, erhielt